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Söder zum Grenzschutz

„Ziel ist eine kooperative Zusammenarbeit“

 

Knapp drei Monate vor dem Start der Bayerischen Grenzpolizei, hat sich Ministerpräsident Markus Söder in Traunstein über die Arbeit der Schleierfahndung informiert.

In der kommenden Woche will Söder mit Bundesinnenminister Horst Seehofer die konkrete Aufgabenverteilung mit der Bundespolizei klären: „Ziel ist eine kooperative Zusammenarbeit. Das ist eine Chance, noch besser mit der Bundespolizei zusammenzuarbeiten“. Letztlich hätten Bund und Länder aber das gleiche Ziel, so Söder: Man wolle Illegalität bekämpfen. Für die bayerische Grenzpolizei stehe vor allem die Schleierfahndung im Mittelpunkt.

Die neue Grenzpolizei wurde vor den Osterfeiertagen vom bayerischen Kabinett beschlossen. Mit dem Dienstsitz in Passau sollen ab dem 1. Juli 2018 1.000 Beamte im Grenzraum zu Österreich und Tschechien im Einsatz sein. Söder fügte hinzu, dass er europaweit auf Nachahmer der Arbeit der bayerischen Grenzpolizei hoffe. „Solange die EU-Außengrenzen nicht ausreichend kontrolliert werden, solange das Schengen-Abkommen nicht funktioniert, machen wir es halt selbst“, so Söder.

Söder besucht Schleierfahnder