Veranstaltungsrückblick

Datenschutzgrundverordnung im Rampenlicht: Drittes IT-Forum in Bad Birnbach

Mai 2018 - Bad Birnbach

Während derzeit überall landauf und landab Info-Veranstaltungen über digitale Sicherheit abgehalten werden, holte die Mittelstands-Union Niederbayern in bewährter Kooperation mit der Bits & Bytes GmbH Rotthalmünster sowie der CLG IT Systems GmbH Pfarrkirchen heuer bereits zum dritten Mal eine brillante Expertenrunde ins Artrium Bad Birnbach.

So konnte Dipl. Betriebswirt (FH) Hubert Girschitzka, der sich die Moderation teilweise mit Dieter Hilgärtner von der IHK Passau teilte, Dipl. Ing. (FH) Peter Erl, den Bezirksvorsitzenden der Mittelstands-Union Niederbayern und stellvertretenden Landesvorsitzenden als Mitveranstalter, sowie MU-Kreisvorsitzenden Josef Kohlpaintner begrüßen, und außerdem etwa 90 Firmeninhaber aus dem Mittelstand, die trotz strahlenden Sonnenscheins und hochsommerlichen Temperaturen höchst interessiert an der Vortragsreihe der fünf Experten waren. Es referierten: Matthias Schmidt vom Bayerischen Landeskriminalamt zu „Cybercrime und IT-Sicherheit anhand von Fallbeispielen“, Dipl. Betriebswirt (FH) Hauptenbuchner (Bits & Bytes GmbH) – „Situative Darstellung von Netzangriffen und notwendige Schutzmaßnahmen für Unternehmer und Mitarbeiter“, Elisabeth Greiner vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz zu „Gefahren und Abwehr von Wirtschaftsspionage“; das Thema von Christian Bößl vom Büro für Zertifizierten Datenschutz war die Datenschutzgrundverordnung; hierzu gab er Tipps zur Vorbeugung von möglichen Datenschutzverletzungen; last but not least gab Dipl. Ing. Franz Lew von der CLG IT Systems GmbH im Rahmen seines Kernthemas „Datensicherung – warum und wie?“ Tipps zur Wiederherstellung von verlorenen oder beschädigten Datenbeständen. 

Im Mittelpunkt bei allen Referenten stand dabei die am 25.05.2018 verpflichtend für jedes Unternehmen in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung. Für das Publikum besonders von Interesse war dabei die Behandlung dieses spezifischen Themas aus der jeweiligen Sicht der Experten, wie die rege Beteiligung an der Diskussion bzw. die Fragestellungen bewiesen. Dass die Veranstaltung wiederum ein fantastischer Erfolg – gerade für die Region Rottal-Inn – war, bewiesen die guten Noten, die das Publikum anonym anhand eines Fragebogens an jeden Einzelnen vergeben konnte.

Datenschutz-Grundverordnung Thema bei der MU Erlangen-Höchstadt

Mai 2018 - Erlangen Höchstadt

Über 60 Unternehmer kamen der Einladung zum Unternehmerfrühstück der MU-Erlangen-Höchstadt nach. MU-Kreisvorsitzender Peter Brehm und der Bürokratieabbaubeauftragte der Staatsregierung, Walter Nussel MdL, konnten als hochkarätigen Referenten Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht (BayLDA), begrüßen. Er informierte in der gut besuchten Event-Scheune des Acantus-Hotels in Weisendorf-Oberlindach über die Neuerungen durch die Änderung der Datenschutz-Grundverordnung zum 25.Mai 2018. Kranig klärte die Zuhörer über ein erforderliches Verarbeitungsverzeichnis mit detaillierter Datendokumentation, über Datenspeicherung und dem Grundsatz der Interessenabwägung, der Gefahr von Grundrechtsverletzungen sowie über die Einwilligung zur Datenspeicherung auf. Bei der anschließenden Diskussion konnten noch offene Fragen beantwortet werden.

Oberbayerischer Mittelstandstag in Bad Aibling

Mai 2018 - Bad Aibling

Herzlichen Glückwunsch dem neu gewählten Vorstand der Mittelstands-Union Oberbayern! Beim Mittelstandstag in Bad Aibling wurde Bernhard Kösslinger mit großer Mehrheit bestätigt, ebenso wie seine Stellvertreter Walentina Dahms, Richard Graßl, Dr. Andreas Lenz MdB und neu Dr. Thomas Geppert. Schriftführerinnen sind weiterhin Heidrun Hausen und neu Inge Metzger, bewährter Schatzmeister ist weiterhin Rainer Simon. Dr. Andreas Lenz MdB, Otto Lederer MdL und der Chef der Brauerei Marxlrain, Roland Bräger, informierten und diskutierten mit den über 100 Delegierten und Gästen zu den aktuellen Themen der Mittelstandspolitik.

Mittelstands-Union zu Besuch in Brüssel

April 2018 - Brüssel

Vorstandsmitglieder aus vier MU-Bezirken und des Mittelstands-Union Landesvorstands durften als Gäste einen hochinteressanten Parlamentarischen Abend (Get-Together) des Parlamentskreises Mittelstand (PKM) in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, erleben. Unter dem Motto „Digitalisierung der mittelständischen Industrie“ hielt die EU-Kommissarin Marija Gabriel einen Vortrag über die Herausforderungen der Digitalisierung, vor allem für mittelständische Unternehmen. Auch Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Arndt Günter Kirchhoff, Mitglied der Präsidien von BDI und BDA, gingen in Ihren Statements intensiv auf die zukünftigen Veränderungen und Chancen der digitalen Arbeitswelt ein. Einig waren sich alle, dass mittelständische Belange auch auf europäischer Ebene mehr Gehör finden müssen und dass die schulische und berufliche Bildung in Europa den Neuerungen der digitalen Welt weiter angepasst werden muss. In der anschließenden von MdEP Markus Ferber geleiteten Podiumsdiskussion wurden Fragen der anwesenden Gäste, vornehmlich mittelständische Unternehmer, beantwortet. Die Fragen konnten passend zum Thema digital in Echtzeit gestellt werden, dies war für viele der Anwesenden eine weitere neue digitale Aufgabe die bravourös gemeistert wurde. Beim anschließenden Get-Together wurden Meinungen zu dem wichtigen Thema in angenehmer Atmosphäre ausgetauscht und auch das „Netzwerken“ kam nicht zu kurz.

Heftige Diskussion über die Zukunft der Automobilität: Marlene Mortler und Volker Bauer vor Ort

April 2018 - Landkreis Roth

Hermann Hein, Kreisvorsitzender der Mittelstands-Union Roth lud hochkarätige Experten zum Impulsreferat, was zu einem teils heftigen Schlagabtausch führte! Bei einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion in Roth hat das Thema Automobilantrieb der Zukunft im Mittelpunkt gestanden. Es gab nicht nur informative Impulsreferate, sondern auch einen zum Teil sehr kontrovers geführten Austausch der jeweiligen Argumente. Wer ist sauberer: Diesel oder Benziner? Wie sieht der Automobilantrieb der Zukunft aus? Kann die Elektromobilität den Verbrennungsmotor ablösen oder wird er mit synthetischen Kraftstoffen weiterlaufe? Nicht erst der Dieselskandal hat all diese und viele ähnliche Fragen aufgeworfen. Er hat Sie aber neu befeuert. Grund genug also, sich dazu die Meinung hochkarätiger Fachleute einzuholen. Die Mittelstands-Union im Kreis Roth und Ihr Vorsitzender Hermann Hein hatten zur Podiumsdiskussion in das Rother Autohaus Waldmüller, dass auch sein 50-jähriges Bestehen feiert, eingeladen. Dabei hielten die Experten nicht nur Impulsreferate. Sie diskutierten auch untereinander heftig und beantworteten kritische Fragen der etwa 100 Besucher.

Dr.-Ing. Stephan Neugebauer

Dr.-Ing. Stephan Neugebauer, Entwicklungsingenieur bei BMW und Vorsitzender von ERTRAC, einem Fachgremium, das die EU in Sachen Straßenverkehr berät: Mobilität ist das Herzstück des gesellschaftlichen und ökonomischen Lebens in Europa. Vor allem weil die Autoindustrie hier zwölf Millionen Arbeitsplätze bietet und jährlich 50 Milliarden Euro ausgibt, um Innovationsinvestitionen zu finanzieren. Die Elektrifizierung ist zwingend, um die von der EU geplanten Kohlendioxidreduzierungen zu erreichen. Sie muss billiger werden, eine größere Reichweite bieten und eine angenehmere Ladeprozedur. Dabei aber den Verbrennungsmotor völlig abzuschneiden, ist kompletter Unfug und nicht zu schaffen. Vielmehr muss er in Zukunft mit Hilfe synthetischer Kraftstoffe CO²-neutral arbeiten. In der Kombination der Technik mit elektrogetriebenen Fahrzeugen sind die EU-Vorgaben zu erreichen.

