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30.01.2011

Energiepolitische Leitlinien der CSU Oberallgäu

Unser Landkreis soll bis zum Jahr 2030 weitgehend unabhängig von fossilen und anderen endlichen Energieträgern sein und damit eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz einnehmen. Dazu ergreifen wir, unter dem Gebot der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit, Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Erhöhung der Energieeffizienz, zur Stärkung des Energiebewusstseins, sowie zur Nutzung einer breiten Palette erneuerbarer Energien.

Aufgrund unserer natürlichen Ressourcen setzen wir auf einen Energiemix aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasser, wobei zur Erreichung dieses Ziels ausdrücklich der Ausbau im Bereich der Sonnen- und Windenergie notwendig sein wird.

Durch die dezentrale Energieerzeugung wird die regionale Wertschöpfung deutlich gesteigert, Arbeitsplätze vor Ort geschaffen und die Abhängigkeit von politisch unsicheren Energielieferländern vermieden. Als Brückentechnologie akzeptieren wir die technisch hochwertigen, deutschen Kernkraftwerke. Den Betrieb von klimaschädlichen Kohlekraftwerken lehnen wir ab.

Im Oberallgäu übernehmen wir Verantwortung für den Klimaschutz. Wir unterstützen deshalb auch alle Bemühungen zur Ausschöpfung der Potentiale erneuerbarer Energien. Sowohl bei großflächigen Photovoltaikanlaen, als auch bei der Windkraft ist dem Schutzgut Landschaft und der Entwicklung des Landschaftsbildes durch eine sorgsame Abwägung und Auswahl der Standorte in besonderer Weise Rechnung zu tragen, damit die Vielfalt, Eigenart und Schönheit sowie der Erholungswert unserer Kulturlandschaft gesichert bleibt.

Wir fordern alle kommunalpolitischen Mandatsträger in unseren Gemeinden und dem Landkreis auf, ihre hohe Verantwortung für den Klimaschutz und die künftige Energieversorgung auf regenerativer Basis wahrzunehmen. Im Hinblick auf zukunftsfähige Energiekonzepte sind die Inhalte des Regionalplanes fortlaufend zu überarbeiten.

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