Bezirkstagswahl am 14.10.

  Fabian Flössler für uns in den Bezirkstag

Fabian Flössler

Direktkandidat

23 Jahre, ledig

wohnhaft in Pfaffenhofen a. d. Ilm

Student der Rechtswissenschaften an der LMU München

CSU-Kreisgeschäftsführer
stellvertretender Vorsitzender CSU-Ortsverband Pfaffenhofen a. d. Ilm

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am 14. Oktober finden die Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern statt. Sie entscheiden, wohin Bayern und Oberbayern steuern.
Im Bezirkstag Oberbayern werden gerade im sozialen Bereich Weichenstellungen getätigt, die viele Menschen oft unmittelbar betreffen. Gerne möchte ich Sie in den nächsten fünf Jahren im Bezirkstag vertreten. Ich bitte Sie daher herzlich um Ihr Vertrauen!

Ihr
Fabian Flössler

Persönliches

Ich wurde am 18. September 1995 in Pfaffenhofen a. d. Ilm geboren. Mein Vater arbeitet als Lastwagenfahrer und meine Mutter ist Büroangestellte.
Nachdem bereits im frühen Alter mein politisches Interesse geweckt wurde, bin ich mit 14 Jahren in die Junge Union (JU) und mit 16 Jahren in die CSU eingetreten.
2012 legte ich meine Mittlere Reife an der Georg-Hipp-Realschule ab und entschloss mich, das Abitur an der Fach- und Berufsoberschule in Scheyern nachzuholen.
Nachdem ich mich schon 2011 im Landratswahlkampf gerne für die CSU engagiert habe, bekam ich im Zuge der Landtags- und Bezirkstagswahl 2013 die Möglichkeit, im engeren Wahlkampfteam der CSU im Stimmkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm mitzuarbeiten.
Diese Erfahrungen halfen mir schließlich auch, mit Mut in den Stadtratswahlkampf 2014 in Pfaffenhofen zu gehen. Dabei konnte ich mit 18 Jahren den zweiten Nachrückerplatz erreichen.
Im Herbst desselben Jahres wurden mein Kollege Christian Moser und ich zu den ehrenamtlichen Geschäftsführern des CSU-Kreisverbandes berufen.
Im Jahre 2015 konnte ich dann meine allgemeine Hochschulreife als Jahrgangsbester erfolgreich ablegen. Danach habe ich begonnen, an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Rechtswissenschaften zu studieren. Mein Studium kann ich mir durch die Fördermittel eines Stipendiums des Begabtenförderwerks der Hanns-Seidel-Stiftung finanzieren.
2017 konnte ich mich außerdem im Wahlkampfteam von Landrat Martin Wolf zur Landratswahl engagieren und bin seit Mai 2017 stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU in Pfaffenhofen.
Daneben bin ich Mitglied im Schützenverein in Niederscheyern und war mehrere Jahre als Betreuer der 1.Fußballmannschaft des MTV Pfaffenhofen tätig.

Erfahrung und Jugend – die Mischung macht´s!

Gerade als junger Mensch geht einen die Zukunft an. Wir brauchen eine gesunde Mischung zwischen Jugend und Erfahrung. Mit 23 Jahren kann ich unsere Jugend repräsentieren und deren Anliegen einbringen.
Jugend an sich ist aber kein Wert. Gefragt sind Einsatz, Wissen und Leidenschaft! Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen traue ich mir zu, den Stimmkreis im Bezirkstag angemessen zu vertreten. Der Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm ist meine Heimat. Es ist mir eine Ehre, meiner Heimat dienen zu dürfen!

Politische Standpunkte

Soziales

Der Bezirk übernimmt Verantwortung für Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige. Ich möchte mich dafür einsetzen, diese Unterstützung auszubauen und zu verbessern:
- Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
- Pflegestützpunkte: Mehrere Standorte in ganz Oberbayern für eine unabhängige Beratung im Bereich Pflege und Behinderung schaffen
- Förderung des Übergangs aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt
- Fallmanagement als Einzelberatung ausbauen
- Verbesserung in der Pflege

Inklusion

Inklusion und Teilhabe für ein selbstbestimmtes Leben ist Leitlinie für mein ganzes Handeln. Ich setze mich aktiv dafür ein, dass Menschen mit Behinderung vollständig an unserer Gesellschaft teilhaben können:
- Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft
- Abbau von Barrieren
- Inklusive Kindertagesstätten und Schulen fördern und finanziell unterstützen
- Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten für Menschen mit Handicap schaffen
- Inklusive Wohnformen
- Freizeit- und Kulturangebote für alle
- Oberbayerischer Inklusionspreis