Dr. Georg Gruber

Dr. Georg Gruber, Gesellschafter der Vereinigten Werkstätten für Pflanzentechnologie in Allersberg: Die deutsche Automobilindustrie kann nicht liefern. Es ist eigentlich ein Skandal, dass sie nur Diesel und Benziner anbietet. Der nächste Skandal ist die Diesel-Krise. Wenn die Fahrzeuge die Euro-Fünf-Norm einhalten würden, dann hätten wir kein Stickoxid-Problem. Ferner stoßen Benzin-Direkteinspritzer ohne Filter 10000 Mal mehr Partikel aus als Diesel und mehr Kohlendioxid.

Dr. Stefan Schlutius

Dr. Stefan Schlutius, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma ABL in Lauf, die Ladeinfrastruktur für E-Autos produziert: Ich bin heute Abend mit einem Elektromobil gekommen. Es gibt nichts Schöneres. Wer einmal damit gefahren ist, wird es nicht mehr hergeben. Kleine Autos sind dabei das Richtige. Wir bieten hier Lösungen für jede Anwendung und verkaufen gegenwärtig weltweit 1200 Ladestationen pro Woche. Hier entsteht Zukunft, die für bessere Luft in den Städten sorgt und auch für 2040 werden 54% aller Autos als Hybrid oder vollelektrisch fahren!

„Propaganda“

Bei der anschließenden Diskussion prallten Stephan Neugebauer und Georg Gruber ziemlich aufeinander. Gruber warf den BMW-Vertreter vor, in Sachen möglicher Kohlendioxidreduzierung ausschließlich „Propaganda zu betreiben“. Neugebauer konterte entsprechend. „Was Sie in Sachen Diesel erklären, grenzt an Halbwahrheiten, so der Ingenieur, der insbesondere kritisierte, dass ältere Diesel stets an den neusten oder gar künftigen Emissionsgrenzwerten gemessen würden.

Stefan Schlutius erklärte, es sei traurig, dass die Autobauer hierzulande nicht technologische Vorreiter auf dem Gebiet der E-Mobilität seien. „Die deutsche Industrie ist zu langsam“, erklärte er und griff auf einen drastischen Vergleich zurück, um das Potenzial technologischer Revolutionen zu beschreiben: „Die Segelschiffe konnten auch nicht überleben, weil die Dampfschiffe einfach schneller waren.“

Die zuständigen CSU-Abgeordneten blickten optimistisch in die Zukunft und lehnten Fahrverbote für Diesel-Autos ab. „Die richtig guten Motoren kommen aus dem Freistaat und die brauchen wir für vernünftige Konzepte in der Innenstadt“, erklärte der CSU-Landtagsabgeordnete Volker Bauer. Die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler plädierte, dafür „dass wir den Diesel noch lange fahren dürfen“.

Politik für den Mittelstand – Warum es jetzt auf Bayern ankommt!

April 2018 - München

Konkrete Mittelstandspolitik in der Berliner Koalition und der politische Beitrag Bayerns und der CSU – darüber sprachen CSU-Generalsekretär Markus Blume MdL, der MIT-Bundesvorsitzende und CDU/CSU-Fraktionsvize Dr. Carsten Linnemann MdB und MU-Vorsitzender Hans Michelbach mit 100 eingeladenen Unternehmern und Gästen aus Politik, Verbänden und Kammern. Die Veranstaltung in der Reihe der MU-Wirtschaftsgespräche moderierte Mechthilde Wittmann MdL.

 

 

 

Fachausschuss Digitalisierung: Aktuelle Herausforderungen - Neue Lösungen

März 2018 - München 

Rund 50 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik waren der Einladung des Fachausschusses Digitalisierung der Mittelstands-Union Bayern unter dem Motto „Digitale Agenda – was müssen Bundes- und Staatsregierung in den nächsten Jahren bewegen?“ gefolgt, um übererforderliche Weichenstellungen der nächsten Jahre zu diskutieren. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl und ein halbes Jahr vor der Landtagswahl konnte der Zeitpunkt kaum günstiger für eine intensive Diskussion über die Handlungsschwerpunkte sein. In seinem Eröffnungsvortrag ging Wolfgang Becher, Leiter des Fachausschusses, auf die drängendsten aktuellen Herausforderungen ein. So kann man das Anwachsen des Kapitels Digitalisierung im Koalitionsvortrag von drei Seiten 2013 auf immerhin zwölf Seiten als positives Signal für den digitalen Aufbruch werten. Verbunden mit der Besetzung des Staatsministeriums für Digitalisierung mit der CSU-Politikern Dorothee Bär, besteht nun laut Becher die realistische Chance, in der Umsetzung der bekannten Herausforderungen einen guten Schritt nach vorne zu kommen. Gleichwohl seien die Pläne einer flächendeckenden digitalen Breitband- und 5G-Versorgung bis 2025 als zu wenig ambitioniert zu kritisieren. Neben der Infrastruktur sind insbesondere mit den Schwerpunkten auf digitale Bildung und digitale Verwaltung im Koalitionsvertrag gute Ansätze zu finden, die nun zügig anzugehen sind. Darauf aufsetzend gingen der Startup-Unternehmer Dominik Hoffmann und der Unternehmensberater für digitale Geschäftsmodelle, Bruno Müller, auf die Herausforderungen aus dem Blickwinkel von Unternehmern ein. Für Hoffmann steht dabei im Mittelpunkt, dass sich Politik und Wirtschaft für die neuen Anforderungen der Plattformökonomie durch die AirBnBs und Ubers dieser Welt wappnen. Bruno Müller betonte in seinem Vortrag zu den Chancen und Risiken von Smart Data die Stärke Deutschlands im B2B-Geschäft. Das B2B-Geschäft unterliegt dabei anderen Rahmenbedingungen als das durch viele US-Datenkonzerne dominierte B2C-Geschäft. Hier fordert der Unternehmensberater vor allem stärker Allianzen von etablierten Unternehmen mit der Startup-Branche, um eigene Geschäftsmodelle voranzubringen. Im Schlüsselvortrag ging Hansjörg Durz, MdB für den Kreis Augsburg-Land und Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags, auf die neue Digitale Agenda der Bundesregierung ein. Eingangs betonte Herr Durz, dass Deutschland gerade im B2B-Bereich schon über viele nationale Champions verfügt und man mit Industrie 4.0 auf der ganzen Welt beneidet wird. In einem sehr abwechslungsreichen Vortrag, der den Bogen von der digitalen Infrastruktur über Arbeit im digitalen Zeitalter bis hin zum digitalen Europa spannte, wurde deutlich, dass die Hausaufgaben für die neue Bundesregierung umfangreich sind und man einen klaren Fahrplan für die nächsten Jahre habe. In der anschließenden Diskussion wurden offene Problemfelder, unter anderem im Bereich der Standardisierung, aber auch bei der nach wie vor ausbaufähigen digitalen Infrastruktur, offen diskutiert und mögliche Schwerpunkte für das Landtagswahlprogramm daraus abgeleitet. Der Besuch des neuen CSU-Generalsekretärs Markus Blume und des Bundestagsabgeordneten für den Münchner Norden, Bernhard Loos, unterstrichen die Bedeutung der Digitalisierung für die CSU an diesem Abend zusätzlich. Angeregte Gespräche unter den Teilnehmern am Buffet schlossen die  Veranstaltung mit einem lockeren Ausklang.

MU informiert über Datenschutzgrundverordnung

März 2018 - München

Die Datenschutzgrundverordnung stellt vor allem Unternehmen vor große Herausforderungen. Die MU Bayern informierte mit dem innen- und rechtspolitischen Sprecher der CSU-Landesgruppe Dr. Volker Ullrich MdB und der Fachanwältin für IT-Recht Isabell Conrad, moderiert von MU-Vorstandsmitglied Walentina Dahms.

 

 

Diskussionsabend mit Walter Nussel MdL: "Bürokratieabbau, Digitalisierung - verlieren wir den Anschluss?"

Februar 2018 - Erlangen

Walter Nussel MdL: Gesetze müssen vor Inkrafttreten durch Praxis-Check!

Deutschlands Verwaltung belegt in Sachen Digitalisierung einen abgeschiedenen 20. Platz in der EU. Ergebnis der Mitgliederbefragung der MU war die Forderung nach einer klaren konkreten Digitalisierungsstrategie. Bei der Umfrage kamen auch Stilblüten deutscher Bürokratie ans Licht. Auch Walter Nussel MdL berichtete Anekdoten, wie beispielsweise über eine Finanzbehörde die einen Gastronomen prüft ob er 7 Gramm oder 12 Gramm Kaffeebohnen pro Tasse verwendet. Walter Nussel ist seit einem Jahr Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für Bürokratieabbau. Er verfolgt einen sehr pragmatischen Ansatz, geht jedem Einzelfall nach und setzt sich mit den jeweiligen Behörden an einen Tisch um Lösungen zu finden, die für alle praktikabel sind. Hieraus entwickelte Walter Nussel die Bürokratieabbaustrategie, dass Gesetze, Verordnungen und Merkblätter stets einen Praxis-Check durchlaufen müssen. Eine Forderung der das bayerische Kabinett zugestimmt hat. Die MU gratuliert!

