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Wohnungsgipfel des Bundes

Seehofer: Ganz starkes Signal

 

1,5 Millionen neue Wohnungen bis 2021: Mit einem Bündel an Maßnahmen will der Bund die hohen Wohn- und Mietkosten dämpfen. Vor allem der angespannte Wohnungsmarkt in den Ballungszentren soll entlastet werden. Bundesbauminister und CSU-Chef Horst Seehofer hat die Ergebnisse des Wohnungsgipfels der Bundesregierung begrüßt.

Seehofer wertete den Wohngipfel als „ganz starkes Signal für die Wohnraumoffensive“. Ziel sei es, durch ein größeres Angebot die Preise zu senken. „Es ist meiner Kenntnis nach die größte Anstrengung in Deutschland, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Seehofer betonte, es gehe auch um die Vernetzung aller Akteure. Eine Musterbauverordnung soll auch den Bürokratieaufwand verringern. Er hob die Bereitschaft der Bundesländer hervor, sich auf eine Musterbauordnung für Deutschland zu verständigen. Ziel sei es auch, den sozialen Wohnungsbau zu verstetigen.

Das beschlossene Eckpunktepapier umfasst eine Reihe von Instrumenten, die teilweise schon in Kraft sind. Dies betrifft etwa das Baukindergeld oder Steuerabschreibungen für den Bau von Mietwohnungen. Auch die Erhöhung des Wohngelds für sozial schwächere Haushalte ab 2020 wurde vereinbart und das Bauen soll einfacher und schneller werden. Darüber hinaus will die Bundesregierung mehr bundeseigene Grundstücke für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen und eine Milliardenoffensive im sozialen Wohnungsbau starten: Mit über fünf Milliarden Euro will der Bund dafür sorgen, dass bis 2021 rund 100.000 Sozialwohnungen gebaut werden. Insgesamt sollen bis 2021 rund 1,5 Millionen neue Wohnungen entstehen.

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