Meldung

Zum Überblick

Neujahrsempfang

Neujahrsempfang der Mittelstands-Union

 

Neujahrsempfang der Mittelstands-Union mit Sparkassenpräsident Fahrenschon

 

300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verbänden konnte die MU bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang im Münchner Künstlerhaus begrüßen.

In seiner Begrüßung schwor der Vorsitzende der Mittelstands-Union Dr. h.c. Hans Michelbach die anwesenden Mittelständler auf das politische Jahr 2013 ein: "Bei den diesjährigen Wahlen für den Bayerischen Landtag und den Deutschen Bundestag steht der Mittelstand am Scheideweg:

Entweder Politik für Wachstum, Beschäftigung, Wohlstandsgewinne, gesellschaftlichen Zusammenhalt und einen starken Mittelstand in der Sozialen Marktwirtschaft sowie Konsolidierung und Stabilität in Europa oder rot-grüne Substanzbesteuerung und Umverteilungspolitik, Politik auf Pump und Abschwung durch Steuererhöhungen sowie Schuldenvergemeinschaftung und Abschwung in ganz Europa."

"Erst im Dezember hat Rot-Grün durch seine Blockadehaltung im Bundesrat mehr Steuergerechtigkeit durch die Reduzierung der Kalten Progression und die Verhinderung des Jahressteuergesetzes mit der Kürzung der Aufbewahrungsfristen und des Steuerabkommens mit der Schweiz aus reiner Parteitaktik zerstört. Diese Leute sind zu allem fähig aber für eine erfolgreiche Mittelstandpolitik nicht zu gebrauchen!", so Michelbach.

"Deutschland ist trotz Euro-Krise mit unserem leistungsfähigen Mittelstand die Wachstumslokomotive in Europa. Die Zahl der Beschäftigten ist mit über 41 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf Rekordniveau. Es gibt ausreichende Ausbildungsplätze, wovon 80 Prozent der Mittelstand schafft. Wir sind unter den Top Ten der Länder mit der besten Standortqualität und der deutsche Mittelstand ist mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen in vielen Bereichen Weltmarktführer", verdeutlichte der MU-Vorsitzende die herausragenden Erfolge des Mittelstands und der christlich-liberalen Koalition, die hierfür die politischen Rahmenbedingungen gesetzt hat."

"Wir müssen verstärkt über unsere Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft und über unsere Erfolge reden. Da haben wir Mittelständler auch eine Informationspflicht. Und eines muss uns klar sein: nur CDU und CSU können die Mehrheit für mittelstandspolitische Erfolge herstellen. Die Niedersachsenwahl hat gezeigt, welche Fehler durch strategisches Wählen entstehen können. Der Mittelstand hat keine Stimmen zu verschenken!"

Auch Hauptredner Georg Fahrenschon lobte die tragende Rolle des Mittelstands im Jahr 2012 mit den Sparkassen als zuverlässige Finanziers.

"Die deutschen Unternehmen bleiben der Wirtschaftsmotor für Europa." Eine wichtige Voraussetzung für Wachstum sei auch ein lokal verankertes Bankensystem, welches Mittelstand und private Haushalte verlässlich über Krisen hinweg trägt.

"Die Investitionen des deutschen Mittelstands werden in erster Linie über Bankkredite finanziert. Das ist gut so, denn die Hausbanken federn die Risiken der Kapitalmärkte entscheidend ab. Der Mittelstand braucht aber auch in Zukunft verlässliche Finanzierungsbedingungen. Deswegen darf Basel III Mittelstandskredite nicht verteuern", so der Präsident des DSGV weiter.

Sparkassen seien überall in Deutschland nah bei den Kunden. Das ermögliche es ihnen, Risiken adäquat einzuschätzen und wirtschaftlich tragfähige Investitionen zu finanzieren. "Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige haben die 423 Sparkassen in Deutschland ausgedehnt. Bis Ende November stieg das Neugeschäft um 5,9 Prozent über den schon hohen Wert des Vorjahreszeitraums. Insgesamt flossen bis Ende November 62,8 Mrd. Euro an Gewerbe- und Unternehmenskunden.

Zusammen mit den Landesbanken stellen sie 42 Prozent des Marktvolumens und sind nach wie vor mit Abstand Marktführer bei der Unternehmensfinanzierung in Deutschland", so Fahrenschon weiter. Fahrenschon ging auch auf die nachhaltige Bewältigung der Europäischen Schuldenkrise ein. "Wir müssen uns auch 2013 damit auseinandersetzen: wo sind Fehler gemacht worden und wie sind sie zu korrigieren und sind die Hausaufgaben erledigt worden.

Wir müssen auch 2013 die Diskussion führen: Europa vertiefen ja, aber wie und wo" so der DSGV-Präsident. Die Leitplanken müssten weiter sein: keine Hilfen ohne Auflagen, Wettbewerbsfähigkeit und Handlungsfähigkeit Europas nach außen stärken, mehr Transparenz und Akzeptanz für die Europäische Union schaffen. "Wir können in Europa eine Blaupause des Erfolgsmodells Deutschland anbieten. Entscheidend für unseren Erfolg sind beispielsweise: die dezentrale Infrastruktur und Verwaltung, die breit angelegte Bildungslandschaft, unsere vielfältige Wirtschaftsstruktur aus Industriekonzernen, Mittelstand und Familienbetrieben, die Dezentralität unseres Kreditwesens.

Im Falle der Sparkassen fördert die feste Verankerung in den Regionen solides Wirtschaften" führte Fahrenschon einige Rahmenbedingungen der Wachstumslokomotive Deutschlands aus. Beim anschließenden Flying-Buffet und der musikalischen Umrahmung durch den Truderinger Musikverein konnten die Gäste in der angenehmen Atmosphäre des Münchner Künstlerhauses weitere Gedanken und Meinungen zum politischen Jahr 2013 austauschen.

Georg Fahrenschon bekam als Dank für seinen Vortrag vom stellvertretenden MU-Landesvorsitzenden Thomas Schmatz einen Moriskentänzer überreicht.

 

Bilder finden Sie unter www.flickr.com/photos/mu-bayern

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.