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Neuwahlen beim CSU-Kreisverband Bayreuth-Land

Kaum Veränderungen an der Spitze des Kreisverbandes Bayreuth-Land

 
Der Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk gratulierte der Vorsitzenden des CSU-Kreisverbandes Bayreuth-Land Gudrun Brendel-Fischer zur Wiederwahl.

Creußen.

Auf einen harten Wahlkampf hat der Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk die Delegierten des CSU-Kreisverbandes Bayreuth-Land eingeschworen. „Wir müssen alles mobilisieren, damit nicht an uns vorbei regiert werden kann“, sagte Koschyk bei der Kreisvertreterversammlung am Freitagabend in Creußen.

Als unwürdiges und ganz offensichtliches Wahlkampfmanöver bezeichnete der Abgeordnete, der am 24. September nicht mehr antreten wird, die Abstimmung vom selben Tag über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Mit den Worten „So darf man mit unserer Verfassung nicht umgehen“ kommentierte Koschyk Überlegungen von Bundesjustizminister Heiko Maas das Ergebnis der Abstimmung ohne Grundgesetzänderung umzusetzen.

„In Bayern und in Oberfranken läuft es gut“, sagte die alte und neue Kreisvorsitzende, die Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer. Vielen Mitbürgern sei manchmal zu wenig bewusst, in welch privilegiertem Land wir eigentlich leben dürfen. Als Beispiele führte Brendel-Fischer unter anderem die aktuell überaus positiven Arbeitsmarktzahlen, die herausragende Bildungslandschaft und die hohen Summen für die Wirtschaftsförderung auf. In Sachen Behördenverlagerung sei Oberfranken ohnehin der Gewinner, auch wenn dies erst in einigen Jahren deutlich werde. Um eine weiterhin nachhaltige Entwicklung im Landkreis Bayreuth zu gewährleisten, seien attraktive und bezahlbare Wohnmöglichkeiten, gut erreichbare Kinderbetreuungs- und Schulstandorte sowie eine wohnortnahe medizinische Versorgung notwendig.

Dabei sprach die Vorsitzende von einer frohen Botschaft, dass das Bayreuther Klinikum künftig mit dem Universitätsklinikum Erlangen zusammenarbeiten werde. „Wir brauchen die Medizinerausbildung vor Ort“, sagte Landrat Hermann Hübner dazu. Damit sei gewährleistet, dass auch in zehn Jahren noch deutschsprachige Ärzte in unseren Krankenhäusern zu finden sind.

Geschlossenheit demonstrierte der Kreisverband, was die potentielle Nachfolgerin von Hartmut Koschyk, die Bundestagsabgeordnete Silke Launert als CSU-Direktkandidatin für den Wahlkreis Bayreuth/Forchheim angeht. Silke Launert sei mit hohem demokratischen Anspruch gewählt worden und werde die Arbeit in Berlin sicher bravourös meistern, sagte Brendel-Fischer. Koschyk selbst sprach von einem vorbildlichen, offenen und transparenten Verfahren, das mit neun Kandidaten gestartet sei und bei sich am Ende 160 Delegierte in einer fairen Abstimmung für Silke Launert entschieden hatten.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der CSU zeichneten die Vorsitzende Gudrun Brendel-Fischer, Stellvertreterin Christa Reinert-Heinz und der Bindlacher Ortsvorsitzende Klaus-Dieter Jaunich Landrat Hermann Hübner aus. Hübner war 1977 nicht nur in die Partei eingetreten, sondern hatte auch das Amts des Ortsvorsitzenden der Jungen Union übernommen. 1994 wurde Hübner in Bindlach zum Bürgermeister gewählt, 2008 wurde er Landrat.

Bei den turnusgemäßen Kreisvorstandswahlen der CSU Bayreuth-Land wurde die Vorsitzende Gudrun Brendel-Fischer (Heinersreuth) ohne Gegenkandidatin mit 139 von 144 möglichen Stimmen in ihrem Amt bestätigt. Keine Änderungen gab es auch bei den vier Stellvertretern Christa Reinert-Heinz (Weidenberg), Franc Dierl (Speichersdorf), Markus Täuber (Hollfeld) und Thorsten Leuchner (Pegnitz). Neu im Vorstand ist Anna Maria Prechtl aus Warmensteinach, neben Waltraud Pfauntsch (Eckersdorf) eine von zwei Schriftführerinnen. Zu den 14 weiteren Mitgliedern des Kreisvorstandes wurden die folgenden Persönlichkeiten gewählt: Markus Beck (Pegnitz), Anette Dauth (Mistelgau), Anna Debuday (Ahorntal), Christian Hagen (Weidenberg), Hans-Walter Hofmann (Schnabelwaid), Simone Kirschner (Heinersreuth), Thomas Kreil (Emtmannsberg), Günter Pöllmann (Mehlmeisel), Petra Preißinger (Creußen), Cathrin Pscherer (Warmensteinach), Christine Raimund (Creußen), Stefan Roder (Seybothenreuth), Gerhard Steininger (Weidenberg) und Stephan Zeißler (Gefrees).

Auswertung der Wahlen H I E R als PDF-Datei

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