Neujahrsempfang der MU Bayern mit Dr. Markus Söder MdL

Januar 2018 - München

Vor mehreren hundert Gästen fand Bayerns künftiger Ministerpräsident Dr. Markus Söder auf Einladung des MU-Vorsitzenden Hans Michelbach klare Worte zur notwendigen Politik für Mittelstand und Mittelschicht: Er plädierte deutlich für Steuersenkungen und einen Abbau des Soli: „Wenn die Aufgabe endet, muss auch die Abgabe enden, muss auch der Soli enden.“ Zum Einwand, dass dann einige stärker entlastet würden, machte er klar: Natürlich würden einige mehr entlastet – „weil sie bislang eben auch mehr bezahlt haben“. Der Staat habe Einnahmen wie nie, warum brauche er dann mehr Steuern? Söder: „Die öffentliche Hand muss endlich lernen, mit dem Geld auszukommen, dass sie hat.“

Söder lehnte klar die sogenannte „Reichensteuer“ ab, das Lieblingsprojekt linker Ideologen. Sie träfe vor allem kleine Personengesellschaften: „Die Reichensteuer ist dann eine Substanzsteuer, die aus ideologischen Gründen Mittelständler drangsalieren soll“, sagt Söder. „Unsere Mittelständler zahlen ihre Steuern, und dann werden wir sie gewiss nicht drangsalieren, sondern ordentlich behandeln.“ Das gelte auch für die Erbschaftsteuer: „Der Staat soll dankbar zu sein, wenn Familien- und Firmenvermögen nicht verprasst, sondern von Generation zu Generation weitergegeben und in den Betrieb investiert würde“. Deshalb habe die CSU bei der Erbschaftsteuerreform 2016 für eine Verschonung dieser Unternehmen gekämpft.

Klare Worte fand der künftige Ministerpräsident auch beim Thema Bürokratieabbau: „Ich hätte mir 2015 gewünscht, dass genauso erfolgreich kontrolliert wird, wer mit welchen Pässen nach Deutschland kommt.“ Große Aufgaben warten laut Markus Söder auch bei der „neuen sozialen Frage – bezahlbarerer Wohnraum“. Bei der Einführung der Mietpreisbremse habe er sich gefragt, wie viele neue Wohnungen dadurch entstünden – einfache Antwort: „keine.“ Bei gleichbleibend hohem Zuzug könne es für die Wohnungsnot nur eine Lösung geben: „Das Angebot muss vergrößert werden.“ Der Staat könne dazu beitragen, indem er dafür sorge, dass das viele Kapital, das in Deutschland vorhanden sei, nicht nur in die internationalen Finanzmärkte fließe, sondern auch in den heimischen Immobilienmarkt. Darum möchte die CSU vor allem Familien bei der Schaffung von Wohneigentum unterstützen.

Der Freistaat brauche aber nicht nur Investitionen in Stein, sondern auch in Köpfe, also in Bildung, Technologie und Forschung sowie bei der Digitalisierung und der digitalen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahren habe Bayern 35.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, so Söder – „aber das reicht noch lange nicht“. Gestärkt werden soll aber auch Bayerns klassische Infrastruktur – Schienen und Straßen und der Flughafen München Franz Josef Strauß – Söder: „Wir brauchen am Ende eine dritte Startbahn.“

MU Rottal-Inn spendet

Dezember 2017 - Rottal-Inn

MU-Kreisvorsitzender Reinhard Hoffmann lud zu einem vorweihnachtlichen Gedankenaustausch zum Start des Christkindlmarktes Bad Birnbach ein. Die christliche Tradition des Schenkens zu Weihnachten war der tiefere Sinn der Veranstaltung, bei der der Förderverein Grund- und Mittelschule Bad Birnbach mit einem Spendenscheck in Höhe von 500 € unterstützt wurde.

MU Oberbayern - Robotik und Cybersicherheit

November 2017 - Allershausen

Gleich zwei Höhepunkte bestimmten die Bezirksversammlung der MU Oberbayern in Allershausen: Unter Leitung von Bernhard Kösslinger und organisiert von Dr. Uwe Kirst (MU Freising) besuchten die Mitglieder und Gäste die Fertigung des Roboterhersteller YASKAWA in Allershausen (Gruppenbild). Im Anschluss sprachen Michael George Leiter des Cyber-Allianz-Zentrums des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz sowie ein Vertreter einer IT-Sicherheitsfirma über Chancen und Risiken der Digitalisierung bzw. Cybersicherheit im Mittelstand.

Fachgespräch zur EZB-Niedrigzinspolitik mit der MU Augsburg

November 2017 - Augsburg

Seit der Schulden- und Finanzkrise von 2008 versuchen die Notenbanken der Industriestaaten mit Negativzinspolitik und QE-Kaufprogrammen die Wirtschaft anzukurbeln. Diese „Politik des billigst Geldes“ birgt jedoch schwerwiegende Nachteile: Den Banken und Sparkassen wird zunehmend ihre Geschäftsgrundlage entzogen, Filialen werden geschlossen und Mitarbeiter freigestellt. Die notwendigen wirtschaftlichen Reformen in den südeuropäischen Staaten werden nicht umgesetzt. Darüber diskutierte der Fachausschuss Banken und Finanzmärkte der MU Bayern gemeinsam mit der MU Augsburg, mit Professor Dr. Gabriel Felbermayr vom ifo-Institut München, Dr. Jürgen Schaaf, Counsellor to the Executive Board der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und Markus Ferber, MdEP, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Währung im Europäischen.

MU München-Land in Prag

November 2017 - Prag

27 Damen und Herren der MU und der FU München-Land unter Leitung des Kreisvorsitzenden Rudolf Denzel (Bildmitte hinten) verbrachten drei intensive Tage in der goldenen Stadt Prag. Neben der obligatorischen Stadtbesichtigung mit Altstadtführung standen der Besuch der Bayerischen Repräsentanz, der Vertretung der deutsch-tschechischen IHK/AHK und des tschechischen Parlaments im Vordergrund. Nach den Fahrten nach Straßburg 2012 und Brüssel 2014 war diesbereits die dritte Reise zu einer bayerischen Repräsentanz.

Bayerischer Mittelstandstag 2017 in Rain - 15 Mindestbedingungen für eine Politik für Mittelstand und Mittelschicht

November 2017 - Rain am Lech

„Wir werden die wirtschaftliche Grundlage unseres Landes nicht gefährden“, so der neue CSU-Landesgruppenvorsitzende Alexander Dobrindt, beim Bayerischen Mittelstandstag 2017 im Dehner Blumen Hotel in Rain am Lech. Dobrindt wie auch MU-Vorsitzender Hans Michelbach forderten von einer neuen Bundesregierung eine „klare Politik für Mittelstand und Mittelschicht, für Steuerzahler und Leistungsträger“. Michelbach, Schwabens MU-Chef Rupert Mößmer, MU-Kreisvorsitzende Birgit Rößle und der Vizelandrat des Donau-Ries-Kreises begrüßten dazu über 200 geladene Delegierte und Gäste. Diese erhielten einen einzigartigen Zugang zu exklusiven Informationen und Gesprächsmöglichkeiten mit dem neuen CSU-Chef in Berlin und zahlreichen weiteren politischen Entscheidern auf allen Ebenen, so auch in drei Foren zu Finanzen und Investitionen, Arbeitspolitik und Europa: mit Schwabens CSU-Chef Markus Ferber, MdEP, Wirtschaftsstaatssekretär Franz Pschierer, MdL, Wolfgang Fackler, MdL und den Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange, Sebastian Brehm, Hansjörg Durz, Thomas Erndl, Bernhard Loos, Alois Rainer, Stephan Stracke und Dr. Volker Ullrich. Die MU-Landesversammlung erhob 15 Mindestbedingungen für eine Koalition im Bund:

1. Steuersenkungen und Steuervereinfachungen, Beseitigung der Kalten Progression

2. Sofortiger Abbau des Solidaritätszuschlags

3. Rücknahme der Vorfälligkeit der Sozialbeiträge

4. Radikale Entbürokratisierung, generelle Befristung von Leistungsgesetzen

5. Deutliche Verschlankung von Genehmigungsverfahren und Dokumentationspflichten

6. Stärkung des Meisterbriefs und Ausbau der Beruflichen Bildung – Duales System

7. Fachkräftezuwanderungsgesetz zur Behebung des wachsenden Fachkräftemangels

8. Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes für Beschäftigte und Unternehmen

9. Stärkung der Investitionstätigkeit durch verbesserte Abschreibungsbedingungen

10. Steuerliche Förderung von Forschung, Wagniskapital und energetischer Gebäudesanierung

11. Zügiger flächendeckender Ausbau einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur unter besonderer Beachtung der kleinen und mittleren Unternehmen

12. Modellversuche für den 5G-Standard des Mobilfunks der Zukunft auch in ländlichen Regionen

13. Stärkung der Inneren Sicherheit durch mehr Polizei und mehr Kompetenzen für die Sicherheitsbehörden

14. Keine Schulden- und Transferpolitik in Europa

15. Besteuerung der inländischen Gewinne von multinationalen Konzernen

MU Starnberg zeichnet Unternehmer des Jahres aus: "Finanzminister Söder gibt sich die Ehre"

Oktober 2017 - Gilching

MU Kreisvorsitzender Manfred Herz und der Bayerische Finanzminister  hielten die kurzweilige Laudatio auf Peter Reisenthel, der in den letzten Jahrzehnten unter anderem mit seiner „Carry Bag“, die weltweit über 5 Millionenmal verkauft wurde, sein Firmenimperium aufgebaut hat. Die Veranstaltung zum Unternehmer des Jahres hat sich imLandkreis Starnberg zu einem der gesellschaftlichen Highlights entwickelt. Neben der Landtagsabgeordneten Dr. Ute Eiling-Hütig, Landrat Karl Roth, Bundestagsabgeordneten Michael Kießling  nahmen über 200 hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft an dieser Ehrung teil, die mit einer tollen Party und spannenden Einzelgesprächen zwischen Politikern und Vertretern der Wirtschaft ihren Ausklang fand.

