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Schwerpunkt Innenentwicklung

Behutsamer Umgang mit Flächen

 

Bayern wächst und wächst: Der Bayerische Bauminister Hans Reichhart hat einen sparsamen Umgang mit Flächen gefordert, ohne dabei die bayerische Wirtschaft zu bremsen.

„Um unser Zuhause auch zu bewahren, wollen wir die bestehenden Entwicklungspotentiale nutzen – und dabei mit den Flächen behutsam umgehen“, erklärte Reichhart. „Wir wollen die wachsende Wirtschaft und den Bevölkerungszuwachs dabei nicht ausbremsen. Wer Verbote erteilt, lebt rückwärtsgewandt. Ich will mit meinem Zukunftsministerium die Zukunft für Bayern gestalten. Mit Augenmaß und Qualität bei der Planung.“

Bayerns neuer Bauminister setzt seinen Schwerpunkt auf die Innenentwicklung: „Ich will, dass Kommunen erst ihre Ortskerne auf Bebaubarkeit und Leerstand überprüfen, bevor unverbaute Natur mit neuem Baurecht versehen wird.“Die Innenentwicklung sei ein „ungehobener Schatz“.

Bestand nutzen

In einem ersten Schritt sollen die Kommunen ihren Leerstand kartieren. Hierfür gibt es Geld vom Freistaat. Mithilfe dieses Datenbestands können die Städte und Gemeinden dann einen Maßnahmenkatalog erstellen. „Wer seine Flächen nachhaltig entwickelt, kann auf unsere Unterstützung zählen. Wir fördern mit 60 Prozent und greifen hier den Kommunen kräftig unter die Arme.“

Flächen entsiegeln, Ortskerne beleben

In einem zweiten Schritt sollen Kommunen für die unbebauten Flächen Baurecht ausweisen und ihre Ortskerne beleben. „Wir begrüßen jede Kommune, die ihre Ortskerne revitalisieren und umplanen wird.“ Wer bestehende Flächen wie Gewerbebrachen oder ein altes Industriegelände entsiegeln möchte, bekommt ebenfalls Gelder vom Freistaat. Insgesamt stellt die Bayerische Staatsregierung 100 Millionen Euro zur Verfügung.

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