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Steinbrück-Äußerungen verantwortungslos

Steinbrück-Äußerungen in Athen verantwortungslos

Steinbrück-Äußerungen in Athen verantwortungslos

Der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Bundestagsfinanzausschuss und Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, hat die Äußerungen des derzeitigen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück zur griechischen Staatsschuldenkrise "scharf verurteilt". Michelbach sagte am Mittwoch in Berlin zum Auftritt Steinbrück am gleichen Tag Athen: "Steinbrücks Äußerungen in der griechischen Hauptstadt sind verantwortungslos. Seine Warnung vor der angeblichen Gefahr eines Staatzusammenbruchs in Griechenland wegen der Konsolidierung der Staatsfinanzen und eines möglichen Überschwappens auf andere Euro-Länder kann neue Verunsicherungen auszulösen. Steinbrück untergräbt damit nicht nur die Reform- und Konsolidierungsbemühungen der griechischen Regierung. Er erschwert angesichts der weiter labilen psychologischen Lage der Märkte grob fahrlässig auch die Lage anderer hochverschuldeter Euro-Staaten."

"Der SPD-Kanzlerkandidat hat in Athen aber auch dokumentiert, dass seine lückenhafte Präsenz im Bundestag zu erheblichen Informationslücken geführt hat.", fügte Michelbach hinzu. "Seine Forderung nach mehr Zeit für Griechenland bei der Umsetzung der Reformen läuft ins Leere. Das haben die Euro-Staaten längst vereinbart. Herr Steinbrück könnte das wissen, wenn er regelmäßig sein Parlamentsmandat aktiv wahrnehmen würde.

Der Auftritt Steinbrücks unterstreicht zudem, dass die SPD im Kampf um die Bundestagmandate vor nichts zurückschreckt – auch nicht davor, anderen EU-Staaten zu schaden. "

 

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