MU Tirschenreuth – mit christlichen Werten führen

Oktober 2017 - Tirschenreuth

Schon zum 5. Mal lud die MU-Tirschenreuth mit weiteren Partnern zum Kongress "Zukunftsfähige Führung mit christlichen Werten" im Kloster Speinshart ein. Als besonderen Ehrengast konnte MU-Vorsitzender Leonhard Zintl den päpstlichen Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterovic begrüßen. Besonders wichtig, so der kirchliche Spitzendiplomat, sein der respektvolle Umgang mit Mitarbeitern.

IHK-Präsident Dirk von Vopelius zu Gast bei der MU Roth

Oktober 2017 - Roth 

Es ist ein Graben zwischen Wirtschaft und Gesellschaft entstanden, weil die Menschen oftmals das Vertrauen in die soziale Marktwirtschaft verloren haben“, so der Präsident der IHK Mittelfranken, Dirk von Vopelius, bei seinemVortrag in den Räumlichkeiten der Firma Luxhaus. Der IT-Unternehmer aus Nürnberg war der Einladung des Vorsitzenden der MU Roth, Hermann Hein, gefolgt und warb vor den Unternehmern für die Tugenden des „Ehrbaren Kaufmanns“. Als „ehrliche Kaufleute“ sollten Unternehmer helfen, das Vertrauen zurückzugewinnen. „Sagen, was man denkt. Tun, was man sagt. Und sein, was man tut“, umschrieb der Präsident von 145.000 mittelfränkischen IHK-Betrieben die wohl wichtigste Tugend: die Integrität. Neben dieser gelte es bei der Erfüllung des Kerngeschäfts, die ökologische und soziale Umwelt nicht zu belasten (CSR) und echte Wertschöpfung, also das Gegenteil von Lehrverkäufen, Cum Ex Geschäften etc. anzustreben. Schlussendlich solle ein ehrbarer Kaufmannnachhaltig wirtschaften, „das heißt in Generationen, nicht in Quartalen denken“. Das bringe mehr als hunderte Seiten Compliance-Vereinbarungen: „Anstand und Moral sind Wettbewerbsvorteile!“

MU Erlangen - Kaminabend mit Prof. Heinrich von Pierer

Oktober 2017 - Erlangen

Heinrich von Pierer ist ohne Frage ein Mann der Zeitgeschichte! Bei weitem nicht nur in seiner beeindruckenden Karriere und Erfolge in und für die Siemens AG. Er hat auch die Stadt Erlangen in ihren Aufbaujahren immens geprägt. Legendär die spannenden Anekdoten aus seinem bewegten Leben. So schuf er in seinem Esszimmer den neutralen Boden zur geheimen Zusammenkunft von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ministerpräsident Edmund Stoiber zur Frage ob Stoiber EU-Kommissionspräsident werden wolle. Das Ergebnis war bekanntlich: nein. Unbekannt war hingegen Heinrich von Pierers Einfädeln und der beachtliche Konsum exzellenten Rotweins, vor allem auch auf Seiten Stoibers. MU Bezirksvorsitzender Dr. Robert Pfeffer: „In Erlangen hat Heinrich von Pierer Geschichte geschrieben!“ Und die MU hatte einen unvergesslichen unterhaltsamen Kaminabend!

MU-Fachgespräch: Zukünftige, strukturelle Herausforderungen des Städtewachstums

Oktober 2017 - München

Wie geht es weiter nach der Bundestagswahl 2017 und was bedeutet das für Bayern? Welche Themen gilt es in den Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU, der FDP und den Grünen besonders hervorzuheben? – über diese und weitere interessante Fragen diskutierte der MU-Fachausschuss Infrastruktur, Energie, Bau und Verkehr unter der Leitung von Andreas Eisele und dem Verkehrs- und Wohnungsbaupolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Eberhard Rotter, MdL, mit dem stellvertretenden CSU-Generalsekretär, Markus Blume, MdL, und rund 20 weiteren interessierten Gästen in der CSU-Landesleitung. Der Kernfokus der Diskussion lag vor allem auf den Themen des Infrastrukturausbaus, der Energieversorgung, und der Mobilität der Zukunft, sowie dem Wohnungsbau in Anbetracht der stark wachsenden Bevölkerungszahlen in deutschen Großstädten. Blume und Rotter waren sich einig, dass vor allem in der Münchner Metropolregion die Bewältigung der Zukunftsaufgaben nur durch eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Münchner Umland und dem Stadtgebiet gelingen könne. Die Münchner SPD habe diese Zusammenarbeit aus wahlpolitischen Gründen seit Jahrzehnten verkannt. Es sei nun an der Zeit, diese Versäumnisse schnellstmöglich zu korrigieren und zukunftsfähige, gemeinsame Konzepte zu entwickeln, um beispielsweise den Wohnungsbau intensiv und effektiv voranzutreiben, um die Versorgung mit Energie dauerhaft und stabil zu gewährleisten und um individuelle Mobilität in Städten zu erhalten und den ÖPNV auszubauen – mit der CSU werde es in jedem Fall keine Fahrverbote in Innenstädten geben. 

MU und MIT Hessen im Schausteller-Gespräch

September 2017 - Nürnberg

Zwischen der MIT/MU und den Schaustellern bestehen seit einigen Jahre enge Kontakte. Am Rande des Bundesmittelstandstages in Nürnberg trafen sich MIT/MU-Vertretern und zahlreiche Schausteller, die in der Regel Familienbetriebe sind. Themen waren u. a. Bürokratieaufwand im Zusammenhang mit dem Mindestlohn, der Erhalt des Bargeldes, Gebühren für die TÜV-Prüfung der Fahrgeschäfte.

Betriebsbesichtigung mit der MU Aichach Friedberg

August 2017 - Friedberg

Die MU Aichach-Friedberg und ihr Vorsitzender Philipp Hörmann konnten am 16.08.2017 zur Betriebsbesichtigung der Bäckerei Scharold rund 50 interessierte Teilnehmer begrüßen. Diese hatten im Anschluß an die Führung durch die Gläserne Bäckerei die Möglichkeit, mit dem Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz zu diskutieren und dabei frisch gebackene Brezen zu verköstigen.

Sommerempfang der MU-Bayern in Ebersberg

August 2017 - Ebersberg

Volles Haus beim MU-Sommerempfang 2017: rund 500 Gäste aus Wirtschaft, Handwerk und Politik erlebten eine starke Rede von Ministerpräsident Horst Seehofer, mit klaren Aussagen zur Entlastung von Mittelstand und Mittelschicht - im einzigartigen Ambiente des Alten Speicher Ebersberg. Mit dabei unsere MU-Abgeordneten Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, Dr. Andreas Lenz, MdB, Katrin Albsteiger, MdB, Florian Oßner, MdB, Thomas Huber, MdL und CSU-Europagruppenvorsitzende Dr. Angelika Niebler, MdEP, Landrat Robert Niedergesäß, Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl und viele weitere Gäste aus Unternehmerschaft, Kammern und Verbänden - ein rundum gelungener Sommerabend!

Sind meine Daten heute noch sicher? Datenschutz und Informationssicherheit im Unternehmen

Juli 2017 - Augsburg-Land

Bei der hochkarätig besetzten Informationsveranstaltung der MU Augsburg-Land diskutierten Stefan Schimpfle (Geschäftsführer des aiti Park), Stefan Haugg (Ingenieurbüro Smischek) und Hansjörg Durz, MdB, mit anwesenden Unternehmern - unter anderem über die Herausforderungen für Unternehmen, welche die neue EU-Grundschutzverordnung mit sich bringt. Insbesondere die  weitreichenden Auswirkungen der ab 2018 geltenden, neuen Datenschutzanforderungen, sowie die hohen Strafen bei deren Nichteinhaltung, waren vielen Teilnehmern bislang nicht bewusst. Ein weiterer Themenschwerpunkt des Abends war das Thema Cyberkriminalität. Anhand einiger Beispiele wurde erläutert, wie sich Unternehmer grundsätzlich vor Cyberangriffen schützen können. Auf diesem Gebiet forscht auch das Digitale Zentrum Schwaben. Dessen Ergebnisse, so Sprecher Stefan Schimpfle, würden Unternehmern gerne zur Verfügung gestellt werden.

