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Dr. Silke Launert MdB wird Nachfolgerin von Hartmut Koschyk

Delegierte stimmen mit absoluter Mehrheit für Dr. Silke Launert MdB, als Direktkandidatin der CSU für den Wahlkreis Bayreuth-Forchheim

 
Gudrun Brendel-Fischer MdL und Hartmut Koschyk MdB gratulieren Dr. Silke Launert, MdB zur gewonnenen Wahl als Direktkandidatin für die CSU im Wahlbezirk Bayreuth-Forchheim.

 

Werbebotschafterin für Bayreuth und Kämpferin für Gerechtigkeit / CSU nominiert Silke Launert als Koschyk-Nachfolgerin – Deutlicher Sieg mit 103 von 160 Stimmen – Mitbewerber klar in die Schranken verwiesen

Waischenfeld. Mit einem derart klaren Ergebnis hatte kaum jemand gerechnet: Silke Launert erhielt 103 von 160 abgegebenen Stimmen und ist damit als Kandidatin im Wahlkreis Bayreuth-Forchheim für die Bundestagswahl im Herbst 2017 nominiert. Mit dem Ergebnis verwies sie ihre Konkurrenten klar in die Schranken. Der Bayreuther Stadt- und Bezirksrat Stefan Specht bekam 38 Stimmen, der Bayreuther JU-Kreisvorsitzende Christopher Huth 15 und der Unternehmensberater Moritz von Seefried aus Adlitz gerade einmal vier von 160 Stimmen. Silke Launert vertritt damit künftig den Wahlkreis, zu dem neben Stadt und Landkreis Bayreuth auch zehn Gemeinden aus dem westlichen Landkreis Forchheim gehören. Sie ist Nachfolgerin von Hartmut Koschyk (57), der nach 27 Jahren im Bundestag seinen Rückzug erklärt hatte. Die 39-Jährige war 2013 über die CSU-Landesliste in den Bundestag gewählt worden und hat damit keinen eigenen Wahlkreis. Launert wurde in Stadtsteinach geboren, besuchte in Kulmbach die Schule und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Ihre beruflichen Stationen waren das Amts- und Landgericht Hof sowie die Staatsanwaltschaft Hof. Launert ist Mitglied des CSU-Parteivorstandes und Bezirksvorsitzende der Frauenunion Oberfranken.

Vorgeschlagen wurde sie von einem Delegierten aus dem Forchheimer Landkreis, dem Egloffsteiner Bürgermeister Stefan Förtsch. „Die CSU muss jünger und weiblicher werden“, zitierte er Parteichef Horst Seehofer und rühmte die parlamentarische Erfahrung der Kandidatin. Silke Launert stehe für eine moderne CSU, sagte Förtsch. Ihr Blick von außen habe Charme und stehe für Neutralität. In ihrer Antrittsrede sagte Silke Launert, dass sie auf einem Bauernhof groß geworden und deshalb stets bodenständig geblieben sei. Ebenso nannte sie sich eine „Gerechtigkeitskämpferin“ und beschrieb ihre Stationen von der Nachlass- und Betreuungsrichterin am Amtsgericht in Hof über die Richterin am Landgericht bis hin zur Staatsanwältin. Als sie ihr Studium in Bayreuth begonnen hatte, sei ihr Erstwohnsitz schon einmal Bayreuth gewesen, sagte sie und kündigte den baldigen Umzug in die Wagnerstadt an. „Sie werden keine bessere Werbebotschafterin für Bayreuth finden“, so Launert zu den Delegierten. In den Mittelpunkt ihrer Arbeit werde sie den Kampf gegen den Bevölkerungsrückgang stellen. Als größte aktuelle Herausforderung bezeichnete den Verlust von 950 Arbeitsplätzen beim Zigarettenhersteller British American Tobacco. Zuvor hatte der frühere Bayreuther Oberbürgermeister Michael Hohl den Stadt- und Bezirksrat Stefan Specht vorgeschlagen, Gerfried Schieberle von der Bayreuther Seniorenunion ergriff das Wort für den JU-Kreisvorsitzenden Christopher Huth und Anna Debuday vom Ortsverband Ahorntal sprach für den Unternehmensberater Moritz von Seefried. In knapp zehn Minuten stellten alle Kandidaten daraufhin in ausgeloster Reihenfolge sich und ihre Positionen vor. Er habe die Jugend im Blick und sehe den Erhalt und die Stärkung der Mittelschicht als Aufgabe, sagte Moritz von Seefried. Die Stärkung des kommunalpolitischen Elements nannte Stefan Specht als Ziel. Er wollte vor allem darauf achten, dass die Kommunen nicht unter die Räder geraten. Mit den Bereichen Bildung und Forschung sowie Sport und Tourismus nannte Christopher Huth schließlich seine wichtigsten Ziele.  Der scheidende Abgeordnete Hartmut Koschyk hatte zuvor von einem mustergültigen, offenen und transparentem Verfahren der Kandidatensuche gesprochen. Die Zeiten, in denen Kandidaten in Hinterzimmern ausgehandelt wurden, seien vorbei und passten ohnehin nicht zu einer Mitmachpartei wie die CSU. Er selbst verspüre noch keinerlei Wehmut oder Abschiedsstimmung und werde bis zum letzten Tag der Legislaturperiode für den Wahlkreis mit voller Kraft arbeiten.

 

 

 

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