SEN

Senioren-Union: Kreisvorstand Kitzingen

Senioren-Union Kreisvorstand Kitzingen

Der amtierende SEN-U Kreisvorstand Kitzingen.
v. l.: Heinz Herrenschmidt (Schriftführer), Otto Spangler (stv. Vorsitzender),
Wilhelm Sturm (Schatzmeister), Ruth Bauer (Vorsitzende), Gerhard Fehlbaum (stv. Vorsitzender),
Maria Ganzinger (stv. Schriftführerin), Dr. Ursula Reiche (stv. Vorsitzende)

Senioren Union besuchen Fa. Franken Guss Kitzingen

Senioren Union besuchen Fa. Franken Guss Kitzingen

Die Senioren Union besuchte am 11.4.2018 die Franken Guss Kitzingen GmbH u. Co. KG, ein Unternehmen für Eisen- und Aluminiumguss

Herr Dr. Wolfgang Knothe begrüßte die Senioren, er freute sich darüber, dass sich so viele Besucher für die Arbeit der Firma Franken Guss interessieren. Seit 1922 wird hier, auf dem Gelände einer alten Mühle, Metall gegossen.
Ab 1932 übernahm Fichtel und Sachs die Anlagen. Um die Jahrtausendwende geriet der Betrieb in eine Krise, bis dann 2009 durch die Gründung der Frankenguss GmbH das Werk "Phönix aus der Asche wieder auferstand".
Im Kitzinger Gusswerk wird Eisen.- und Aluminiumguss zu Teilen für die Automobilindustrie verarbeitet.
Mit ca. 600 Beschäftigten ist das Gusswerk heute ein wichtiger Faktor auf dem Arbeitsmarkt des Landkreises Kitzingen. Dr. Knothe betonte: "Die Mitarbeiter sind der Schatz eines Unternehmens".
Wichtig ist aber auch, dass sich mittelständische Unternehmen frei entfalten können.
Ausgerüstet mit Schutzhelm, Schutzbrille und Schutzjacke begannen die Senioren die Werksbesichtigung.
Es wurden dabei alle wesentlichen Produktionsschritte angesehen. Zuerst die Fertigung der Gussformen.
Dann ging es zum Eisenguss, beeindruckend war hier, wie das flüssige Eisen in die Gussformen einfloss. Beim Eisenguss werden Temperaturen von Ca. 1500 Grad Celsius benötigt. Es wird nur hochwertiger Eisenschrott verarbeitet, dies ist ein wichtiger Beitrag zum Recycling von Wertstoffen. Aluminium wird in Barren angeliefert, zur Schmelze sind hier Ca. 700 Grad Celsius erforderlich.
Vielfach sind Industrieroboter eingesetzt. Auf Umweltschutz und Energieeinsparung wird in der ganzen Produktionskette größte Sorgfalt verwendet. Die Senioren, die ja selbst auf ein langes Arbeitsleben zurück blicken können, zollten den im Guss Werk beschäftigten Arbeitern und Angestellten großen Respekt.

Informationsveranstaltung der Senioren Union am 20.03.2018 "Vererben will gelernt sein"

Informationsveranstaltung "Vererben will gelernt sein"