Sommerempfang der MU Niederbayern

Juli 2017 - Offenberg

Sommerabend mit Politprominenz – MIT-Bundesvorsitzender Dr. Carsten Linnemann, CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und CSU-Bundestagskandidat Thomas Erndl standen den über 120 Unternehmern und weiteren Gästen der MU Niederbayern auf Schloß Offenberg bei Deggendorf für klare Aussagen und direkte Gespräche zur Wirtschaftspolitik zur Verfügung. Andreas Scheuer, zugleich Vorsitzender der CSU in Niederbayern, lobte den Einsatz der MU Niederbayern und ihres Vorsitzenden Peter Erl. Das gemeinsame Wahlprogramm von CDU und CSU und der kurz zuvor veröffentlichte Bayernplan der CSU – mit den von der MU mitgeprägten Inhalten – lieferten die besten Lösungen für Deutschland und die Zukunft unseres Landes. Dem stimmte auch MIT-Chef Dr. Carsten Linnemann zu: MIT und MU hätten im CDU/CSU-Regierungsprogramm gemeinsam wichtige Positionen durchgesetzt, beispielsweise die Abschaffung des Soli, die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes und die Stärkung der beruflichen Bildung. MIT und MU werden weiterhin – insbesondere bei der Bildung eines Koalitionsvertrages nach der Wahl – die Interessen des Mittelstands maximal herausstellen und für sie eintreten.

Im Anschluss folgte eine intensive und rege Diskussion mit den teilnehmenden Unternehmern und Gästen, ehe der Empfang bei zahlreichen Einzelgesprächen ausklang.

Generationengerechtigkeit - Wie sichern wir unseren Wohlstand?

Juli 2017 - Nürnberg

„Generationengerechtigkeit – Wie sichern wir unseren Wohlstand?“ – zu diesem Thema diskutierten der MIT-Bundesvorsitzende, Dr. Carsten Linnemann, MdB, der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller, MdB, der Steuerexperte und CSU-Bundestagskandidat für Nürnberg-Nord Sebastian Brehm, das Bundesvorstandsmitglied der Wirtschaftsjunioren Deutschland René Handl und der Personalleiter und stellvertretende Vorstand der Kliniken im Landkreis Neumarkt Berhane Abraham, im Mövenpick Conference Centre am Albrecht-Dürer-Flughafen in Nürnberg. Die Veranstaltung eröffnete MU-Landesvorstandsmitglied Lara Polster, die Moderation übernahm Daniel Matulla von der JU Mittelfranken. In seinem Impulsreferat machte Dr. Linnemann klar: MIT und MU haben im gemeinsamen Wahlprogramm von CDU und CSU klare Botschaften durchgesetzt. Der Soli müsse schnellstmöglich abgeschafft werden, das Arbeitszeitgesetz müsse der Realität entsprechend flexibilisiert werden und die berufliche Bildung müsse auch weiterhin ein Qualitätsmerkmal des Wirtschaftsstandortes Deutschland bleiben. So schaffe man die beste Grundlage für unsere nachfolgenden Generationen, durch eine Politik zur Sicherung von fairen Wettbewerbsbedingungen, durch die sich individuelle Leistung lohnt. Der Einladung der MU Mittelfranken, der MU Nürnberg-Fürth-Schwabach und der JU Mittelfranken waren über 70 Unternehmer und weitere Gäste gefolgt.

MU-Fachgespräch: Wirtschaftsfaktor Tourismus

Juli 2017 - München

Der „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ stand im Fokus des Fachgesprächs des MU-Fachausschusses Tourismus, Handel und Dienstleistungen am 14. Juli 2017 in der CSU-Landesleitung. Rund 40 Gäste darunter auch Vertreter aus DEHOGA, IHK und Handelsverband diskutierten unter der Leitung des Fachausschuss-Leiters, Dr. Thomas Geppert, über die herausragende Bedeutung des Tourismus und seine branchenübergreifende Funktion – insbesondere für Bayern.

In seinem Impulsreferat machte Lars Bengsch von der DWIF-Consulting GmbH anhand einschlägiger Zahlen deutlich, wie stark die regionale Wirtschaft vom Tourismus profitiere. Mehr als 400.000 Menschen in Bayern verdienten direkt, rund 150.000 Menschen indirekt am Tourismus, der in Bayern jährlich knapp 30 Milliarden Euro umsetze. 48 Prozent dieses Umsatzes entfielen alleine auf den Tagestourismus, der vor allem in Großstädten wie München zahlreiche positive Effekte habe.

Daniela Ludwig, MdB, berichtete im Anschluss aus dem Tourismus-Ausschuss des Bundestages. Hierbei ging sie vor allem auf die Diskussion um die überfällige Flexibilisierung der Arbeitszeit ein. Das aktuelle Arbeitszeitgesetz sei nicht mehr zeitgemäß und zwänge Arbeitgeber in die Illegalität. Hiervon seien nicht nur das Gastgewerbe, sondern die gesamte Wirtschaft sowie international agierende Start-Ups betroffen. Außerdem beschäftige man sich mit neuen digitalen Angeboten im Tourismus. Die Online-Plattform Airbnb, welche die Vermittlung von Privatunterkünften ermögliche, sei ein zunehmender Konkurrent für die Hotellerie. Hier müsse man gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, die einen fairen Wettbewerb zulassen.

Aktuell haben das Gastgewerbe und die Hotellerie Nachteile, weil diese hohe Auflagen vom Brandschutz bis zur Hygiene einhalten müssten. Generell forderte Ludwig, dass man auf Bundesebene die bedeutende Rolle des Tourismus wieder mehr in den Fokus rücken müsse.

Dieser Meinung schloss sich auch Klaus Stöttner, MdL, als tourismuspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion an. Den Tourismus sehe er als „Bindehaut“ – als ein vernetzendes Organ verschiedener Wirtschaftsbereiche. Mit aktuellen Initiativen zahlreicher Verbände könne man die Attraktivität des Tourismus als Wirtschaftsbranche stärken und insbesondere mehr Auszubildende rekrutieren.

Die Profiteure des Tourismus sind vielfältig. Die Rahmenbedingungen für seine Leistungsträger müssen daher stimmen. Für mögliche Koalitionsverhandlungen müssen neben der Flexibilisierung der Arbeitszeit und einem spürbare Bürokratie- und Verwaltungsabbau auch die steuerlichen Rahmenbedingungen bei der Erstellung von Werkswohnungen verbessert werden, so Geppert abschließend.

MU-Fachgespräch: Chancen und Risiken der Insolvenz im Mittelstand

Mai 2017 - München

Auf Einladung von Rupert Mößmer, dem Vorsitzenden des Fachausschusses Banken, Finanzmarkt und Finanzmarktordnung, eine Vielzahl von Unternehmern und bekannten Insolvenz-Spezialisten zur Diskussion über den aktuellen Stand des deutschen Insolvenzrechts und die Bestrebungen der europäischen Kommission zum Erlass einer Richtlinie zur vorinsolvenzlichen Restrukturierung von Finanzverbindlichkeiten.

Zwischen Herrn Alfred Sauter, MdL, Staatsminister a.D., Herrn Rechtsanwalt Dr. Harald Schwartz, MdL, Insolvenzverwalter der Kanzlei SCHWARTZ Insolvenzverwalter, Herrn Thomas Fehrenbach, Abteilungsleiter Restrukturierung Corporates & Structured Finance der BayernLB sowie Herrn Rechtsanwalt Hendrik Wolfer, Partner der auf Beratung in der Krise spezialisierten Anwaltskanzlei GRUB BRUGGER, München, entspannte sich unter Moderation von Rechtsanwalt Michael Vilgertshofer, ebenfalls Partner bei GRUB BRUGGER, eine lebhafte Diskussion.

Die Teilnehmer arbeiteten heraus, dass für eine gelungene Restrukturierung die Ermittlung des unternehmerischen Potenzials und die rechtzeitige Einleitung von geeigneten auch operativen Maßnahmen besonders wichtig ist. Das Verhältnis zur finanzierenden Bank kann in der Krisensituation mitunter problembehaftet sein. Wenn es gelingt, die verschiedenen Interessen in einen Ausgleich zu bringen, sind gerade die mit schwierigen Finanzierungen befassten Mitarbeiter in den Banken andererseits aber auch professionelle Begleiter. In der Zusammenarbeit mit dem Unternehmer und seinen Beratern kann dann viel bewirkt werden und der Unternehmer kann die Steuerung des Sanierungsprozesses fein justiert in der Hand behalten.

Eine Insolvenz wiederum ist nicht das Ende des Unternehmens sondern ein Mittel zu seiner Reorganisation, wenn das Geschäft erhaltenswert ist. Viele Unternehmer stellen daher erleichtert fest, dass ein geeigneter Insolvenzverwalter seinem Unternehmen positive Impulse für die Zukunft geben kann.

Einigkeit bestand darüber, dass das deutsche Recht gerade bei professioneller Anwendung bereits viele Möglichkeiten und wenig Raum für Missbrauch bietet. Aus deutscher Sicht ist die beabsichtigte europäische Richtlinie daher nicht notwendig. Sie zielt offensichtlich vorwiegend auf Staaten mit weniger entwickeltem Insolvenzrecht und soll vor allem Arbeitsplätze schützen. Das deutsche Insolvenzrecht dient jedoch dem Gläubigerschutz. Der bayerische Landtag unter Führung der CSU hat daher die Staatsregierung aufgefordert, die beabsichtigte Regelung abzulehnen; das Bundesjustizministerium hat daraufhin in seiner Stellungnahme an die EU-Kommission diese Sichtweise geteilt.

Flüchtlingspolitik - das Richtige tun!

