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Neues aus dem Kabinett

Bavaria One startet

 

Die Bayerische Staatsregierung hat die bayerische Luft- und Raumfahrt-Strategie „Bavaria One“ beschlossen. Ministerpräsident Markus Söder: „Die Luft- und Raumfahrt hat Bayern mit zu dem gemacht, was es heute ist: eine international führende High-Tech Region mit historisch niedriger Arbeitslosigkeit. Mit unserer Raumfahrt-Strategie ‚Bavaria One‘ wollen wir jetzt das nächste Kapitel dieser beispiellosen Erfolgsgeschichte schreiben.“ Insgesamt sollen 700 Millionen Euro in den kommenden Jahren investiert und neue Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung geschaffen werden. An der Technischen Universität München wird eine neue Fakultät für Luft- und Raumfahrt eingerichtet. Ziel der neuen Strategie ist unter anderem, neue Satelliten-gestützte Anwendungen zu entwickeln, die auch in der der Landwirtschaft oder dem Katastrophenschutz eingesetzt werden können. Die Koordination des Programms soll Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer übernehmen.

Hyperloop-Teststrecke

„Auch auf der Erde schlagen wir ein neues Kapitel auf und bauen in Bayern eine 400 Meter lange Teststrecke für das innovative Transportsystem Hyperloop. Das Hyperloop-Team der TU München hat sich bereits dreimal gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt, hält aktuell mit 467 Stundenkilometern den Weltrekord. Wir geben unseren Forschern die Chance, diese globale Spitzenstellung weiter auszubauen und ein besonders umweltfreundliches Transportsystem zu entwickeln, von dem künftige Generationen profitieren werden“, so Söder.

Sieben neue Digitale Gründerzentren

Der Ministerrat hat außerdem sieben zusätzliche Standorte für Digitale Gründerzentren außerhalb der Ballungsräume beschlossen. Diese sind in Ansbach, Rottal-Inn/Freyung-Grafenau/Pfarrkirchen, Manching, Coburg, Parsberg, Günzburg und Lohr am Main. Gründer sollen hier vielfältige Unterstützungsangebote für ihre Unternehmung erhalten. Söder: „Start-ups sind für die Digitalwirtschaft enorm wichtig. Sie rollen mit ihren Innovationen in rasanter Geschwindigkeit die Märkte auf und sind damit entscheidende Treiber bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produkte. Mit unserem besonderen Ansatz zur Förderung von jetzt 19 Digitalen Gründerzentren in allen Regierungsbezirken ist Bayern exzellent aufgestellt, um landesweit – nicht nur in den Ballungsräumen – sein Gründerpotential im Bereich Digitalisierung zu aktivieren. Das gibt es nur in Bayern.“

Bayerns Wirtschaftsminister Pschierer sagte: „Das Konzept flächendeckender digitaler Gründerzentren funktioniert hervorragend. Im gesamten Freistaat erhält die Gründertätigkeit kräftigen Schwung. Die Digitalen Gründerzentren in den Regionen erhöhen die Innovationsfähigkeit des Freistaates insgesamt und fördern gerade im ländlichen Raum Unternehmensgründungen. Von den Netzwerkaktivitäten profitiert jeweils eine gesamte Region. Wie bei den bisherigen Digitalen Gründerzentren ist uns auch an den neuen Standorten die Einbeziehung der Akteure im Einzugsgebiet besonders wichtig.“

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