Die CSU-Senioren-Union lud ein zu einer Informationsveranstaltung mit Notarin Dr. Christina Wolf, Volkach zu dem Thema: „Vererben will gelernt sein“. Wie wichtig dieses Thema für die ältere Generation ist, konnte man schon daran ablesen, dass rund 100 Personen nach Volkach in das Gasthaus Rose kamen. Zweite Bürgermeisterin von Volkach, Gerlinde Martin, begrüßte die Gäste in ihrer Heimatstadt. „Ob man beim Vererben alles richtig gemacht hat, weiß man erst hinterher, aber dann ist es zu spät“. Ein treffender Einstiegsatz zu dieser Veranstaltung. Notarin Dr. Christina Wolf arbeitete an einer Tischvorlage 16 Fragen zu diesem Thema ab. Nachdenklich stimmte gleich die Information, dass nur Ca. 15-20 % der Deutschen insgesamt ein Testament verfassen, aber die Dunkelziffer die verschwinden sehr groß sei, wenn dieses nicht beim Notar oder Amtsgericht hinterlegt wird. Punkt für Punkt der Tischvorlage wurde abgearbeitet. Das ging schon los mit den Fragen „Was heißt vererben“, „Wer erbt?“. Mit dem Irrtum, dass man selbst bestimmen kann wen man als Erben einsetzt wurde aufgeräumt. Der Gesetzgeber hat die Erbfolge geregelt. Auch was es mit dem „Pflichtteil“ auf sich hat waren Fragen, die sich aus der Diskussion ergaben. Zu dem Unterschied „Testament“ und/oder „Erbvertrag“ bezog Notarin Wolf Stellung. Ein Testament kann Jeder für sich alleine, auch ohne Notar, verfassen. Zum Erbvertrag aber mindestens zwei Personen benötigt werden. Der Erbvertrag ist nur wirksam durch Beurkundung bei einem Notar. Ein Testament kann jederzeit widerrufen werden. Eine Änderung des Erbvertrages geht aber nur mit allen Beteiligten. Auch Beispiele, welche begleitenden Maßnahmen beim Tode des Erblassers durchzuführen sind, wurden genannt. Wie z.B. Computer- Passwörter, Abonnements, Versicherungen, Bankkonten, Telefon, TV, Vereins-zugehörigkeiten u. ä.. Die Bezugsberechtigung, wer was zu tun hat, muss vorher geregelt werden. Es wurde viel notiert. Mit lang anhaltendem Applaus danken die Zuhörer Dr. Christina Wolf für einen Vortrag vom Feinsten. Was blieb aus diesen spannend und brillant vorgetragen Informationen ist die Erkenntnis, dass man zu Lebzeiten die Weichen stellen muss, damit die Erben die Erblasser in gutem Gedächtnis bewahren und Zank und Streit unter den Erben vermieden wird. Den Notaren kommt hierbei eine verpflichtende Aufgabe zu. Ein Nachmittag mit einer Fülle von Informationen, für die sich stv. Vors. der Kreis-SEN-U. Dr. Ursula Reiche herzlich bedankte.

Jahreshauptversammlung 2018 der Senioren Union am 31.1.2018 in Rödelsee

Senioren Union Jahreshauptversammlung 2018

Zur Jahreshauptversammlung der Senioren Union des Landkreises Kitzingen

konnte die Kreisvorsitzende Ruth Bauer neben einer großen Anzahl Senioren auch Herrn Bezirksrat Stefan Funk aus Schweinfurt begrüßen.

Ruth Bauer konnte über viele Aktivitäten im vergangenen Jahr berichten.
Den Mitgliedern wurde ein buntes Programm, bestehend aus politischen und sozialen Themen, sowie mit Unterhaltung und Geselligkeit geboten.
Alle Veranstaltungen fanden großes Interesse, dies zeigt sich auch in steigenden Mitgliederzahlen.
Heinz Herrenschmidt brachte in einer Bilderschau noch einmal alle Ereignisse des vergangenen Jahres in Erinnerung. In jedem Monat war mindestens ein Treffen.
Die Vorsitzende bedankte sich bei der CSU Kreisgeschäftsführerin Gerlinde Martin und bei allen Mitgliedern des Kreisvorstandes der SEN für die freund-schaftliche und effiziente Zusammenarbeit.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters Wilhelm Sturm und der Entlastung der Vorstandschaft berichtete Bezirksrat Stefan Funk über die Arbeit des Bezirkstages.

Er betonte, dass die Arbeit des Bezirkes Unterfranken mehr bekannt werden muss. Denn dort bündeln sich wichtige Aufgaben im sozialen Bereich sowie auf dem Gebiet der Gesundheit und der Kultur.

Die Spezialklinken des Bezirks wie z.B. für Orthopädie oder Psychiatrie genießen einen hervorragenden Ruf. Hier kommt neben menschlicher Zuwendung auch medizinische Hochtechnologie zum Einsatz.

Die Einrichtungen des Bezirks bieten viele qualifizierte Arbeitsplätze, wobei der Stellenwert des Pflegepersonals erhöht werden muss. Denn das A und O für einen guten Betrieb ist, dass ausreichend geeignetes Personal gefunden wird.

Auf kulturellem Gebiet fördert der Bezirk im Landkreis das Kirchenburg-museum Mönchsondheim. Wichtig ist auch die Förderung der Musik- und der Trachtenvereine.

Nach diesen umfassendem Bericht gab es eine lebhafte Diskussion über die Aufgaben des Bezirks Unterfranken.

Wilhelm Sturm informierte per PowerPoint darüber, dass sich die Fraktionen der im Landtag vertretenen Parteien im Ausschuss für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport darauf verständigt haben für das Kommunalwahlrecht die Anwendung des Sitzzuteilungsverfahrens nach Saint-Laguë/Schepers anzustreben.

Gerechter als das frühere D’Hondtschen Verfahren für die Sitzverteilung und das seit 2008 praktizierte Hare-NIiemeyer-Verfahren wird das neue Gesetz auch nicht. Die anwesenden Mitglieder waren nicht erfreut darüber, dass die Zersplitterung der Kommunalparlamente weitergeht.

