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Tagesfahrt nach Schwandorf und Wackersdorf
15.10.2011
Am Vormittag wurde bei einer Stadtführung das Wahrzeichen Schwandorfs, der Blasturm besichtigt. Dort wurde vor 150 Jahren vom Sohn des Türmers der Stadt, dem Komponisten Konrad Max Kunz, unsere Bayernhymne, "Gott mit dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland" komponiert.
Am Nachmittag dann Wackersdorf. Den Namen kennt jeder – doch wer war schon dort? Braunkohle, geplante Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Kernbrennstoffe und wie sieht es heute aus?
Der 1. Bürgermeister Thomas Falter begrüßte uns und stellte die vielseitige und lebendige Gemeinde Wackersdorf vor.
Erste urkundliche Erwähnung Wackersdorf war im Jahre 1150. Um 1840 wurde Braunkohle gefunden und bis ins Jahr 1982 abgebaut. 1978 wurde aus den Gemeinden Steinberg und Wackersdorf eine Verwaltungsgemeinschaft gegründet. In den 80er Jahren stand die Gemeinde im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen um die umstrittene Wiederaufarbeitungsanlage. 1989 wurde das Vorhaben aufgegeben. Auf den dafür vorgesehenen Flächen entstand ein Industriepark mit Ansiedlung von BMW, Sennebogen usw. Nach der Schließung des Kohleabbaus und durchgeführten Rekultivierungsmaßnahmen sind im Raum Wackersdorf neue Landschaften entstanden. Seen und Wäldern laden nun zur Erholung ein.
Karl-Heinz Bohn(Quelle vg-wackersdorf.de)
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