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Bayern ist Bildungsland Nummer 1

MdL Norbert Dünkel: „Bayern steht für hervorragende Bildung“

 
Für MdL Norbert Dünkel ist "Vielfalt, nicht Einfalt" maßgeblich für den bayerischen Bildungserfolg
Foto: M. Keilholz

MdL Norbert Dünkel im Interview 

Bayerisches Schulsystem zeichnet sich durch Vielfalt und Durchlässigkeit aus - Dreigliedriges Schulkonzept kontra Einheitsschule - Über 7 Millionen Fördermittel des Freistaats in den letzten vier Jahren für Renovierung und Ausbau der Schulen im Nürnberger Land   

 

Eine ausreichende Investition in Bildung, legt den Grundstock für eine erfolgreiche Zukunft der Kinder und damit des ganzen Landes. Gerade das bayerische Bildungssystem erhält bei Untersuchungen immer wieder Bestnoten. In den großen nationalen Leistungsvergleichen und unabhängigen Studien belegen Bayerns Schüler regelmäßig den ersten Platz. Kein anderes Bundesland kann eine so kontinuierliche Spitzenstellung aufweisen, die Erfahrungen der Bürger bestätigen dies. Bei der repräsentativen, deutschlandweiten Studie des Markt- und Politikforschungsinstituts dimap aus dem Jahr 2016, bewerten 64 Prozent der Befragten das bayerische Bildungssystem mit sehr gut oder gut.

Aber warum ist das bayerische Bildungssystem gerade so erfolgreich?

Für den heimischen Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel (CSU) gibt es vor allem zwei Gründe die den bayerischen Erfolg maßgeblich bestimmen. „Vielfalt nicht Einfalt kennzeichnet den bayerischen Weg!“, so Dünkel. Während andere Bundesländer Einheitsschulen etabliert haben und damit das Schulniveau insgesamt gesenkt wurde, wurde im Freistaat das dreigliedrige Schulsystem beibehalten. Laut dem Landtagsabgeordneten ist es gerade deshalb in Bayern möglich, die Schüler optimal, nach ihren individuellen Bedürfnissen zu fördern. Dabei zeichnet sich das bayerische System auch durch seine Durchlässigkeit aus. „Für jeden Abschluss gibt es einen passenden Anschluss. Beispielsweise werden mittlerweile über 40 Prozent der Zugangsberechtigungen zur Hochschule an den Fachoberschulen, Berufsoberschulen und weiteren beruflichen Schulen erworben.“, so der CSU Politiker. 

„Investitionen sind wichtig!“

Dass der Erfolg des Bildungssystems aber nicht nur an dessen Struktur begründet liegt, betont Norbert Dünkel ausdrücklich. „Investitionen sind wichtig. Gute Bildung hat eben seinen Preis!“ Der Freistaat hat in den letzten Jahren die Bildungsausgaben massiv erhöht. Kein anderes Bundesland gibt so viel Geld pro Schüler aus wie Bayern. Von dem Geld wurden deutlich mehr Lehrer eingestellt und Schulgebäude saniert, sowie die Inklusion gefördert. Ab 2018, so der heimische Abgeordnete, werden beispielsweise 1800 zusätzliche Lehrerstellen in Bayern geschaffen. Auch das Nürnberger Land hat von diesen höheren Investitionen maßgeblich profitiert. Der Freistaat hat in den letzten vier Jahren über 7 Millionen Euro Fördermittel für die Renovierung und den Ausbau der Schulen im Landkreis bereitgestellt. Dadurch konnten beispielsweise die Realschulen und Gymnasien saniert werden.  

„Örtliche und eine ausreichende Anzahl an Schulen sind essentiell für den ländlichen Raum!“

In der Zukunft kommt es nun darauf an, die Investitionen in Bildung weiter zu erhöhen, stellt Norbert Dünkel ausdrücklich fest. „Wir werden noch stärker in die IT-Infrastruktur unserer Schulen investieren, insgesamt über eine Milliarde Euro.“ Ganz wichtig ist Dünkel zudem, die örtlichen Schulen auf dem Land zu erhalten und somit den ländlichen Raum zu stärken. Eine zweifellos große Herausforderung ist die abnehmende Schülerzahl auf dem Land. Vor allem Grund- und Mittelschulen sind davon betroffen und müssen deshalb häufig zusammengelegt oder geschlossen werden. Geschlossene Schulen führen jedoch dazu, dass die Attraktivität des ländlichen Raumes sinkt und die Lebensqualität der Menschen reduziert wird. „Es muss daher alles dafür getan werden, die örtlichen Schulen auf dem Land zu erhalten. Sollte das leider dennoch nicht möglich sein,  muss die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln so sichergestellt werden, dass die Schüler nicht eine halbe Ewigkeit auf dem Schulweg verbringen müssen.“, betont Norbert Dünkel.

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