Meldung

Zum Überblick

Städtebauförderung "Soziale Stadt"

Über eine Million Euro für Donauwörth und Oettingen

 

Zwei Kommunen im Landkreis Donau-Ries werden heuer aus dem Bund-Länder-Städtebauprogramm „Soziale Stadt“ unterstützt. „Insgesamt fließen über eine Million Euro in die Region“, freuen sich MdB Ulrich Lange und MdL Wolfgang Fackler, nachdem sie die Zahlen vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann erhalten haben. 540.000 Euro fließen in die Stadt Oettingen und 500.000 € nach Donauwörth.

Oettingen erhält die Summe für Maßnahmen in der Kernstadt und in Vorstadtbereichen. Bürgermeisterin Petra Wagner: „Mit dem südlichen Hofgarten haben wir in Oettingen ein großes Projekt und freuen uns daher sehr über die zugesagten Gelder.“ Neben der Förderung von Großprojekten sieht die Bürgermeisterin aber auch in den vielen kleinen Fördersummen, die jährlich an Privatpersonen fließen, eine enorme Stärke der Städtebauförderung. Mit 500.000 Euro kann die Große Kreisstadt Donauwörth rechnen. Mit den Geldern wird laut Oberbürgermeister Armin Neudert das Programm in der Parkstadt fortgesetzt. „Die Gelder aus der Städtebauförderung sind für die Entwicklung der Stadt im Bereich der Parkstadt sehr wichtig und werden in die Platzgestaltung fließen.“ Es gehe um die Neugestaltung des Mittelpunktes der Parkstadt, so Neudert weiter.

2015 stehen in Bayern für das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ insgesamt rund 34 Millionen Euro zur Verfügung. In Schwaben erhalten 13 Kommunen rund 4,7 Millionen Euro. „Mit diesem Programm werden die Städte und Gemeinden darin unterstützt, den demografischen Veränderungen zu begegnen und so allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen“, erklären MdL Fackler und MdB Lange. Im Mittelpunkt stehen dabei familienfreundliche Infrastrukturen, der Austausch zwischen den Generationen, Integration und die Barrierefreiheit. Daher sind die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement wichtige Erfolgsfaktoren dieses Programms. Mit der Förderung von Stadtteiltreffs oder Quartierszentren können Orte für gemeinsame Aktivitäten und Begegnung geschaffen werden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, vor allem auch Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche. „Gerade mit diesem Programm  leisten wir einen wichtigen Beitrag für die soziale und wirtschaftliche Stabilisierung in den Quartieren und Ortsteilen", so Innenminister Joachim Herrmann.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.