 

 

 

Fränkischer Nachmittag in der Adventszeit bei der Senioren Union am 5.12.2017

Fränkischer Nachmittag in der Adventszeit bei der Senioren Union

Die CSU-Senioren Union traf sich in Wiesenbronn zu ihrem traditionellen "Fränkischen Nachmittag zur Adventszeit".

Zu Beginn begrüßte Bürgermeisterin Doris Paul die Senioren. Sie stellte die Aufgaben vor, woran die Gemeinde Wiesenbronn zurzeit arbeitet und betonte, dass sie sich freue so viele aufgeschlossene Gäste in ihrer Gemeinde begrüßen zu können. Kreisheimatpfleger Dr. Hans Bauer nahm dann seine Zuhörer mit auf eine Reise kreuz und quer durch Franken. Obwohl Dr. Bauer bereits zum siebten male bei den Senioren war, konnte er wieder viel Neues über Kostbarkeiten, Denkmäler und Kuriositäten in Franken berichten. Zunächst ging es nach Oberwittighausen. Hier findet man eine Kirche die um 1150 wohl von einem Kreuzfahrer aus Dankbarkeit für seine glückliche Heimkehr erbaut wurde. Der achteckige Bau weist Ähnlichkeiten mit der Grabeskirche zu Jerusalem auf. Das Portal hat einen seltsamen Figurenschmuck, welcher der Forschung Rätsel aufgibt. Es gibt eine Legende, nach der das Grabtuch Christi einige Zeit in dieser Kirche aufbewahrt wurde. In "Tauberfranken" gibt es noch einige solcher Kirchen. Ein weiteres Thema war "Illusion und Wirklichkeit". Als Beispiel für die "Illusionsmalerei" diente St. Mauritius in Wiesentheid. Die Renovierung der Kirche wurde erst vor kurzem abgeschlossen. Besonders eindrucksvoll ist hier das Deckengemälde von Giovanni Francesco Marchini. Auch die Kirche St. Johannis in Biebelried ist kürzlich renoviert worden. Dort findet der Besucher durch Arbeiten von Riemenschneider und der Riemen- schneider Schule Trost und Zuversicht. Dr. Bauer berichtete in seiner humorvollen Art u.a. von Rathäusern in Franken, über die "Heunensteine" bei Miltenberg und den "Taufengel" von Rüdenhausen. Er führte seinen Zuhörern einmal mehr die große Vielfalt und den kulturellen Reichtum unserer fränkischen Heimat in gekonnter und charmanter Art und Weise vor.

Senioren Union: Nach der Wahl ist vor der Wahl am 7.11.2017

Senioren Union: Nach der Wahl ist vor der Wahl

Senioren diskutieren mit der CSU-Landtagskandidatin im Hotel Franziskaner in Dettelbach. Die Kreisvorsitzende der Senioren Union Ruth Bauer beglückwünschte Barbara Becker zu ihrer Nominierung für den Bayerischen Landtag. Ruth Bauer zeigte sich zufrieden darüber, dass die Kandidatenaufstellung harmonisch verlaufen ist, und keine Spaltung der Landkreis CSU gebracht hat. Barbara Becker betonte, sie freue sich sehr, dass sie als Kandidatin gewählt wurde. Diese Aufgabe und die damit verbundene Verantwortung erfülle sie mit Demut und Respekt, zumal wir heute in schwierigen Zeiten leben. Wir dürfen uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen. Die Menschen erwarten tragfähige Konzepte für die Zukunft. Sie suchen Sicherheit und diese nicht nur vor Verbrechen sondern auch im Hinblick auf den Arbeitsplatz. Auch was "draußen in der Welt" geschieht kann uns nicht gleichgültig sein. Die Flüchtlingsproblematik, der Klimawandel, die Globalisierung, die Digitalisierung werden uns immer mehr beschäftigen, ob wir es wollen oder nicht. Viele Fragen wurden in der lebhaften Diskussion gestellt. Wie leben wir, wenn wir pflegebedürftig werden? In der Altenpflege müssen die Arbeitsbedingungen und das Ansehen des Berufsstandes verbessert werden. Wie sieht die weitere Entwicklung des ländlichen Raumes aus? Es müssen gute Arbeitsplätze, aber auch gute Arbeitskräfte vorhanden sein. Von Bedeutung ist auch ein lebendiges kulturelles Leben, hier kommt dem Ehrenamt ein besonderer Stellenwert zu. Weiterhin bleibt es wichtig, dass Bayern zukunftsfähige Betriebe anzieht. Die Spitzenstellung Bayerns in der Medizintechnik und in der Medizinforschung ist auszubauen. Es ist notwendig, dass die Autoindustrie einen Wandel schafft, und das Auto in Hinblick auf die Entlastung unserer Umwelt und auf die Informationstechnologie "neu er erfindet". Politische Fragen sind oft kompliziert, es gibt meistens keine einfache Lösung. Selbstverständlich nahm die gegenwärtige Diskussion über die Zukunft der CSU einen breiten Raum ein. Die Personaldebatte muss behutsam geführt werden, damit keine Schäden für die Partei entstehen. Man sollte ehrlich miteinander und nicht übereinander reden. Zum Schluss bat Barbara Becker darum, dass die Seniorinnen und Senioren aus ihrer reichen Lebenserfahrung heraus, ihr mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Senioren Union Weinbergsspaziergang in Prichsenstadt am 19.10.2017

