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Akademische Hebammenausbildung

Aktiver Beitrag zur Nachwuchsförderung

 

Der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler hat Landshut, Regensburg und München als erste Standorte der akademischen Hebammenausbildung bekannt gegeben. In Zukunft können sich junge Menschen auch an bayerischen Hochschulen zu Hebammen ausbilden lassen.

„Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zur Nachwuchsförderung! Wir sichern auf diese Weise die flächendeckende Versorgung unserer Familien mit der Entbindungspflege“, erklärte Sibler. „Aus persönlicher Erfahrung als Vater von zwei Kindern weiß ich, dass Hebammen für junge Familien unverzichtbar sind. Ich wünsche mir, dass mehr junge Männer und Frauen diesen so wertvollen und verantwortungsreichen Beruf ergreifen.“

Unterstützung der wohnortnahen Geburtshilfe

Die Bayerische Staatsregierung hat bereits das „Zukunftsprogramm Geburtshilfe“ mit einem geplanten Fördervolumen von 30 Millionen Euro auf den Weg gebracht, um die Kommunen bei der wohnortnahen Geburtshilfe zu unterstützen. Hinzu kommt seit dem 1. September der „Bayerische Hebammenbonus“ von 1.000 Euro pro Jahr. Die neuen Angebote einer akademischen Ausbildung sind der nächste Schritt zur Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Hebammen und für die Attraktivität des Berufs.

Weitere Standorte geplant

In einem weiteren Schritt sollen je nach Entwicklung und Bedarf weitere Standorte geprüft werden. Als frühestmöglicher Studienbeginn wird das Wintersemester 2019/2020 angestrebt. Die bestehenden Berufsfachschulen für das Hebammenwesen in Bayern werden in die Entwicklung von akademischen Angeboten soweit wie möglich eingebunden.

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