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MIT-Bundesvorsitzender

Linnemann: "Union stärkt Meisterbrief und duale Ausbildung"

 
Der MU-Landesvorsitzende, Dr. h.c. Hans Michelbach und der MIT-Bundesvorsitzende, Dr. Carsten Linnemann.

,Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) begrüßt das Bekenntnis der Unionsparteien zur Meisterpflicht in ihrem Regierungsprogramm. Damit haben CDU und CSU eine zentrale Forderung der MIT übernommen. „Der Meisterbrief ist ein Qualitätsmerkmal des deutschen Handwerks. Wir freuen uns, dass die Union den Meisterbrief erhalten und stärken wird“, sagt der MIT-Vorsitzende Carsten Linnemann.

Im Regierungsprogramm haben sich CDU und CSU darauf geeinigt, nach der Bundestagswahl zu prüfen, wie der Meisterbrief für weitere Berufsbilder EU-konform eingeführt beziehungsweise wieder eingeführt werden kann. Zudem sollen bei bestandener Meisterprüfung angefallene Gebühren ganz oder teilweise über einen „Meisterbonus“ erstattet werden. Die Forderung zur Stärkung und Wiedereinführung des Meisterbriefs war auf Antrag der MIT auf dem vergangenen CDU-Parteitag 2016 beschlossen worden.

Die Meisterpflicht wurde 2004 im Zuge einer Handwerksreform für 53 Berufe abgeschafft. Seitdem ist die Ausbildung in diesen Branchen regelrecht eingebrochen. „Die Abschaffung der Meisterpflicht hat die Ausbildung deutlich geschwächt. Unser Weg, den Trend zur Akademisierung zu stoppen und stattdessen das System der dualen Ausbildung zu stärken, ist daher richtig“, sagt Linnemann.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (MIT) ist mit mehr als 25.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT vertritt die Interessen der Mittelständler und setzt sich für mehr Unternehmergeist in der Politik ein.

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