Mai 2017 - Erlangen

Als "besten Innenminister Deutschlands" begrüßten Kreishandwerksmeister Siegfried Beck und der MU-Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Dr. Robert Pfeffer, den Spitzenkandidaten der CSU zur Bundestagswahl, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL,  in dessen Heimatstadt Erlangen. Das ließ sich Joachim Herrmann nicht nehmen und trat in seiner Klartext Rede den Beweis an, dass das stimmt, mit weitem Vorsprung! Seinem Vortrag schloss sich eine sehr gute, offene, konstruktive Diskussion mit rund 50 Gästen der MU Mittelfranken im Haus des Handwerks an.

Credo: geltendes Recht muss angewendet werden, damit der Rechtsstaat handlungsfähig bleibt. Wir müssen ausreisepflichtige Flüchtlinge konsequent abschieben, um uns dann umso mehr um Flüchtlinge mit Bleibeperspektive kümmern zu können, die sich in der Tat integrationswillig zeigen. Wir müssen die Phase des Kontrollverlusts beenden. Bayern ist in puncto Sicherheit hier mit Abstand vorne. Wir müssen die Zuwanderung steuern, ausgerichtet an den Interessen unseres Landes. Der Mittelstand und die Handwerksbetriebe in Bayern leisten mit über 60.000 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen Großartiges bei der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe Flüchtlinge zu integrieren. Hierfür fordert der Mittelstand ein Einwanderungssteuerungsgesetz, das die Unübersichtlichkeit der Asyl- und Zuwanderungsregeln in Deutschland beseitigt – zugunsten von Rechtssicherheit und Planungssicherheit.

MU-Fachgespräch: IT-Sicherheit im Mittelstand

Mai 2017 - Nürnberg

100 Unternehmer und Gäste informierten sich beim MU-Fachgespräch zum Thema IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen Anfang Mai in Nürnberg. Fachausschussleiter Wolfgang Becher und Ko-Leiter Peter Wilfarth hatten dazu den Sprecher des Chaos Computer Club, Frank Rieger und Lars Kroll von der IT-Sicherheitsfirma Symantec als Gesprächsgäste gewonnen. Die Veranstaltung wurde freundlicherweise unterstützt von der IHK Bayreuth für Oberfranken und der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Zentral wichtig für die IT-Sicherheit von Unternehmen seien eine Identifizierung der wichtigsten zu schützenden Daten und ein Zusammenspiel aus modernster Technologie, der richtigen Datenorganisation und kompetenter Mitarbeiter. Der Fachausschuss fordert von der Politik generell mehr IT-Bildung vor allem an den Schulen ein.

MIT-Europakommission zu Gast in der CSU-Landesleitung

April 2017 - München

Aktuelle Themen auf EU-Ebene standen im Mittelpunkt der ersten Sitzung der MIT-Europakommission in der CSU-Landesleitung, unter Leitung von MU-Vorstand Markus Ferber, MdEP und Dr. Markus Pieper, MdEP (CDU), sowie mit weiteren Gästen aus dem MU-Landesvorstand. Zum EU-Dienstleistungspaket – Chance oder Risiko für das Handwerk und die freien Berufe – sprach der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstages, Dr. Lothar Semper. Zum Konformitätspaket und den Auswirkungen auf den Mittelstand informierte der Leiter des DIHK-Büros in Brüssel, Dr. Günter Lambertz. Die MIT-Kommission sprach sich gegen die Pläne der EU-Kommission für eine Vereinheitlichung der Sozialsysteme auf Kosten deutscher Beitragszahler aus.

IT-Sicherheits-Vortrag bei der MU Rottal-Inn

März 2017 - Rottal-Inn

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Veranstaltung zur IT-Sicherheit und nach wie vor brandaktueller Dringlichkeit beschloss die Mittelstands-Union (KV Rottal-Inn), die Entscheidungsträger mittelständischer Unternehmen auch heuer wieder zu einer Experten-Runde einzuladen; dankenswerterweise unterstützt vom IT-Forum Niederbayern, der Bits & Bytes GmbH und der GLG IT Systems GmbH durch deren Geschäftsführer Dipl.Ing. Franz Lew und Dipl.Ing. Stefan Lew. So fanden sich am 6.4.2017 ca. 80 Teilnehmer im Artrium Bad Birnbach zu der Vortragsreihe „Mehr Gewinn durch IT-Sicherheit – Praxistipps für den Mittelstand“ ein. Die Moderation teilten sich Dipl.Betriebswirt Hubert Girschitzka (MU) und Dieter Hilgärtner (IHK Passau). Die Referenten mit ihren jeweiligen Themen: Manfred Forster von der Generalagentur Forster „Cyber-Police – Schadensabdeckung von Risiken bei externen Angriffen“, Peter Weiser (GF BVS Belegverw.Systeme GmbH) „Revisionssichere Archivierung“, Dipl.Ing. Stefan Lew „Nutzen bei Voice Over IP“, Dipl.Ing. Franz Lew „Tücken bei Voice Over IP, Thomas Elsasser vomBayerischen Landesamt für Verfassungsschutz „Gefahren der Wirtschaftsspionage“ und Dipl.Betriebswirt Wolfgang Maier (Regierung von Niederbayern) „Förderung von IT-Projekten beim Digitalbonus Bayern“. Dass die Veranstaltung auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg war, ging aus der Reaktion des Publikums, das auch nach der Veranstaltung noch eifrig mit den Referenten diskutierte, deutlich hervor.

Mittelstands-Union Kreisverband München-Land - Mitgliederversammlung 2017 mit Neuwahlen

März 2017 - Aschheim

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Kreisverbandes der Mittelstands-Union München-Land mit Neuwahlen fand am 04.April 2017 im Hotel/Gasthof Post in Aschheim statt.

Unter der charmanten Wahlleitung von Bezirksrätin Karin Hobmeier und der Kreisvorsitzenden der Frauen-Union München-Land Gerlinde Koch-Dörringer wurde Rudolf Denzel als Vorsitzender einstimmig bestätigt, ebenso wie Alex Krüger als Stellvertreter.

Victor Hörmann bleibt Schatzmeister, als Schriftführerinnen agieren weiterhin Sabine Maitschke und Gabi Schönwalder. Beisitzer: Florian Zweckinger, Rudi Sedlmeier, Dr. Erhard Gschrey, Josef Glasl, Klaus Weidlich Zum Rechnungsprüfer wurde erneut Werner Schamberger gewählt.

Im Namen des Vorstands bedankte sich Rudolf Denzel für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch in den kommenden beiden Jahren werde alles getan, um unseren Mittelstand zu unterstützen.

Klausurtagung der MU Oberbayern in Königsdorf

März 2017 - Königsdorf

Start ins Wahljahr - für eine Politik, die die Leistungsträger - Mittelstand und Mittelschicht - ins Zentrum stellt: Klausurtagung des Bezirksvorstandes der Mittelstands-Union Oberbayern - aus dem Bundestag berichteten auf Einladung des Vorsitzenden Bernhard Kösslinger (9.v.r.) Ehrenvorsitzender Alexander Radwan (10.v.l.), MdB und stv. Bezirksvorsitzender Dr. Andreas Lenz, MdB (8.v.l.). Ein Höhepunkt wird die Ausrichtung des Bayerischen Mittelstandstages mit der MU-Landesversammlung und anschließendem Sommerempfang am 4. August 2017 in Ebersberg sein.

MU-Vorstandsklausur in Coburg

März 2017 - Coburger Beschlüsse der Mittelstands-UnionCSU-Wirtschaftsflügel legt Vorschläge für eine Unions-Wirtschaftspolitik vor – MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB: „Die Bundestagswahl wird bei den Leistungsträgern gewonnen – Mittelstand und Mittelschicht brauchen Entlastungen!“ – Gegen Rückfall in rot-grüne Schuldenpolitik und Massenarbeitslosigkeit."

Der CSU-Wirtschaftsflügel drängt auf Entlastungen für Mittelstand und Mittelschicht. Dazu sagte der MU-Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Dr. h.c. Hans Michelbach, nach einer Klausurtagung des MU-Landesvorstandes in Coburg: „Die Union gewinnt die Bundestagswahl bei den Leistungsträgern in der Mitte. Deshalb müssen wir ihnen ein echtes Angebot machen – und das bedeutet: von Steuern, Abgaben und Bürokratie entlasten! Das unterscheidet uns fundamental von der SPD, die mit ihrem Kandidaten nur das Ausgeben kennt. Die SPD und Martin Schulz wollen eine Rückkehr in die Schuldenpolitik zulasten Deutschlands in Europa und eine Mehrbelastung für Bürger und Betriebe – mit dem Ergebnis Rückfall in die rot-grüne Massenarbeitslosigkeit.“

Der Landesvorstand der Mittelstands-Union beschloss in Coburg seine Vorschläge für ein Unions-Wahl- und Regierungsprogramm: Dazu gehören Entlastungen bei Steuern und Abgaben, Reformen im Renten- und Arbeitsrecht sowie ein breiter Regulierungsabbau. 