Senioren Union Weinbergsspaziergang Prichsenstadt am 19.10.2017

Viele Mitglieder und Freunde der CSU-SENIOREN- UNION machten einen kleinen, aber feinen Spaziergang durch die farbenprächtigen Weinberge nördlich von Prichsenstadt. Die Rebenblätter glühten förmlich in roten, gelben, braunen Farben und St. Kilian bescherte den Teilnehmern den warmen herrlichen Sonnenschein gratis dazu.
 
Seit dem Mittelalter wird hier Wein angebaut. Heute sind es rund 22 Hektar Rebfläche die von den Winzern und Weinbauern bearbeitet werden. Darunter viele Selbstvermarkter, so dass das Angebot an Prichsenstädter Weinen sehr vielfältig und individuell und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Und das nicht nur wegen der vielen Rebsorten sondern auch wegen des besonderen Ausbaus durch den einzelnen Winzer. Der Weinbau war die Jahrhunderte hindurch nicht immer leicht für die Menschen, denn Kriege, Auflösung der Klöster, Klimawandel - wie die kleine, noch nicht so lange zurück liegende Eiszeit im 16. und 17. Jh., die Industrialisierung und die Schädlinge, v.a. die aus Amerika eingeschleppte Reblaus, brachten den Anbau zwischen 1900 und 1950 ganz zum Erliegen.  
Treffpunkt der SEN. war der „Breiter See“. Zur Einstimmung gab es Prichsenstädter Secco. Bürgermeister Rene Schlehr begrüßte die Teilnehmer und wünschte einen schönen Nachmittag. Und das wurde er.  Nach der Einstimmung am See ging es auf dem bequemen kurzen Fußpfad zwischen See und alter Stadtmauer zu der östlich gelegenen Kath. Kapelle und dem nahe stehenden, klobigen  Sühne-Steinkreuz aus dem Mittelalter.
 
Ab da hatte Gästeführerin und Weinbäuerin Andrea Kohles das Sagen. Mit einem Weinglas in einem Brustbeutel für die Weinprobe spazierte man durch die sonnige Südhanglage „Prichsenstädter Krone“. Frau Kohles stellte u.a. den Silvaner vor, der durch ihre ausführliche, verständliche, Beschreibung allen Teilnehmern sehr viel näher gebracht und andächtiger getrunken wurde. Auch wurde wieder bewusst gemacht, wie viel Arbeit vom Anbau der Rebstöcke über
den Ausbau des Weines bis ins Glas steckt.
 
Der Rückweg führte durch das 750 Jahre alte Städtchen in die "Weinschmiede" der Fam. Kohles. Eine vorzügliche Tellerbrotzeit weitere Weinverkostungen und Weinkellerbesichtigung rundeten einen gelungenen Nachmittag ab.

