Meldung

Zum Überblick

Söder empfängt Landesfeuerwehrverband

„Höchster Respekt und Anerkennung“

Feuerwehr in Bayern
 

Bei einem Staatsempfang anlässlich der 25-jährigen Wiedergründung des Landesfeuerwehrverbands hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seinen Dank gegenüber den Helfern ausgesprochen: „Auf unsere bayerischen Feuerwehren ist auch in schwierigsten Situationen Verlass, dafür gebührt ihnen höchster Respekt und Anerkennung. Wir wissen, was unsere 325.000 Feuerwehrleute, davon rund 310.000 sogar ehrenamtlich, täglich leisten. Der Freistaat war schon immer ein starker Unterstützer der Feuerwehr, aber wir bauen diese Unterstützung kräftig aus – wir schaffen bessere Ausbildungsmöglichkeiten, investieren in modernere Ausrüstung und stärken den Landesfeuerwehrverband. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betonte: „Der Bayerischen Staatsregierung ist die Stärkung und Unterstützung der bayerischen Feuerwehren ein echtes Herzensanliegen. Wir unternehmen große Anstrengungen, um den hohen Standard bei der Ausbildung und der Ausrüstung immer weiter zu verbessern und die Rahmenbedingungen optimal auszugestalten. Der Landesfeuerwehrverband Bayern ist eine absolute Erfolgsgeschichte. Er ist eine starke und wichtige Interessenvertretung der bayerischen Feuerwehren.“

Hohe Investitionen

Eine moderne Ausbildung und eine moderne Ausstattung ist für die Feuerwehren essentiell. Daher investiert der Staat kräftig in die hoch nachgefragten Lehrgangsangebote an den Staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Lappersdorf und Würzburg. Seit 2011 wurden rund 65 Millionen für Baumaßnahmen ausgegeben – nun werden weitere 55 Millionen zur Verfügung gestellt. Die Staatsregierung will zusätzlich in den nächsten Jahren 65 weitere Stellen im Ausbildungsangebot der Feuerwehrschulen schaffen. In die Kinder- und Jugendarbeit des Landesfeuerwehrverbands sollen darüber hinaus 500.000 Euro jährlich fließen, statt bislang 380.000 Euro.

Mit der Einrichtung eines zentralen Ansprechpartners soll die Umstellung von Analog- auf Digitalfunk möglichst schnell und effizient gestaltet werden. Er soll Feuerwehren und Hilfsorganisationen fachlich beraten, Lösungen mit ihnen entwickeln und alle Beteiligten vernetzen.