So sollen künftige Steuermehreinnahmen zu je einem Drittel für Schuldenabbau, Steuerentlastungen und Investitionen eingesetzt werden. Kleine und mittlere Einkommen sollen durch die Abschaffung des Soli, die Beseitigung der kalten Progression und die Einführung eines linear-progressiven Einkommenssteuertarif entlastet werden. Steuererhöhungen und neue Steuern werden ausgeschlossen. Weiter sollen etwa Abschreibungsmöglichkeiten und -bedingungen für Gewerbe-und Wohnimmobilien verbessert werden.   

Im Arbeits- und Rentenrecht setzt die Mittelstands-Union auf mehr Flexibilität. So soll an die Stelle der Tageshöchstgrenze bei der Arbeitszeit eine Wochenhöchstgrenze treten. Das starre gesetzliche Renteneintrittsalter soll im Interesse eines selbst bestimmten Eintritts in den Altersruhestand fallen. Die MU fordert die Rücknahme der Vorfälligkeit (vorgezogenen und somit Doppelabrechnung) der Sozialbeiträge – als massiver Beitrag zum Bürokratieabbau. Dies hatten CSU-Parteitage bereits mehrfach beschlossen. Die MU lehnt eine Aufgabe der Demographiefaktoren in der Rentenversicherung ab und fordert eine „Abgabenbremse“ in der Sozialversicherung.    

Die MU will das Bewusstsein für die Soziale Marktwirtschaft stärken und an allen weiterführenden Schulen ein Pflichtfach Wirtschaft und ein Pflichtfach Informatik/Programmieren einführen. Die berufliche Bildung soll dem Studium gleichgestellt werden, etwa durch die Übernahme von Prüfungsgebühren durch den Staat. Digitale Geschäftsmodelle sollen vor allem für kleine und mittlere Unternehmen gefördert werden (Digitalbonus). Die MU fordert einen Bundesdigitalisierungsplan ähnlich dem Bundesverkehrswegeplan und ein Gütesiegel IT-Sicherheit.

Als Teil des Bürokratieabbaus werden automatische Verfallsdaten sowie eine Zustimmungspflicht und ein Rückholrecht des Parlaments bei Rechtsverordnungen vorgeschlagen. Die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn sollen vereinfacht werden.   

Eine reformierte EU soll sich auf die Bereiche Wirtschaft, Sicherheit und Außenpolitik konzentrieren. Die MU drängt auf die Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips und den Ausschluss der Haftung deutscher Steuerzahler für die Schulden anderer Länder (No-Bail-Out). Zudem tritt die Mittelstands-Union für ein Ende der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), eine strikte Trennung der EZB-Geldpolitik von der Bankenaufsicht sowie eine Neugewichtung der Stimmrechte im EZB-Rat entsprechend der Einlagenstärke aus. Eine europäische Einlagensicherung für alle Sparkonten in der EU wird abgelehnt.

Bayerns Finanzminister Markus Söder bekräftigte bei der MU-Klausur in Coburg die Forderung nach Steuerentlastungen für die Mittelschicht. Er sprach sich insbesondere für die Abschaffung des Solidaritätszuschlages sowie die Senkung der Einkommenssteuer für kleine und mittlere Einkommen aus. „Deswegen ist unser Ziel, dass der Staat wieder Geld zurück gibt - gerade angesichts von Rekordsteuereinnahmen und einer gleichzeitigen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die Sparerenteignet“, sagte Söder.   

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner plädierte bei der MU-Klausur in Coburg für eine Modernisierung der gesetzlichen Arbeitszeitregelungen. „Die starren Tages- und Wochenarbeitszeiten werden einer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft immer weniger gerecht. Wir brauchen dringend mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten.“ Aigner warf der SPD vor, mit falschen Zahlen Unfrieden zu stiften. Das führe zu einer Spaltung der Gesellschaft: „SPD-Kandidat Schulz betreibt Stimmungmache durch fake news. Schulz will die Rolle rückwärts. Und zurück heißt Rekordarbeitslosigkeit, Insolvenzrekorde und Staatsschulden bis unters Dach.“ 

Unternehmerfrühstück mit Stefan Müller bei der MU-Erlangen

März 2017 - Erlangen

In der schönen Lounge-Atmosphäre des Café Schwarz-Stark diskutierten über 25 Erlanger Unternehmer mit Staatssekretär Stefan Müller zum Thema „4 Jahre GroKo - was erwartet uns nach 2017?“ Im Fokus standen die ausufernde Bürokratie und Regulierung, Fachkräftemangel, Notwendigkeit einer richtigen Steuerreform, sowie Altersvorsorge, EZB-Zinspolitik und Zukunft der EU. Und natürlich innere Sicherheit, Planungssicherheit und Stabilität. 

MU-Vorsitzender Dr. Robert Pfeffer: „Wirtschaftlicher Erfolg ermöglicht Wohlstand, Sicherheit und Stabilität! Wir brauchen einen starken Staat ganz im Sinne von Ludwig Erhard. Wir brauchen einen starken Staat, wenn es um Sicherheit, Recht und Ordnung geht. Wirtschaftlicher Erfolg ist kein Selbstläufer. Wir brauchen daher Autonomie und Freiheit, wenn es um die Wirtschaft geht!“

Gründung der MU Nordoberpfalz

März 2017 - Neustadt an der Waldnaab

Mehr Schlagkraft – das ist das Ziel der neu gegründeten MU Nordoberpfalz, zu der sich die MU-Kreisverbände Weiden und Neustadt/Waldnaab vereinten: „In der Vergangenheit haben wir zwar im gegenseitigen Verständnis, aber immer parallel gearbeitet. Jetzt wollen wir zu einer gemeinsamen schlagkräftigen Truppe werden“, sagte Kurt Haas, bisheriger Vorsitzender des Kreisverbands Weiden. Der neue Verband will sich so zudem an den bestehenden Wirtschaftsraum Nordoberpfalz anpassen. Erster Vorsitzender des euen Verbandes ist Harald Gollwitzer, der auch kooptiertes Mitglied des U-Landesvorstandes ist. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden als tellvertretende Vorsitzende Karl Arnold, Matthias Bäumler, Kurt Haas und lbert Rupprecht, MdB. Schriftführer sind Sebastian Kitta und German Schieder, chatzmeister Herbert Meier. Die Wahl der Beisitzer fiel auf Stephan ollwitzer, Hans-Peter Lang, Severin Hirmer, Stefan Rank, Reinhard Steinhilber, tefan Voit, Hans Würschinger und Ludwig Würth. Kassenprüfer sind Markus obmeier und Maria Sponsel. Glückwünsche zur Fusion überbrachten Bezirksverbandsvorsitzender Josef Zimmermann sowie Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht, MdB: die wichtigen Themen in der Region machten nicht an den Stadtgrenzen halt.

Schule und Handwerk im Gespräch: Attraktivität des Handwerks stärken

Februar 2017 - Möttingen/Donau-Ries

„Schule und Handwerk im Gespräch“ – unter diesem Motto fand am 1. Februar 2017 bei der Firma Seiler Hallenbau in Möttingen eine Podiumsdiskussion mit rund 100 Gästen statt, zu der die MU-Donau-Ries eingeladen hatte. Moderiert von der MU-Kreisvorsitzenden Birgit Rössle, diskutierten Katrin Albsteiger (MdB), IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton, Annette Göllner (Leiterin Abteilung Berufsausbildung HWK Schwaben), Alban Faußner (Geschäftsleiter Kreishandwerkerschaft Donau-Ries) und Heike Ritzka (Schulleiterin Ludwig-Auer-Mittelschule) zum Thema Nachwuchsmangel in den Handwerksberufen. Für die Rekrutierungsprobleme sei vor allem das im Bildungswesen vermittelte Bild von Handwerksberufen verantwortlich.

„Heute hat man den Eindruck, ohne einen höheren Schulabschluss ist man nichts mehr wert“, so Rössle. 2013 sei in Folge dessen erstmalig die Summe der neu eingeschriebenen Studenten höher gewesen als die Summe der neu abgeschlossenen Lehrverträge. Man müsse den Handwerksberuf gesellschaftlich attraktiver vermitteln, um dem drohenden Fachkräftemangel in der Zukunft entgegenzuwirken, so die Forderung des Podiums. Ferner sei laut Rössle auch die zunehmende Spezialisierung der Studiengänge Grund für die hohen Erstimmatrikulationszahlen. 18.000 verschiedene Studiengänge gebe es heute in Deutschland. Diese Spezialisierung ließe sich der Bund einiges kosten. Rund 17 Milliarden Euro sieht der Haushaltsplan des Bundes für Bildung und Forschung aktuell vor, wie Katrin Albsteiger berichtete.

Die demografische Veränderung zieht nach sich, dass es inzwischen mehr Lehrstellen als Interessenten gibt. Im Landkreis Donau-Ries beobachtet der Landrat Stefan Rössle, wie sich zunehmend die ansässigen Firmen gegenseitig die Facharbeiter abwerben würden. Diese Situation wurde vereinzelt von Gästen im Publikum bestätigt, welche die Bildungspolitik hierfür verantwortlich machten. Zudem seien die potentiellen Anwärter auf einen Ausbildungsplatz nicht reif genug für den Berufsalltag. Gemäß dem Podium könne eine gezielte Aufklärungskampagne helfen, beispielsweise durch Aufwertung des Images von Handwerksberufen. Man solle beispielsweise in Gymnasien stärker für eine Ausbildung im Handwerk werben oder auch Studienabbrecher gezielt einen Ausbildungsplatz anbieten. Auch die Ausbildung von Flüchtlingen sei eine Chance, um dem demografisch bedingten Fachkräftemangel entgegenzutreten. Dies könne jedoch nicht die Politik alleine bewältigen. Hier seien vor allem die Handwerksmeister gefragt, um junge Menschen für das Handwerk zu begeistern.

