Pressemeldung

26.03.2010
Infoveranstaltung zur Tram-Westtangente
Die Verteilung von 5.000 Ausgaben des LAIMER KURIERs durch Mitglieder der CSU am vergangenen Wochenende hat sich gelohnt. Bis auf den letzten Platz und in den Gang hinaus drängten sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger am 24. März bei der Informationsveranstaltung der Laimer CSU zu den Planungen der Tram Westtangente, einer Straßenbahn durch die Fürstenreider Straße.
Nach Einführung durch den ehemaligen Laimer Stadtrat und Vorsitzenden der CSU in Laim-Ost Max Straßer, Vorstellung des aktuellen Planungsstandes mittels einer anschaulichen Präsentation durch den stv. Vorsitzenden der CSU in Laim West Andreas Bauer und Ausführung der bisherigen Aktionen der CSU Fraktion im Laimer Bezirksausschuss sowie der sich stellenden Fragen durch Anette Zöllner, hatten die Anwesenden das Wort und konnten ihre Gedanken, Ideen und Bedenken artikulieren.
Viele offene Fragen und Bedenken
Vielfach wurde Verwunderung darüber geäußert, dass die Bürger bei einer solch weitreichenden Planung bisher noch überhaupt nicht von Seiten der Stadt informiert wurden. Der Ansatz zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Laimer Zentrums wurde sehr begrüßt, doch bezweifelt, ob dazu eine Trambahn benötigt würde. Große Sorge hatten viele Anwesende vor der Reduzierung der Verkehrsspuren und somit vor der Produktion von Verkehrsstaus in der Fürstenrieder Straße und in der Konsequenz vor der Verdrängung des Verkehrs in die Wohnviertel. Ob die bestehenden Buslinien nicht ausreichten und warum man diese nicht einfach wie früher als Elektrobusse fahren lassen könne, waren zwei weitere Gedanken. Auch wurde nachgefragt, ob die Anwohner durch die Stadt an den Erschließungskosten beteiligt würden. Diese und viele weitere Fragen wurden gestellt, die letztendlich alle darauf hindeuteten, dass der Sinn und die Notwendigkeit der Planungen bei den zu befürchtenden Nachteilen niemandem klar ist.
Peter Hausmann, Vorsitzender der CSU Laim-West fasste zusammen: "Eine Trambahn durch die Fürstenrieder Straße kann eine praktikable Lösung sein. Doch muss zuvor das Verkehrsproblem der Fürstenrieder Straße, die derzeit mehr Autobahnzubringer als Anwohner- bzw. Einkaufsstraße ist, gelöst werden. Man darf nicht auf Kosten der Laimer Bevölkerung den zweiten vor dem ersten Schritt machen."
Wie geht's weiter?
Die Bedenken und Sorgen der betroffenen Bürger werden von der CSU in Laim ernst genommen. Die CSU wird diese in den Prozess des städtischen Planungsverfahrens nachhaltig einbringen und die Laimer Bevölkerung über die Entwicklung des Planungsverfahrens auf dem Laufenden halten. Ein erster Erfolg der CSU ist es, eine Einwohnerversammlung noch möglichst in der ersten Jahreshälfte im Laimer Bezirksausschuss bewirkt zu haben.
WERKZEUGE