CSU und Senioren Union mit dem Oldtimerbus durch Franken am 30.09.2017

CSU und Senioren Union mit dem Oldtimerbus durch Franken am 30.09.2017

Mit dem Schmuckstück von „Oldtimerbus“ von Manfred Scheuermann durch frühherbstliche Wälder, Fluren und kleine schmucke Dörfer zu fahren, hat schon Tradition bei der CSU. Aber wer kennt schon Oberwittighausen im Main-Tauber- Kreis? Dieser kleine Ort im Wittigbachtal verfügt über ein sakrales Kleinod, das einen Besuch lohnt. Besitzt Oberwittighausen doch noch eine von drei gut erhaltenen Oktogon Kapellen in der Tauber Region aus dem 12. Jahrhundert, die römisch-katholische St.-Sigismund- Kapelle. Um den Ursprung ranken sich viele Legenden. Die achteckige Form gibt Rätsel auf. Denn außer italienischer Vorbilder und der Pfalzkapelle Karls des Großen in Aachen gibt es nur wenige architektonische Vorbilder. Über die Entstehung der Anlage gibt es mehrere Deutungen. So zum Beispiel, dass Kreuzfahrer die Achteckform (die Omar-Moschee und das Heilige Grab in Jerusalem) in Anlehnung an syrische Zentralbauten ins Abendland brachten. Gekonnt und sehr informativ führte die Mesnerin von Oberwittighausen, Ingrid Seubert, die Besucher in die Geheimnisse und Schönheiten der Kapelle ein. Ingrid Seubert kennt jeden Stein und begeisterte durch ihre enorme Sachkenntnis. Schon der Eingang in die Kapelle lässt der Fantasie freien Lauf. Das mit rätselhaften und teilweise gehörnten Wesen verzierte Portal wird so gedeutet, dass alles Unheilige der Zugang zum Gotteshaus verwehrt bleiben soll. Drinnen empfängt Stille und Geborgenheit die Besucher. Chorapsis mit neuen Bleiglasfenstern und freigelegte Fresken aus dem 17. Jahrhundert vom Jüngsten Gericht und
dem Hl Sigismund beeindrucken. Allenthalben herrschte Begeisterung bei den Teilnehmern. „So nah und so fantastisch“, lautete mancher Kommentar. Mit einer gemütlichen Fahrt durch den Ochsenfurter Gau ging es nach Gaukönigshofen in den „Gaugrafen“ zum Abendessen.

Senioren Union besucht Point Alpha am 21.09.2017

Senioren Union besucht Point Alpha am 21.09.2017

Der "Point Alpha" und die Thüringer Stadt Geisa waren das Ziel der Kitzinger Senioren
Union.
Geisa war die am weitesten westlich gelegene Stadt der ehemaligen DDR. Dort erwartete die NATO einen Angriff des Warschauer Paktes. Vier Jahrzehnte lang lagen sich hier die Amerikaner und die Grenztruppen der DDR unmittelbar gegenüber. Aus diesem Grund hatte die US - Army ein Camp, den "Point Alpha" eingerichtet, von dem aus der Blick weit in die DDR reichte. Heute befindet sich dort eine Gedenkstätte. Die Senioren besuchten zunächst das "Haus auf der Grenze", wo in einer gut aufbereiteten Ausstellung über die Zeit der deutschen Spaltung berichtet wird. Wie Menschen aus ihren Häusern vertrieben wurden, damit die Grenze immer dichter ausgebaut werden konnte, und über das unendliche Leid wie die Todesfälle an Grenze. Im ehemaligen US Camp "Point Alpha" kam den Kitzingern vieles bekannt vor. Denn dort waren Fahrzeuge, Panzer, Uniformen und Geräte der Amerikaner zu besichtigen. Die Besucher waren sich darin einig, dass diese Zeiten nicht vergessen werden dürfen. Der Einsatz für unsere Demokratie ist wichtig. In Geisa besuchte der junge Bürgermeister Martin Henkel die Gruppe. Er berichtete dass die Stadt nach der Wende eine gute Entwicklung genommen hat. Die Einwohnerzahl konnte gehalten werden, zurzeit ist sogar ein Wachstum festzustellen. Es sind einige Betriebe mit modernen Arbeitsplätzen vorhanden, in Geisa beträgt die Arbeitslosigkeit nur 2 %. Ferner pflegt Geisa eine enge Zusammenarbeit mit den benachbarten Rhöngemeinden in Hessen und in Bayern. Geisa liegt nicht nur in einer reizvollen Rhönlandschaft, auch die Stadt selbst ist sehenswert. Neben dem Schloss und dem Rathaus gibt es viele restaurierte Bürgerhäuser zu sehen. Ein besonderer Höhepunkt ist die katholische Stadtpfarrkirche St. Philippus und Jakobus. In Geisa gibt es eine lebendige katholische und eine aktive evangelische Kirchengemeinde. Die Senioren konnten sich davon überzeugen, dass es in den neuen Bundesländern Gebiete gibt, wo das Wort Helmut Kohls von den "blühenden Landschaften" Wirklichkeit wurde.