MU-Fachgespräch Digitalisierung: Digitale Wirtschaft und Arbeit

Februar 2017 - München

Digitale Wirtschaft und Arbeit – darüber sprach CSU-Digitalexperte Hansjörg Durz, MdB, Mitglied des Ausschusses Digitale Agenda im Bundestag, im MU-Fachgespräch Digitalisierung. Eingeladen hatten Fachausschussleiter Wolfgang Becher (Ostallgäu) und der neue Co-Leiter Peter Wilfahrt (Bayreuth). Der 30-Jährige leitet das Referat IT-Sicherheit bei der IHK Bayreuth und hat auch das Amt des Kreisgeschäftsführers der Wirtschaftsjunioren in Bayreuth inne. Bernhard Höfling vom Internet-StartUp abl social federation stellte die Möglichkeiten und Geschäftsfelder seines Unternehmens im Bereich WLAN im Einzelhandel vor.

Der MU-Fachausschuss Digitalisierung hatte bereits beim CSU-Parteitag mehrere Anträge zur Digitalisierung im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen sowiezur IT-Sicherheit eingebracht. Aktuell setzen sich die Mitglieder um Becher und Wilfahrt mit weiteren Themen auseinander, die beispielsweise die für die Zukunft immer relevanteren „flexiblen Arbeitsplätze“ betreffen – beispielsweise unter dem Aspekt von „Cloud-Lösungen“. Zudem werde man demnächst auch das Thema „Rechtssicherheit und Linkhaftung“ thematisieren. Kritisch bis ablehnend wird die von manchen vorgeschlagene „Robotersteuer“ gesehen, da sie vor allem einen Wettbewerbsnachteil für Deutschland darstellt. Dazu Hansjörg Durz, MdB: „Eine Robotersteuer bremst die Digitalisierung und würde uns im Vergleich zu anderen Ländern benachteiligen.“ Hier dürfe man sich dem technischen Fortschritt nicht verweigern und Unternehmen in ihrem Innovationsdrang behindern.

Anhand ausgewählter Beispiele verdeutlichte Durz, wie sehr man heute bereits im Digitalen Zeitalter angelangt sei und welche Konsequenzen die Politik daraus zu ziehen habe. So habe beispielsweise Siemens seine höchst erfolgreiche Hörgerätesparte 2015 verkauft. Damit reagierte das Unternehmen auf die prognostizierten, abnehmenden Wertschöpfungsmargen des Sektors aufgrund der Digitalisierung. Man sei heute schon in der Lage Programme zu schreiben, mit deren Hilfe Hörgeräte sich selbstständig kalibrieren könnten. Die Gewinnmarge werde dadurch in absehbarer Zeit von etwa 800 Euro auf 150 Euro pro verkauftem Hörgerät fallen. Gerade hier sei der Punkt, an dem die Politik gefragt sei, um auf diese sozialstrukturelle Veränderung rechtzeitig zu reagieren.

Durz informierte in seinem Vortrag ausführlich über die aktuellen Themen im Ausschuss Digitale Agenda des Bundestages, dem er angehört. Derzeit befasst man sich beispielweise mit der Sicherheit, dem Schutz und dem Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft – insbesondere stellt sich das Gremium hier stets die Frage, wie viel Datenschutz man gewährleisten müsse, um eine gesunde Mischung aus der Freiheit des Individuums und dem Dateninteresse für die Wirtschaft zu finden.

In diesem Spannungsfeld agiert das Unternehmen abl social federation. Chief Sales Officer Bernhard Höfling erläuterte, welche Möglichkeiten die Installation von kostenlosen WLAN-Netzwerken für seine Kunden im Einzelhandel biete. So sei es beispielsweise möglich aufgrund von Kommunikationsdaten zwischen verschiedenen Access-Points und sich in der Nähe befindenden Smartphones detaillierte Bewegungsprofile, dargestellt durch sogenannte „Heat-Maps“, von Besuchern zu erstellen und deren Verweildauer in bestimmten Bereichen eines Geschäftes zu erfassen. Im Falle eines Log-Ins in das verfügbare Netzwerk und der Einwilligung des Nutzers in die Nutzungsbedingungen des Betreibers, könne man sogar gezielt Werbung via Push-Benachrichtigungen auf das Smartphone des Besuchers zu senden. Auch in diesem Sektor sei man gerade erst am Anfang der Entwicklungen.

MU-Fachgespräch zur Gesundheitspolitik mit Bernhard Seidenath, MdL

Januar 2017 - München

Gesundheitspolitik, Kosteneinsparungen und Leistungsverbesserungen waren die Themen des MU-Fachgesprächs mit Bernhard Seidenath, MdL, dem Gesundheitsexperten der CSU-Landtagsfraktion (auf dem Bild 9.v.l.).

Die Experten aus der MU – Apotheker, Ärzte, Medizintechniker, Versicherungskaufleute und Reha-Unternehmer diskutierten ihre Vorstellungen und Erwartungen auf Einladung von Bernhard Kösslinger, Leiter des MU-Fachausschusses  Arbeitsmarkt-, Sozial und Gesundheitspolitik (7.v.l.).

Zweites großes Thema war der Fachkräftemangel, der sich nicht zuletzt auch im Gesundheitsbereich zeigt – die damit verbundenen politischen Themen berühren nicht zuletzt auch die aktuelle Flüchtlings- und Einwanderungspolitik.

MU-Neujahresempfang 2017 im Münchner Künstlerhaus

Januar 2017 - München

In der einzigartigen Atmosphäre des Münchner Künstlerhauses startete die Mittelstands-Union Bayern das Wahlkampfjahr 2017. MU-Vorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, konnte über 250 geladene Gäste begrüßen, darunter den Münchner Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh, den neuen Präsidenten des Bayerischen Handwerkstages, Franz Xaver Peteranderl und den Hauptgeschäftsführer Dr. Lothar Semper, den IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen sowie viele Präsidenten und Geschäftsführer der Verbände und Kammern und zahlreiche CSU-Abgeordnete. Zuvor hatte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, MdB, im CSU-Landesvorstand zu den Themen im Bundestagswahlkampf 2017 ausgeführt. Scheuer lobte die MU, deren Positionen gerade in der Steuer- und Finanzpolitik die CSU-Beschlüsse prägen: Leistungsträger müssen entlastet werden, durch den Wegfall des Soli und der kalten Progression sowie durch Steuersenkungen. 

Das forderte auch CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer, MdL in seiner Neujahrsrede: „Die nächste Regierungsperiode in Berlin muss die Periode der Steuersenkungen werden. 2017 wird das Jahr der Steuersenkungen“. Man müsse die Bürger für Ihre Leistungen belohnen – insbesondere nachdem Bayern erneut einen ausgeglichenen Haushalt ohne Aufnahme neuer Schulden vorweisen könne. Im Übrigen sei ein massiver Bürokratieabbau überfällig. Es gebe zu viele Regelungen: „Die Bürokratie ist eine Bremse für die Selbstständigkeit von Betrieben“. Hier müsse man dringend etwas ändern.“

Kreuzer lehnte eine Koalition mit den Grünen klar ab. Sein besonderer Dank galt der MU für die „großartige politische Gemeinschaftsleistung“: Ohne den Mittelstand stehe Bayern heute nicht so großartig da. Es herrsche hier beinahe Vollbeschäftigung – andere Bundesländer seien davon weit entfernt. Das sei vor allem der Verdienst der Unternehmen, aber auch der politischen Arbeit der CSU. Doch man dürfe sich nun nicht ausruhen: „Der wirtschaftliche Erfolg Bayerns ist abhängig von der Digitalisierung.“ Die Wirtschaft müsse sich entsprechend anpassen, damit die in Zukunft autonom fahrenden Fahrzeuge nicht ausschließlich von Apple und Google gebaut werden, sondern deutsche Komponenten verbaut hätten. Kreuzer wies auch auf die steigenden Fluggastzahlen am Münchner Flughafen hin und stellte unmissverständlich klar, dass an einer dritten Startbahn kein Weg vorbei führe. Davon hänge die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsknotenpunktes in Zukunft ab.

MU-Chef Michelbach und der stellvertretende Vorsitzende der MU, Thomas Schmatz, bedankten sich beim Fraktionsvorsitzenden für die klaren Worte und das Bekenntnis zur Arbeit der MU. Kreuzer habe stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Mittelstandes und sie seien sich seiner Unterstützung im Landtag stets gewiss. Im Anschluss an den offiziellen Teil diskutierten die Gäste noch mehrere Stunden lang – zu stimmungsvoller Musik des „Truderinger Blechhaufens“ und zum Genuss kulinarischer Köstlichkeiten.

Ein weiterer Rückblick zum Neujahresempfang 2017 im Künstlerhaus wurde im MIT-Magazin veröffentlicht.