Meldung

Zum Überblick

MU-Landesvorsitzender

London soll Brexit-Entscheidung überdenken

 
Der MU-Landesvorsitzende, Dr. h.c. Hans Michelbach.

Kein Grund für Schadenfreude in Brüssel

Berlin. Nach dem Verlust der absoluten Mehrheit im Londoner Unterhaus ruft der der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag und CDU/CSU-Obmann im Bundestagsfinanzausschuss, Hans Michelbach, die britischen Konservativen dazu auf, die Brexit-Entscheidung zu überdenken.
Michelbach sagte am Freitag in Berlin:  „Die Europäische Union braucht Großbritannien als vollwertiges Mitglied. Das ist gut für beide Seiten. Es wäre zu begrüßen, wenn London das Wahlergebnis vom Donnerstag zum Anlass nähme, rasch aus dem Brexit auszusteigen. Die Wirtschaft braucht angesichts der schwierigen Mehrheitsverhältnisse im Parlament jetzt rasch Sicherheit über die weitere Entwicklung. Auch Deutschland muss in erhebliches Interesse an der Fortsetzung der britischen EU-Mitgliedschaft haben. Denn London ist ein wichtiger Verbündeter gegen ein staatsinterventionistisch geprägtes Europa.“   

Zugleich warnte Michelbach die EU-Institutionen vor Schadenfreude angesichts des britischen Wahlergebnisses. „Brüssel hat überhaupt keinen Grund zur Schadenfreude. Man sollte dort lieber selbstkritisch darüber nachdenken, welchen Beitrag insbesondere die EU-Kommission mit ihrem Handeln zum Brexit-Votum beigetragen hat. Das könnte auch ein Betrag dazu sein, neuerlichen Fehlentwicklungen in der EU vorzubeugen“, sagte die CSU-Politiker. +++

 

 

 

 

 

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.