Pressemitteilung

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Zum Angedenken an Rudi Kraus: Urgestein, das fehlt

Die Senioren-Union in der CSU als Gemeinschaft der älteren bei den Christ-Sozialen hat einen Ihrer besonderen Protagonisten verloren. Rudi Kraus ist tot und wir wissen schon jetzt: Er wird uns fehlen.

Dr. Thomas Goppel, der Sprecher der Senioren-Union der CSU, wusste zwar mit der gesamten Vorstandschaft, dass Rudi Kraus einige verschleppte Infekte auszukurieren bemüht war, auch, dass er unter dem zu frühen Tod seiner Frau litt: „Dass er jetzt, vor dem Abschluss aktueller wichtiger Seniorenthemen, so plötzlich abberufen worden ist, macht uns traurig und betroffen: Rudi Kraus wird als besonderer Impulsgeber in sozialpolitischen Fragen in unser aller Gedächtnis bleiben!“

Rudi Kraus war 56 Jahre lang Mitglied der CSU, lange Jahre in München bandbreit in allen Gremien engagiert, wechselte nach dem Gang in den Ruhestand in die Oberpfalz, war dem CSU-Verband dort in Amberg-Sulzbach lange im Führungsamt verbunden.
Der Start von Rudi Kraus positionierte ihn im Bezirkstag von Oberbayern. Spätestens dort entdeckte er seine Vorliebe für die Grundsätze und Auswirkungen der Sozialpolitik. Im Bundestag wurde er zur sozialpolitischen Stimme der CSU und mit Norbert Blüm einer der Gestalter unserer Renten-, Gesundheits- und jüngst auch der Pflegekonzepte.

Bayern, der Bund und die Mongolei zeichneten den sozialpolitischen Kenner, unser sozialpolitisches Gewissen mehrfach aus.
Mehr als im letzten Jahrzehnt fungierte Rudi Kraus als unser SEN-Sprecher in der Rentenpolitik. Im Gedächtnis bleibt er uns als ewiger Mahner in der bisher ungeklärten, ja unbefriedigend gelösten Gerechtigkeitsfrage der Entschädigung der Alten für ihren meist lebenslangen Berufseinsatz.
Thomas Goppel: „Es verging keine Sitzung in den letzten fünf Jahren, in der Rudi Kraus aus dem Unruhestand nicht anmahnte, dass Deutschland Rentengerechtigkeit in der österreichischen Nachbarschaft studieren und ruhig davon abschreiben könnte. Wir Heutigen in der Senioren-Union betrachten diese Mahnung als Vermächtnis des in der CSU großen Sozialpolitikers Rudi Kraus. Sein Misstrauen gegenüber vordergründiger Beruhigungsrhetorik bleibt unser Anreiz, auch morgen nachdrücklich dafür einzutreten, die Aufbaugeneration unter Berücksichtigung ihrer großen Leistung gerecht zu behandeln!

 

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