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Donau-Ries im Förderprogramm

Landkreis wird "Gesundheitsregion Plus"

 
Die Standorte des gKU im Landkreis Donau-Ries

Der Landkreis Donau-Ries hat den Zuschlag erhalten und ist damit eine von 24 „Gesundheitsregionen plus“ in Bayern. Starttermin ist bereits der 1. Juni. Diese positive Nachricht hat der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler jetzt von der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml erhalten und sie Landrat Stefan Rößle und MdB Ulrich Lange übermittelt. „Ich freue mich, dass unser Landkreis in dieses Förderprogramm aufgenommen wurde und sich unsere Bemühungen damit gelohnt haben. Die Plätze waren schließlich sehr begehrt“, so MdL Fackler. Der Freistaat zahlt damit in den kommenden fünf Jahren einen Zuschuss von insgesamt bis zu 250.000 Euro.

Über diese Unterstützung freut sich natürlich Landrat Stefan Rößle. „Damit können wir einige Maßnahmen umsetzen, die in der Gesundheitswerkstatt besprochen wurden. Der Förderantrag wurde von Stefan Wieschebrock, Konversionsmanager des Landkreises, professionell vorbereitet und begleitet.“ Ziel des Programms ist es, in den ländlichen Regionen die medizinischen Versorgungsangebote und die gesundheitlichen Präventionsmöglichkeiten zu stärken, auszubauen und besser zu vernetzen. Das gilt für die Krankenhäuser, für Ärzte und Pflegekräfte, die medizinische Betreuung Älterer oder chronisch Kranker sowie die Palliativmedizin und die Hospizversorgung.

„Wir wollen die kommunale Ebene stärken, denn vor Ort weiß man am besten um Chancen und Probleme", erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml. Das alles kostet Geld - nicht zuletzt die Einrichtung einer Geschäftsstelle, die im Kreis die künftige Arbeit der "Gesundheitsregion plus" koordinieren und leiten soll und am gemeinsamen Kommunalunternehmen (gKU) eingerichtet wird. Die Leitung dieser Geschäftsstelle soll zügig benannt werden, damit das Projekt starten kann.

Positiv beurteilt auch der Vorsitzende der CSU-AL/JB-Fraktion im Kreistag, MdB Ulrich Lange, die Entscheidung. Der Kreisausschuss hatte dem Förderantrag in seiner Sitzung Ende März zugestimmt: „Ich freue mich, dass wir als Modellregion berücksichtigt wurden. Wir können sicherlich vor Ort direkt von diesem Programm profitieren und unsere Erfahrungen dann an andere Landkreise weitergeben“, so Lange.

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