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Herrmann zur Flüchtlingssituation

"Innere Sicherheit ist in Gefahr"

 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat im Interview mit der SZ gefordert, dass angesichts der Flüchtlingskrise in der EU endlich wieder rechtmäßige Zustände herbeigeführt werden müssten: „Es ist absolut inakzeptabel, dass sich Tausende Menschen völlig unkontrolliert durch den Schengen-Raum bewegen“, sagte Herrmann.

Dazu müssten die Außengrenzen des Schengen-Raums wieder gesichert werden, „also vor allem in Griechenland und Italien“, so der Minister. Dazu müssen die beiden Staaten „ bei der Sicherung ihrer Grenzen massiv durch die europäische EU-Organisation Frontex unterstützt werden“.

Herrmann betonte, dass in der aktuellen Lage die innere Sicherheit des Landes gefährdet sei: „Wir müssend davon ausgehen, dass sich Tausende im Land befinden, von denen wir keine Ahnung haben. Damit ist die innere Sicherheit in Gefahr. Das geht so nicht.“ Solange ein Flüchtling keinen Asylantrag gestellt habe, halte er sich illegal in Deutschland auf. „Wir dürfen hier keinen Flüchtlingstourismus dulden“, sagte der Minister.

Herrmann zieht in Erwägung, künftig Flüchtlinge direkt ander österreichischen Grenze abzuweisen, wenn Österreich weiterhin das europäische Recht missachte: „Denn in Österreich waren die Flüchtlinge bereits sicher“, betonte Herrmann.