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Kloster Seeon

CSU berät Landkreisthemen und diskutiert über Grundsatzprogramm

 

Am vergangenen Wochenende haben sich die CSU-Kreistagsfraktion und die CSU-Kreisvorstandschaft zu einer zweitägigen Klausurtagung in die Bildungsstätte Kloster Seeon zurückgezogen. Unter Leitung von Fraktionssprecher Sepp Bierschneider und stellvertretender Landrätin Ingrid Pongratz wurde über aktuelle Landkreisthemen wie Tourismus, Verkehr, Landkreisentwicklung und Landkreisfinanzen diskutiert. Aber auch in die Entwicklung des neuen CSU-Grundsatzprogramms brachten sich die Tagungsteilnehmer ein. Hierzu war auf Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden Alexander Radwan der Vorsitzende der CSU-Grundsatzkommission Markus Blume nach Seeon gekommen.

Die Stärkung des ÖPNV im Landkreis durch die Elektrifizierung der BOB-Strecken und den Ausbau des Halbstunden-Taktes waren wichtige Themen, die ja auch bereits in der von der CSU initiierten und jüngst im Kreistag beschlossenen Resolution verankert waren. Als ebenso wichtig wurde von den CSU-Vertretern die Ausweitung des Bus-Angebotes, die Schaffung von zusätzlichen Parkmöglichkeiten für Pendler an den Bahnhöfen und der Ausbau des Radwegeangebotes im Landkreis festgestellt.

Die verstärkte interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung bei der Schaffung von Gewerbeflächen und Wohnangeboten wurde als Grundlage für eine geordnete Entwicklung des Landkreises gesehen. Ein großes Thema der Zukunft wird die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum sein. Gerade junge Familien und Mitarbeiter der im Landkreis ansässigen bzw. sich neu ansiedelnden Unternehmen sind auf günstigen Wohnraum angewiesen. Hier war Konsens, dass der Staat gefordert ist, durch Förderprogramme den sozialen Wohnungsbau voranzutreiben und es so den Kommunen zu ermöglichen, dieses wichtige Angebot zu schaffen. Gleichzeitig müssen die Kommunen die Möglichkeit haben und nutzen, das notwendige Bauland auszuweisen.

Die bereits von der CSU im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2015 erhobene Forderung nach einer Senkung der Kreisumlage spätestens 2019 wurde bei der Klausur nochmals bekräftigt. Die Schuldentilgung hat für die CSU ebenfalls oberste Priorität. Alle künftigen Projekte des Landkreises müssen sich diesen beiden Zielen unterordnen.

Auch das Thema „Wasserschutzzone für die Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt München“ war Thema der Klausurtagung. Die CSU fordert den Landrat und die Landkreisverwaltung auf, zu allererst die Interessen des Landkreises, seiner Kommunen und der örtlichen Bevölkerung und Landwirtschaft zu vertreten. Die Fraktion unterstützt deshalb die Position der betroffenen Gemeinden hinsichtlich der Prüfung der Wassser-Altrechte der Landeshauptstadt München. 

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