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MU-Landesverband

MU-Neujahresempfang 2017 im Münchner Künstlerhaus

 

In der einzigartigen Atmosphäre des Münchner Künstlerhauses startete die Mittelstands-Union Bayern das Wahlkampfjahr 2017. MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, konnte über 250 geladene Gäste begrüßen, darunter den Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh, den neuen Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages, Franz Xaver Peteranderl und den Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Semper, den IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen sowie viele Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände und Kammern und zahlreiche CSU-Abgeordnete. Zuvor hatte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, MdB, im CSU-Landesvorstand zu den Themen im Bundestagswahlkampf 2017 ausgeführt. Scheuer lobte die MU, deren Positionen gerade in der Steuer- und Finanzpolitik die CSU-Beschlüsse prägen: Leistungsträger müssen entlastet werden, durch den Wegfall des Soli und der kalten Progression sowie durch Steuersenkungen.  

Das forderte auch CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer, MdL in seiner Neujahrsrede: „Die nächste Regierungsperiode in Berlin muss die Periode der Steuersenkungen werden. 2017 wird das Jahr der Steuersenkungen“. Man müsse die Bürger für Ihre Leistungen belohnen – insbesondere nachdem Bayern erneut einen ausgeglichenen Haushalt ohne Aufnahme neuer Schulden vorweisen könne. Im Übrigen sei ein massiver Bürokratieabbau überfällig. Es gebe zu viele Regelungen: „Die Bürokratie ist eine Bremse für die Selbstständigkeit von Betrieben“. Hier müsse man dringend etwas ändern.“  

Kreuzer lehnte eine Koalition mit den Grünen klar ab. Sein besonderer Dank galt der MU für die „großartige politische Gemeinschaftsleistung“: Ohne den Mittelstand stehe Bayern heute nicht so großartig da. Es herrsche hier beinahe Vollbeschäftigung – andere Bundesländer seien davon weit entfernt. Das sei vor allem der Verdienst der Unternehmen, aber auch der politischen Arbeit der CSU. Doch man dürfe sich nun nicht ausruhen: „Der wirtschaftliche Erfolg Bayerns ist abhängig von der Digitalisierung.“ Die Wirtschaft müsse sich entsprechend anpassen, damit die in Zukunft autonom fahrenden Fahrzeuge nicht ausschließlich von Apple und Google gebaut werden, sondern deutsche Komponenten verbaut hätten. Kreuzer wies auch auf die steigenden Fluggastzahlen am Münchner Flughafen hin und stellte unmissverständlich klar, dass an einer dritten Startbahn kein Weg vorbei führe. Davon hänge die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes in Zukunft ab.  

MU-Chef Michelbach und der stellvertretende Vorsitzende der MU, Thomas Schmatz, bedankten sich beim Fraktionsvorsitzenden für die klaren Worte und das Bekenntnis zur Arbeit der MU. Kreuzer habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Mittelstandes und sie seien sich seiner Unterstützung im Landtag stets gewiss. Im Anschluss an den offiziellen Teil diskutierten die Gäste noch mehrere Stunden lang – zu stimmungsvoller Musik des „Truderinger Blechhaufens“ und zum Genuss kulinarischer Köstlichkeiten.

 

 

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