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Breitbandausbau in Bayern

Füracker: Förderprogramme wirken

 

Der Breitbandausbau in Bayern läuft auf Hochtouren. Das belegen die neuesten Daten des TÜV Rheinland. Der neue Bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker sagte: „Neun von zehn Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, acht von zehn können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. Nach Abschluss der noch laufenden Fördermaßnahmen werden voraussichtlich mehr als sechs Millionen bayerische Haushalte mit schnellem Internet versorgt sein - das sind 96 Prozent.“

In keinem anderen Bundesland werde aktuell mehr Glasfaser verlegt. Alleine im letzten halben Jahr seien 400.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt worden, so Füracker. Insgesamt wuchs der Gesamtanteil des Glasfasernetzes damit innerhalb der letzten sechs Monate um 6,4 Prozentpunkte. Bei Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s stieg der Anteil um 80 Prozent, bei Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s um rund 90 Prozent.

Förderprogramm der Staatsregierung wirkt

Die positive Entwicklung sei vor allem auf die Breitbandinitiative der bayerischen Staatsregierung zurückzuführen. Über 1.000 Förderprojekte seien in den letzten Jahren erfolgreich gestartet worden. Bayernweit nehmen knapp 98 Prozent aller Kommunen am Förderverfahren teil. 1.686 Kommunen starten demnächst in die mit 730 Millionen Euro unterstützte Bauphase, in der insgesamt 40.000 km Glasfaserleitungen verlegt werden sollen und über 700.000 Haushalte von einem Zugang profitieren werden. Knapp 1.000 Projekte konnten bereits abgeschlossen und in Betrieb genommen werden. Seit 2013 wurden damit insgesamt 1,8 Millionen Haushalte in Bayern an das schnelle Internet angeschlossen werden.

Füracker sagte hierzu: „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern. Mit dem aktuellen Förderprogramm bringen wir die Glasfaser in die Gemeinden und Ortschaften.“ Flächendeckend ermögliche dies schnelles Internet mit mindestens 30 Mbit/s bis 50 Mbit/s, mit Vectoring sogar 100 Mbit/s. „Unsere Breitbandrichtlinie ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Wo dies geschieht, entscheiden allein die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit“, so Füracker weiter.

Höfebonus als zusätzliche Maßnahme

Mit dem Höfebonus startet am 1. Juli 2018 die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Sie soll vor allem die Glasfaserversorgung in dünn besiedelten Gebieten Bayerns sicherstellen. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, sagte der Minister.

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