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CSU BV Oberfranken:

CSU setzt auf Werte und Ordnung!

 

Thurnau. Die CSU gibt sich in diesem Jahr ein neues Grundsatzprogramm und darüber diskutierte der CSU-Bezirksvorstand Oberfranken mit dem Leiter der Grundsatz-kommission, dem Landtagsabgeordneten Markus Blume aus München, bei seiner jüngsten Sitzung.

Bezirksvorsitzender Hans-Peter Friedrich machte deutlich, dass die CSU eine Politik auf der Basis von Werten formuliere, die vom christlichen Menschenbild geprägt seien. Die CSU sei aber auch offen für Angehörige anderer Religionen, wenn diese sich den Werten anschließen könnten. Er begrüßte in der Vorstandschaft als Vorsitzenden des neu gebildeten Arbeitskreises „ Integration „ Efrem Yildirim aus Bayreuth. Auf der Basis der Grundwerte will die CSU eine gesellschaftliche Ordnung erhalten, in der Freiheit und Selbstverantwortung der Menschen mit Staatlicher Sicherheit und praktizierter Sorge um den Nächsten ein gutes Leben für alle Teile der Gesellschaft ermöglichen.

 

Markus Blume, MdL machte deutlich, dass diese Werte und der daraus resultierende Ordnungsrahmen auch eine Hilfe und Leitlinie zur Integration von Zuwanderern seien. Die CSU wolle Volkspartei bleiben und sich nicht vorwiegend an den Interessen von Randgruppen orientieren. In einer Welt, die sich mit dramatischer Geschwindigkeit verändere, will die CSU auch in Zukunft nachhaltige Antworten geben und einen aktiven gestalterischen Auftrag für die Gesellschaft erfüllen.

 

Energiewende und Digitalisierung brächten, so Blume, ebenso enorme Herausforderungen mit sich wie die weltpolitische Lage und die Flüchtlingsströme. Bei der Bewältigung der großen Aufgaben müsse der Staat stark sein und gleichzeitig den Menschen im Kleinen die notwendigen Freiräume gewähren.

Hans-Peter Friedrich hatte zu Beginn der Sitzung Vertreter der Firma Tennet begrüßt, die einen Einblick in den derzeitigen Stand der Planung für eine Gleichstromtrasse bis nach Südbayern und den Ostbayern-Ring gaben. Der Leitungsbetreiber Tennet hat seine Zentrale in Bayreuth und will diese in den nächsten Jahren deutlich erweitern.

Für die Gleichstromtrasse, die eine Länge von 410 km haben werde, so Tennet , sei vom Gesetzgeber inzwischen ein Vorrang für die Erd-Verkabelung vorgeschrieben. Dies mache eine völlige Neuplanung der Leitungstrasse notwendig, die sicher nicht vor Jahresmitte vorliegen werde. Danach würden Veranstaltungen und Info-Märkte über den Trassenvorschlag informieren und auch die Möglichkeit zu örtlicher Einflussnahme bieten.

Für den Ostbayern-Ring, eine Wechselstromleitung von Redwitz nach Schwandorf mit einer Gesamtlänge von 185 km laufe derzeit das Raumordnungsverfahren. Beide Stromleitungen seien notwendig, da die Transportkapazitäten für Wind- und Solarstrom aus Norddeutschland derzeit nicht ausreichten und mit einem Aufwand von bis zu einer Milliarde Euro pro Jahr wertvoller Strom nicht verwendet werden könne.

Bezirksvorsitzender Hans-Peter Friedrich machte deutlich, dass mit der Erdverkabelung den Wünschen der Bevölkerung sehr weit entgegen gekommen werde. Er machte darüber hinaus aber auch deutlich, dass die Energiewende für ein Industrieland wie Deutschland nicht ohne sichtbare Veränderungen zu schaffen sei. Die Wettbewerbs-fähigkeit Oberfrankens müsse weiter sichergestellt und ausgebaut werden.