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MU-Landesvorsitzender

MU-Chef Michelbach fordert Gesamtkonzept für Digitalisierung des Mittelstandes

 

5 Mrd. Euro Steuerentlastung durch verbesserte Sofortabschreibung

 

München/Berlin – Ein Gesamtkonzept zur Unterstützung der digitalen Transformation des Mittelstandes fordert der Sprecher des CSU-Wirtschaftsflügels und Finanzobmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans Michelbach. Der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union sagte am Donnerstag in einer Debatte des Bundestages: „Der Mittelstand ist das Rückgrat von Innovation, Wertschöpfung, Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland. Wenn wir Wachstum und Wohlstand in unserem Land auch für die Zukunft sichern wollen, braucht es mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen. Dazu gehört selbstverständlich auch das wichtige Thema Digitalisierung.“

Michelbach betonte, dabei reiche es nicht, einzelne Punkte herauszugreifen. Alles müsse auf den Prüfstand und zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammengeführt werden. Er verwies dabei unter anderem auf das Programm Digitalbonus der bayerischen Staatsregierung als Beispiel erfolgreicher Förderung der Digitalisierung des Mittelstandes.

Zusätzlich  profitiere der Mittelstand von der Anhebung der Grenze für die Sofortabschreibung geringerwertiger Wirtschaftsgüter von 410 auf 800 Euro ab 1. Januar dieses Jahres, erläuterte Michelbach. Dies bedeute eine Steuererleichterung für den Mittelstand von insgesamt mehr als fünf Milliarden Euro in den nächsten vier Jahren. Ferner sprach sich Michelbach für eine Überprüfung des tatsächlichen Werteverzehr und  entsprechende Überar-beitung der Afa-Tabellen aus. Das müsse auch für Computer-Hard- und Software gelten.

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