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CSU Oberfranken fordert:

Aufnahme der Elektrifizierung Nürnberg-Marktredwitz-Hof in den Bezugsfall des Bundesverkehrswegeplans

 

Bezirksvorstand stimmt einstimmig Antrag der stv. Landtagsfraktionsvorsitzenden Gudrun Brendel-Fischer, MdL zu.

Thurnau: Die CSU Oberfranken hat sich bei seiner jüngsten Vorstandssitzung in Thurnau mit der Verbesserung der Schienenverkehrsinfrastruktur befasst. Wie Bezirksvorsitzender Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB mitteilt, muss jetzt mit Nachdruck die Aufnahme der Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Marktredwitz-Hof mit den Abzweigen Bayreuth und Schirnding (Grenze CZ) in den Bezugsfall des Bundesverkehrswegeplans durchgesetzt werden.

Das Vorstandsgremium stimmte einen diesbezüglichen Antrag der stellv. Landtagsfraktionsvorsitzenden Gudrun Brendel-Fischer einstimmig zu. 

Dr. Hans-Peter Friedrich hat in einem Schreiben an den Bundesverkehrsminister Alexander Dobirndt die oberfränkischen Forderungen bekräftigt, dass grundsätzlich bereits begonnene Vorhaben in den Bezugsfall des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen werden müssen.  

Das im Bundesverkehrswegeplan 2003 im vordringlichen Bedarf verankerte Ausbauvorhaben Nr. 16 „Elektrifizierung Nürnberg-Marktredwitz-Hof-Reichenbach i.V. / Grenze D/CZ“ wurde mit der Inbetriebnahme Reichenbach i.V.-Hof (73 km) im Jahr 2013 bereits zu fast einem Drittel realisiert. 

Seit den 90er Jahren wurden auf sächsischer und tschechischer Seite rund 2 Milliarden Euro in die gebündelten Eisenbahnstrecken Nürnberg – Marktredwitz – Dresden/Prag investiert.

Damit die großen Investitionen ihren Nutzen entfalten ist die baldige Fertigstellung des bereits begonnenen Vorhabens Elektrifizierung zwingend erforderlich. 

Ohne diesen Lückenschluss bleibt auch 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung an zentraler Stelle eine Trennung im Netz, die einen effizienten Schienenverkehr und das Zusammenwachsen von Deutschland und Europa erschwert.

„Die Strecke ist die Lebensader einer ganzen Wirtschaftsregion, die unbedingt politisch beachtet werden muss. Sie ist von enormer struktur- und verkehrspolitischer Bedeutung“, so Dr. Hans-Peter Friedrich.