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Hebammen in Bayern

Versorgung weiter ausbauen!

 

Mehr Hebammen für Bayern: Die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml wird am 11. Februar in Nürnberg im Rahmen eines "Runden Tisches" mit Vertretern von betroffenen Verbänden und Institutionen über die Hebammenversorgung im Freistaat sprechen.

„Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass alle Schwangeren und Mütter in Bayern die für sie erforderliche Betreuung durch Hebammen bekommen“, betonte Huml. „Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen deshalb die Ergebnisse der Hebammenstudie des bayerischen Gesundheitsministeriums und darauf aufbauend der Austausch über mögliche weitere Schritte für die Hebammenversorgung in Bayern.“

Bayern noch besser aufstellen

Das im vergangenen Jahr veröffentlichte Ergebnis der Hebammenstudie hätte die hohe Zufriedenheit von Müttern und Schwangeren mit der Qualität der Hebammenversorgung in Bayern belegt, so Huml weiter. „Aber zugleich ist deutlich geworden, dass wir mehr Hebammen für die Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung gewinnen müssen.“

Die Situation der Hebammen konnte die Bayerische Staatsregierung laut Huml durch die folgenden Maßnahmen bereits deutlich verbessern:

  • Hebammenbonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro

  • Zukunftsprogramm Geburtshilfe: Ein Schwerpunkt ist dabei die Unterstützung der Kommunen bei der Sicherstellung der geburtshilflichen Hebammenversorgung. So können Landkreise und kreisfreie Städte bereits ab dem Jahr 2018 für jedes neugeborene Kind eine Förderung von knapp 40 Euro erhalten.

  • Bayern als Initiator gesetzlicher Änderungen auf Bundesebene zur Vermeidung finanzieller Überforderung von freiberuflichen Hebammen durch steigende Versicherungsprämien: Bereits seit dem 1. Juli 2014 werden Erhöhungen der Haftpflichtprämien durch einen zusätzlichen Vergütungszuschlag abgefedert. Seit Juli 2015 wird der Großteil der Haftpflichtversicherungsprämie durch einen Sicherstellungszuschlag ausgeglichen.

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