Senioren Union besuchen Altenheime am 20.08.2017

Senioren Union besuchen Altenheime am 20.08.2017

Unter dem Motto „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein“ besucht seit 2005 eine sangesfreudige CSU-Gruppe Seniorinnen und Senioren in Kitzinger Heimen und gestaltet kurzweilige Nachmittage. „Es ist immer wieder ein Freude zu erleben, wie erwartungsfroh die Senioren auf die Veranstaltung eingestimmt sind“, so Organisator Heinz Herrenschmidt. „Wir wissen doch, dass ihr seit 2005 Jahr für Jahr im Sommer kommt, darüber freuen wir uns sehr, denn gerade in den Sommermonaten sind viele Angehörige in Urlaub und es kommt weniger Besuch“, so Andrea Lenhard vom Sozialen Dienst Haus Mainblick, wo bereits zwei Dutzend Senioren im Café Mainblick auf die Gruppe wartete. Schnell sind die Liedtexte verteilt, obwohl die wenigsten diese benötigen, denn Volkslieder gehören zum Repertoire älterer Menschen. Unter Gitarrenbegleitung durch Manfred Burger und Thomas Bambach sangen alle kräftig mit. Lustige Mundartstücke und Gedichte zur Jahreszeit, ob von Busch, Fontane, Storm oder Goethe, vorgetragen von Hanna Walter, Hiltrud Stocker und Heinz Herrenschmidt, lockerten den Nachmittag auf. Höhepunkte sind immer, wenn Heimbewohner dann selbst Gedichte aus der Schulzeit perfekt vortragen. „Gelernt ins gelernt“, so der Kommentar einer Seniorin. Mit lang anhaltendem Applaus wurde den Akteuren für den kurzweiligen Nachmittag gedankt, der Personal und Bewohner eine fröhliche Unterbrechung der täglichen Arbeit bescherte. Der Bitte, im kommenden Jahr wieder zu kommen, wurde gerne entsprochen. „Es ist für uns selbstverständlich, diese Tradition fortzuführen, wir kommen gerne“, so Stefan Güntner, Ortsvorsitzender und Bürgermeister.

Senioren Union besuchen die Festspiele in Feuchtwangen am 21.06.2017

Senioren Union besuchen die Festspiele in Feuchtwangen am 21.06.2017

Die musikalische Komödie "Kiss me, Kat" im Kreuzgang in Feuchtwangen war das Ziel der Senioren Union Kitzingen.
Vor Beginn der Vorstellung hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit durch die schmucke Altstadt von Feuchtwangen zu laufen. Besonders sehenswert war der Marktplatz mit historischen Bürgerhäusern und dem Minervabrunnen. Auf einem Haus befindet sich ein Storchennest mit Jungstörchen.
Eindrucksvoll auch das Ensemble von romanischer Stiftskirche und Kreuzkirche. Der Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert und die Stiftskirche bildeten einen eindrucksvollen Rahmen für das Musical. Vor diesem historischen Hintergrund spielte ein modernes, außergewöhnlich schmissiges Theaterstück. Eine Theatertruppe führt "Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare auf. Dabei vermischt sich die Aufführung mit privaten Liebschaften.
Tanz- und Showeinlagen sorgen für Heiterkeit. Anklang finden beim Publikum die Songs "Wunderbar" und "Viel zu heiß!". Die absolute Steigerung aber war das Lied "Schlag nach bei Shakespeare".
Begeistert von der Musik von Cole Porter und fröhlich gestimmt traten die 50 Teilnehmer gegen Mitternacht wieder die Heimreise an. Fazit der Teilnehmer: Ein Besuch der Kreuzgangspiele in Feuchtwangen lohnt immer.

Die Senioren Union besucht die Fa. Göpfert in Wiesentheid am 19.05.2017

Die Senioren Union besucht die Fa. Göpfert in Wiesentheid am 19.05.2017

Besuch bei einem Weltmarktführer mit regionalen Wurzeln.
Ein Werksbesuch bei der Firma Göpfert in Wiesentheid stand diesmal auf dem
Programm der Senioren Union des Landkreises Kitzingen.
Der Geschäftsführer Herr André Göpfert begrüßte die zahlreich erschienenen
Senioren.
Er schilderte die Entwicklung des Unternehmens von der Gründung im Jahr 1950 in
Marktbreit mit sechs Mitarbeitern. Es begann mit einer einfachen Maschine zum
Falten von Wellpappe.
1973 erfolgte der Umzug nach Wiesentheid, hier werden zurzeit 375 Mitarbeiter
beschäftigt.
Die Produktionspalette umfasst Wellpappeverarbeitungsmaschinen in allen Größen.
Es ist möglich hunderte, verschiedener Kartonformate herzustellen.
Die leistungsfähigste Maschine kann in einer Stunde bis zu 18 000 Bögen Wellpappe
bei Spitzenqualität stanzen und bedrucken.
Beim Werksrundgang sahen sich die Senioren die verschiedenen Maschinentypen an.
Die Firma Göpfert entwickelt und produziert ihre Maschinen ausschließlich in
Wiesentheid. Durch ständige Qualitätssicherung und Weiterentwicklung wird ein hohes
Produktionsniveau gehalten.
Die Qualität zeigt sich auch daran, dass 95 Prozent aller bisher gebauten Göpfert -
Maschinen heute noch in Betrieb sind.
Die durchschnittliche Lebensdauer einer Göpfert Maschine beträgt 30 Jahre.
Es werden auch alte Maschinen ins Werk zurückgebracht, modernisiert und für weitere
Jahrzehnte in Betrieb genommen.
Göpfert liefert seine Maschinen in die ganze Welt. Darum ist ein Teil der Belegschaft
weltweit auf Montage unterwegs.
Um die Qualifikation der Belegschaft sicherzustellen, legt man bei Göpfert großen
Wert auf ständige Aus- und Weiterbildung innerhalb des Betriebes..
Zurzeit werden 35 Lehrlinge in verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet.
Für das Jahr 2018 können sich Jugendliche für eine Ausbildung anmelden. Die
Senioren sollten unter ihren Enkeln dafür werben.
Die Senioren, die ja selbst ein 40 oder gar 50 jähriges Arbeitsleben hinter sich hatten,
waren ein sehr fachkundiges Publikum.
Die Kreisvorsitzende der SEN, Ruth Bauer, bedankte sich bei Herrn André Göpfert für
den informativen Nachmittag.
Ein besonderer Dank galt den drei "Werksführern" Frau Lena Bördlein, Herrn Markus
Haupt und Herrn Erich Bedenk.

