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Q&A mit Manfred Weber

„EU wird zu stark von Bürokratie gestaltet“

Manfred Weber
 

Von der Bekämpfung der illegalen Migration über europäische Arbeitsmarkt- und Landwirtschaftspolitik bis hin zur Krebsforschung: Der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahl 2019 und stellvertretende CSU-Vorsitzende Manfred Weber hat live auf Facebook die zahlreichen Fragen der User beantwortet.

„Europa wird zu stark von Bürokratie und Eliten und zu wenig von den Menschen gestaltet“, betonte Weber. „Ich möchte, dass wir die großen Zukunftsfragen gemeinsam demokratisch entscheiden.“ Hier gebe es noch Nachholbedarf. Denn Europa sei nicht perfekt: „Aber es ist tausendmal besser, Europa dort zu erneuern, wo es notwendig ist, als Europa zu verlassen oder gar zu zerstören.“ Der EVP-Spitzenkandidat fordert ein ambitioniertes Europa, das seine Werte in der globalen Welt verteidigt. „Ich will aber auch ein geerdetes Europa, das nah an den Menschen ist. Das ist das, was mich motiviert.“

Weber kündigte außerdem an: „Wenn ich Kommissionspräsident werden, wird die EU die Beitrittsgespräche mit der Türkei beenden. Ich glaube nicht daran, dass das funktionieren kann. Ich will die Partnerschaft mit der Türkei, aber ich will keine Vollmitgliedschaft.“

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