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15.07.2010
Von Konzept enttäuscht
Bezirksversammlung der CSU-Senioren-Union
Bei der Bezirkshauptversammlung der CSU-Senioren-Union in Arnstein (Lkr. Main-Spessart) konnte Bezirksvorsitzender Herbert Neder (Oberthulba) über ein erfolgreiches Jahr und eine weitere Aufwärtsentwicklung bei der Mitgliederzahl berichten. Sie stieg in einem Jahr von 1137 auf 1334. Wie Neder berichtete, ist die Senioren Union (SEN) Unterfranken der drittstärkste Bezirksverband in Bayern.
Konrad Weckerle (Neu-Ulm), der SEN-Landesvorsitzende, zeigte sich vom aktuell verkündeten Konzept der Gesundheitsreform enttäuscht. Bei der Landesversammlung werde man dazu, sowie zum Thema Pflege, eine Resolution verabschieden. Weckerle forderte die Einführung eines sozialen Jahres für alle. Seinen Vorstellungen zufolge böten sich dafür 20 bis 30 Möglichkeiten an.
"Gesundheitspolitik auf dem Prüfstand", lautete das Thema des Vortrags von Melanie Huml (Bamberg), Staatssekretärin im Bayerischen Umwelt- und Gesundheitsministerium. Eine "innovative, solidarische und leistungsstarke" Gesundheitsversorgung müsse für alle zugänglich und bezahlbar sein, forderte sie. Überregulierungen und Zentralismus müssten abgebaut werden.
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