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Bayerische Hebammenstudie

Ausweitung der Hebammenversorgung

 

Mütter und Schwangere in Bayern sind mit der Qualität der Hebammenversorgung hochzufrieden. Dies geht aus der aktuellen Hebammenstudie des Bayerischen Gesundheitsministeriums hervor. Gleichzeitig will die Bayerische Staatsregierung die Hebammenversorgung im Freistaat weiter ausbauen.

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml erklärte: „Insgesamt war die große Mehrheit der befragten Mütter sehr zufrieden sowohl mit der individuellen Schwangerenbetreuung, als auch mit der Hebammenbetreuung bei einer außerklinischen Geburt und den Leistungen rund um die Geburt im Krankenhaus.“ Die Studie belege aber auch, dass für die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung auch in Zukunft mehr Hebammen für die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung gewonnen werden müssten. „Mehr als jede vierte befragte Mutter gab an, dass es schwierig war, eine Hebamme für eine Schwangeren- oder Wochenbettbetreuung zu finden.“

Der Bayerischen Staatsregierung sei es daher ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und Mütter in Bayern die Betreuung durch Hebammen bekommen, die sie benötigen. „Bayern wird seine Initiativen für die Sicherstellung einer flächendeckenden Hebammenversorgung im Freistaat weiter ausbauen. Das hat das Kabinett auch bei seiner Sitzung am 24. Juli beschlossen“, so Huml weiter. „Im Herbst werden wir den Anfang Mai 2017 eingerichteten Runden Tisch mit allen von der Hebammenversorgung betroffenen Institutionen und Verbänden fortführen.“ Dabei soll anhand der Ergebnisse der Hebammenstudie der weitere Handlungsbedarf erörtert und über notwendige Schritte beraten werden, um die bisherigen Maßnahmen wie etwa das 'Zukunftsprogramm Geburtshilfe' mit einem geplanten Fördervolumen von insgesamt 30 Millionen Euro und den bayerischen Hebammenbonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro zu ergänzen.

Alle Ergebnisse der Hebammenstudie des Bayerischen Gesundheitsministeriums können Sie hier nachlesen.

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