Senioren Union besucht das Antonia-Werr-Zentrum bei Wipfeld am 25.04.2017

Senioren Union besucht das Antonia-Werr-Zentrum bei Wipfeld am 25.04.2017

Herr Alfred Hußlein, stellvertretender Gesamtleiter des Antonia Werr Zentrums begrüßte die Senioren.
Herr Hußlein berichtete über die wechselvolle Geschichte von St. Ludwig. Die Gebäude dienten zunächst, wegen vorhandener Schwefelquellen, von 1811 bis 1901 dem Kurbetrieb. Danach wurden die Benediktiner Hausherren und betrieben von hier aus die Neugründung der Abtei Münsterschwarzach. Heute beherbergt St. Ludwig das Antonia-Werr-Zentrum, man hat sich hier zur Aufgabe gemacht jungen Frauen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen.
Träger der Einrichtung ist die Kongregation der Dienerinnen der Kindheit Jesu Oberzell. Unter der Leitung von Generaloberin Katharina Ganz wird die Kongregation sehr progressiv geführt. Herr Hußlein führte die Senioren durch den Park mit der Schwefelquelle und dem See. Er erläuterte die Funktion der einzelnen Einrichtungen.

Zurzeit sind ca. 70 junge Frauen St. Ludwig. In Wohngruppen wird ihnen ein Zuhause geboten. Großer Wert wird auf die Aus- und Weiterbildung gelegt. In der hauseigenen von-Pelkhoven- Schule gibt es die Möglichkeit eines Schulab-schlusses. Einige der Mädchen besuchen die Realschule und das Gymnasium. In den Fachbereichen Hauswirtschaft, Gärtnerei und Schneiderei kann eine Berufsausbildung abgeschlossen werden. Die Schneiderinnen z.B. stellten einen Teil der Kostüme für die Kitzinger Häckerchronik her.
Aber auch die Freizeit kommt nicht zu kurz. Es gibt u.a. die Möglichkeit zum Tanzen, Sport zu treiben, oder zu reiten. Auch ein Büchereibesuch ist möglich. Die Ausbildung und die Betreuung verlangt vom Personal des Hauses viel Einsatz und wird mit viel Einfühlungsvermögen und Fachkenntnis durchgeführt. Ziel ist es, die Schützlinge zu Eigenverantwortung und zur Lebenstüchtigkeit zu führen. Heute sind nicht mehr viele Ordensfrauen in St. Ludwig tätig, aber ihr Dienst ist nach wie vor sehr wichtig, weil sie für die Schützlinge gesuchte Ansprechpartner sind. Zum Abschluss gab es für die Senioren Kaffee und Kuchen. Alle Besucher waren sich darin einig,
dass im Antonia-Werr-Zentrum hervorragende Arbeit geleistet wird.

