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CSU-Kreisverband Passau-Stadt

CSU debattiert auf dem Schiff

 
Die CSU Passau‐Stadt auf dem Innliner

CSU Passau‐Stadt auf „Dreiflüsse“‐Stadtrundfahrtmit dem Cabrioschiff „MS SUNliner“ Auf Einladung von Florian Noé, dem geschäftsführenden Gesellschafter der „Donauschiffahrt Wurm+Köck“ hat die CSU Passau‐Stadt die letzte Kreisvorstandssitzung vor den Sommerferien auf das Cabrioschiff MS „SUNliner“ verlegt. Teilgenommen haben an dem Ausflug auch Mitglieder der CSU‐Stadtratsfraktion, etwa MdL Dr. Gerhard Waschler und der Fraktionsvorsitzende Armin Dickl.

Mit dem Cabrioschiff hat Passau seit Frühjahr 2017 eine innovative Attraktion. Wurm+Köck verfügt damit nun insgesamt über 13 Schiffe und ist neben Passau auch an den Standorten Regensburg und Linz aktiv.

Zur Begrüßung hob der CSU‐Kreisvorsitzende, Dr. Holm Putzke, die enorme Bedeutung des Unternehmens für Passau hervor. Wurm+Köck sei ein echtes Aushängeschild für die Dreiflüssestadt und vor allem für den Tourismus unersetzbar. Es gehe in Passau nicht nur um ein Leben an, sondern zunehmend auch auf den drei Flüssen. Dazu gehören die zahlreichen in Passau startenden Tagesausflüge. Die Politik müsse alles dafür tun, die Attraktivität der Stadt Passau für den nationalen und internationalen Flusskreuzfahrttourismus zu erhalten und zu stärken.

In einem kurzen Referat informierte Florian Noé die CSU‐Mitglieder über die Historie der Schifffahrtsgesellschaft Wurm+Köck, über vergangene Schwierigkeiten und kommende Herausforderungen. Die Stadt Passau müsse, so Noé, „tagungs‐ und kongressfähiger“ werden. Damit stieß er auf offene Ohren. Das Vorstandsmitglied Rudi Ramelsberger berichtete in diesem Zusammenhang über die, teilweisestrukturellen Probleme, die der Ansiedlung einer echten Tagungsstätte im Wege stehen. Einig waren sich die Anwesenden, dass es auf eine gute Mischung zwischen Low‐Budget‐Hotels, etwa für Fahrradtouristen, und gehobeneren Hotels ankomme, um Passau attraktiv zu machen für größere Kongresse und Tagungen. Hierbei könne die Universität eine wichtige Rolle spielen. Aber auch das Stadtmarketing sei gefordert.

Als weiteres Problem thematisierte Florian Noé die Problematik um Liegestellen für Schiffe. Das seien Schlüsselpositionen in einem Unternehmen wie Wurm+Köck. Stadtrat Alois Ortner sprach sich in diesem Zusammenhang vehement dagegen aus, den Winterhafen Racklau oder Teile davon in private Hände zu legen. „Der Winterhafen ist für die Stadtentwicklung ein Filetstück“, so Ortner. Es bestand Einigkeit, dass für den Winterhafen eine große Lösung das Richtige sei, bei der auch Schiffsliegestellenangemessen zu berücksichtigen seien, und die Stadt Passau bei der Planung des Gebiets, anders als bisher, planerisch eine federführende Rolle spielen müsse. Es darf keinesfalls immer so laufen, dass allein private Investoren der Stadt diktieren, was und wie gebaut wird. Beim Peschl‐Areal sei die Sache, wie man an den jüngsten Entwicklungen sehen kann, aus dem Ruder gelaufen. Der Oberbürgermeister hat über dieses Projekt teilweise die Kontrolle verloren, was sich zukünftig nur vermeiden lässt, wenn man das Heft des Handelns in der Hand behält und große Entwicklungsprojekte nicht im Großen und Ganzen hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, sondern darüber mit Weitblick eine breitegesellschaftliche Debatte geführt wird. Dafür steht die CSU!  

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