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Städtebauförderung "Denkmalschutz"

780.000 Euro fließen in den Landkreis

 
Kulturdenkmäler wie die Harburg wären ohne die Städtebauförderung Denkmalschutz nur schwer zu erhalten.

Vier Kommunen im Landkreis Donau-Ries erhalten heuer insgesamt 780.000 Euro Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Diese Zahlen wurden den CSU-Abgeordneten MdB Ulrich Lange und MdL Wolfgang Fackler jetzt bestätigt. Das Programm hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Säule der Förderung von Kommunen im ländlichen Raum entwickelt. So fließen nach Angaben des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann derzeit 73,5 Prozent der Mittel in einer Gesamthöhe von 23,5 Millionen Euro in ländliche Kommunen. In Schwaben werden zehn Ortskerne mit rund 2,3 Millionen Euro unterstützt, davon geht rund ein Drittel in den Landkreis. „Wir werden uns auch in Zukunft um Fördermittel bemühen“, so  MdB Lange und MdL Fackler.

Die größte Einzelsumme im Landkreis erhält mit 300.000 Euro die Stadt Rain, die in die laufende Baumaßnahme der Schlosssanierung und der Schlossstraße fließen. „Es ist erfreulich, dass sich die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Städtebauförderung in diesen konkreten Projekten zeigt“, so Bürgermeister Gerhard Martin.

210.000 Euro Zuschuss bekommt die Stadt Donauwörth für die Baumaßnahme „Freilegung Heilig Kreuz“. „Dieses Geld ist wichtig für dieses bedeutsame Areal der Stadtentwicklung“, erklärt Oberbürgermeister Armin Neudert.

Wie schon in den vergangenen Jahren profitiert auch Harburg wieder von der Städtebauförderung Denkmalschutz. „2015 sind es konkret 210.000 Euro die in den ersten Teilabschnitt der Donauwörther Straße und die Sanierung des Burginnenhofs der Harburg fließen.“, verkündet MdB Lange. Hier wurden bereits im vergangenen Jahr 120.000 Euro bewilligt. „Für eine Kommune wie Harburg wäre es ohne die Unterstützung von Bund und Land schlichtweg unmöglich, das geschichtliche Erbe unserer historischen Stadt für die nachfolgenden Generationen zu erhalten“, so Harburgs Bürgermeister Wolfgang Kilian.

Ein weiteres Projekt im Landkreis ist der Umbau des Kreuzwirtes in Monheim zu einem „Haus der Vereine“. „Häufig werden denkmalpflegerische Maßnahmen mit kulturellen oder sozialen Projekten verbunden, da die Objekte für private Investoren zu kostspielig wären“, so MdL Fackler. Die öffentliche Hand könne so Ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden und gleichzeitig hässliche Leerstände beseitigen, erläutern die beiden CSU-Abgeordneten Lange und Fackler weiter. „Die Wiederbelebung des Kreuzwirtes ist elementar für die Attraktivität unserer Innenstadt und wird insgesamt mit circa 1,6 Millionen Euro gefördert“, so Monheims Bürgermeister Günther Pfefferer. Im Jahr 2015 steht eine Tranche von 60.000 Euro an.

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