Besuch der Mainfränkischen Werkstätten am 21.03.2017

Senioren-Union Besuch Mainfränkische

Die Kreis- Senioren Union hatte diesmal ein soziales Thema im Programm, den
Besuch der Mainfränkischen Werkstätten in Kitzingen.
Der Werkstattleiter Herr Günter Müller erklärte zu Beginn, dass die verschiedenen
Einrichtungen der Mainfränkischen Werkstätten über ganz Unterfranken verstreut sind.
Unterfrankenweit sind ca. 1300 Mitarbeiter beschäftigt, im Bereich der Kitzinger
Werkstatt sind es 235 Mitarbeiter.
Es sind alle Behinderungsstufen und auch alle Altersgruppen vom 19. Lebensjahr bis
zum Seniorenalter vertreten.
Ziel ist es die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu erkennen und so zu entwickeln damit
jedem ein möglichst eigenbestimmtes Leben möglich ist.
Ein großes Ziel ist es die Eignung für den ersten Arbeitsmarkt zu erlangen,
Dies wird im Berufsbildungsbereich angestrebt. Hier werden Grundfertigkeiten
vermittelt auf die dann weiter aufgebaut werden kann.
Aber auch außerhalb der Werkstätten gibt es ein breites Angebot an Tätigkeiten.
Es gibt mehrere Außengruppen, die sich z.B. mit Landschaftspflege oder Imkerei
beschäftigen.
Ein wichtiges Tätigkeitsfeld in Kitzingen ist die Zentralküche. Hier bereiten zwölf
Mitarbeiter täglich zwischen dreitausendfünfhundert und viertausend Essen.
Beliefert werden Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten in der Region.
Unter der Führung von zwei Ausbildern besichtigten die Senioren dann die ver-
schiedenen Werkstätten. Dort stellten Mitarbeiter die jeweiligen Tätigkeiten vor.
Da gibt es die Schreinerwerkstatt, die Verpackungsgruppe oder die Elektromontage.
Die Produkte sind z.B. Luftpolster zur Transportsicherung oder Kabel für Maschinen.
Eine Mitarbeiterin berichtete, dass sie hier sehr gerne sei.
Denn neben der Arbeit gebe es auch Sport, gemeinsames Einkaufen, Ausflüge oder
Kaffeeklatsch.
Oft kam Freude auf, wenn einer der Senioren unter den Mitarbeitern einen Bekannten
aus dem Heimatort sah.
Alle Besucher waren sehr beeindruckt über die Arbeit die hier jeden Tag geleistet wird.
Mit einem kräftigen Applaus und einer kleinen Spende bedankten sich die Senioren bei
den Mitarbeitern und bei der Geschäftsleitung für den interessanten Nachmittag.
Zum Abschluss wurden die Senioren mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen be-
wirtet.

Die Senioren-Union besucht das Fastnacht Museum am 15.02.2017

Die Senioren Union besucht das Fastnacht Museum

Passend zur Faschingszeit besuchte die Senioren Union das Deutsche Fastnacht Museum. Dieter Kewersun, ein rheinisches Urgestein des Karnevals, führte die große Gruppe mit viel Wissen und noch mehr Humor durch die Museumsräume. Was die Senioren dabei zu sehen und zu hören bekamen war beeindruckend. Bemerkenswert ist, dass sich das Deutsche Fastnacht Museum in Kitzingen befindet und nicht in einer der Karnevals Hochburgen am Rhein. Dies ist vor allem das Verdienst von zwei Männern: Einmal von Hans Joachim Schumacher, er hat das Museum im Falterturm begründet. Zum anderen von Bernhard Schlereth, er sorgte dafür, dass das Museum in der Luitpoldstraße ausgebaut und modernisiert wurde und damit in Kitzingen blieb. Die Senioren lernten vieles über die Fastnacht in aller Welt. Im deutschen Sprachraum ist die Fastnacht ein Teil unserer Kultur. Es gibt viele Ausprägungen der Fastnacht. In der Historie wird von Teufeln, Hexen, und Dämonen berichtet. Auch die Feier der Wintervertreibung spielt eine große Rolle. Die Spaßmacher und Schalksnarren durften ihren Fürsten die ungeschminkte Wahr- heit sagen. "Der Narr sagt ungestraft was er will." Der berühmteste Schalksnarr des Mittelalters, Till Eulenspiegel nahm Redewend- ungen wörtlich und erheiterte bzw. ärgerte so seine Mitmenschen. Überhaupt war der Humor des Mittelalters ziemlich rustikal. Der erste nachgewiesene Faschingszug fand nicht im Rheinland sondern 1397 in Nürnberg, also in Franken, statt. Ab 1823 entwickelte sich der Karneval zu seiner heutigen Form. Die Uniformen der Garden und die Ordensverleihungen waren zunächst eine Parodie auf das ungeliebte Preußisches Militär. Es gab im Museum viel zu sehen, Faschingsmasken, Kostüme, Narrenkappen und sogar den ältesten Konfetti. Dieser wurde in einer Narrenkappe aus dem Jahr 1857 gefunden. Nebenbei hatte man vom Obergeschoß des Hauses aus einen wunderbaren Blick über die Dachlandschaft Kitzingens. Den Höhepunkt des Nachmittages bildete die große Multi-Media- Show. Hier erzählen Figuren aus verschiedenen Faschingsregionen ihre Geschichte und Geschichten. Zum Abschluss des närrischen Nachmittags ging es zum fröhlichen Schlusshock ins Café Grammetbauer.