Psychiatrische Versorgung

Der Bezirk stellt mit seinen Kliniken (kbo – Kliniken des Bezirks Oberbayern) die Versorgung psychisch kranker Menschen in Oberbayern sicher. 6 700 Mitarbeiter behandeln, pflegen und betreuen dort jährlich 110 000 Patienten. Bei psychischen Erkrankungen setzt der Bezirk auf Regionalisierung und aufsuchende Angebote. Dazu gehört auch der Krisendienst Psychiatrie, der seit 2017 Menschen in seelischen Notlagen schnell, unbürokratisch und wohnortnah hilft. Wir als CSU-Oberbayern wollen noch mehr tun:
- Weiterer Ausbau von wohnortnahen Versorgungsangeboten
- Verstärkter Einsatz von ambulanten Behandlungsmethoden bis hin zum Home-Treatment
- Stärkung der Kinder- und Jugendpsychiatrie
- Schaffung bezahlbarer Wohnungen für Klinikmitarbeiter und zur nachklinischen Versorgung in Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften des Bezirks
- Ausweitung des Krisendienstes auf 24 Stunden täglich

Kultur

Ich setze auf die bewährten kulturpolitischen Säulen des Bezirks:
- Heimat-, Trachten-, Volksmusik- und Denkmalpflege: Wer in diesen Bereichen aktiv ist, bekommt Beratung und Förderung durch den Bezirk
- Europäisches Künstlerhaus Schafhof des Bezirks Oberbayern
- Popularmusikberatung
- Eigene Museen wie das Freilichtmuseum an der Glentleiten und das Bauernhofmuseum Amerang
- Museen in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen
- Errichtung des Arbeiter- und Industriekulturmuseums in Dachau
- Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon
- Förderschulen und Bildungseinrichtungen: Agrarbildungszentrum, BBW Hören und Sprache, Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule, Schulen für Holz und Gestaltung -
Auszeichnungen: Oberbayerischer Kulturpreis, Förderpreise für angewandte und darstellende Kunst

Jugendarbeit

Jugend ist die Zukunft unserer Gesellschaft. Ihr Engagement in Vereinen und Verbänden der Jugendarbeit fördert der Bezirk als Lernorte der Gesellschaft. Auch in der Jugendarbeit setzen wir als CSU-Oberbayern bei den Themen Inklusion und Kultur einen Schwerpunkt.

Umwelt

Bewahrung und Förderung der Artenvielfalt zu Land und zu Wasser:
- Ankauf und Pacht von überregional für den Naturschutz bedeutsamen Flächen weiter fördern
- Imkereifachberatung: Weiterer Ausbau der Schulungskapazität
- Kinder und Jugendliche für die Imkerei gewinnen
- Fischereifachberatung: Gewässerausbau und Gewässerverlegung beratend begleiten, Fischer bei der Bewirtschaftung ihrer Gewässer unterstützen
- Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech: Wir stehen zu unserer Verantwortung für die landwirtschaftliche Aus- und Fortbildung

Finanzen

Der Bezirk erhält seine Finanzmittel über die sogenannte Bezirksumlage von den Landkreisen und kreisfreien Städten in Oberbayern. Ein verantwortungsvoller Umgang mit diesen Geldern ist für mich deshalb sehr wichtig. Mittlerweile umfasst der Haushalt 1,9 Milliarden Euro, in den letzten Jahren wuchs er regelmäßig um 10% jährlich. Ich möchte den Landkreisen und kreisfreien Städten Planungssicherheit ermöglichen und den Hebesatz konstant halten. Dafür werden wir uns als CSU-Oberbayern auch auf Bundes- und Landesebene für passende Rahmenbedingungen einsetzen.
Der Bezirkshaushalt wird durch die Kosten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge stark belastet. Eine Folge davon ist die Erhöhung der Bezirksumlage, die zum Jahr 2018 stattgefunden hat. Der Grund liegt darin, dass die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge faktisch wie Waisenkinder behandelt und gefördert werden. Wir brauchen aber eine Änderung der gesetzlichen Lage statt weiterer Belastungen der kommunalen Haushalte, da der Bevölkerung diese enorm hohen Kosten ansonsten nicht mehr vermittelbar sind.
Die bezirklichen Kliniken arbeiten kostendeckend. Dafür möchte ich mich auch in Zukunft einsetzen, damit kein Zuschuss aus dem laufenden Haushalt dazu gegeben werden muss.

Motivation

Der viel zitierte Satz, die Welt sei aus den Fugen geraten, schlägt sich auch gerade in der Arbeit des Bezirkstags nieder.
In unserer Gesellschaft steigen die psychischen Erkrankungen, die Themen Flucht und Asyl sind in den öffentlichen Diskussionen allgegenwärtig – all diese Themen sind mitunter Gegenstand der Arbeit im Bezirkstag. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Bezirksumlage nicht mehr steigt, um unsere Gemeinden und damit die Menschen vor Ort zu entlasten.

Um hier als junger Mensch aktiv für unsere Zukunft mitwirken zu können, bitte ich Sie, mir die Möglichkeit zu geben, unsere Heimat im Bezirkstag vertreten zu dürfen!

  Martina Fischer - unsere Listenkandidatin auf Liste 1, Platz 24

Martina Fischer

Listenkandidatin (Liste 1, Platz 24)

45 Jahre, verheiratet, drei Kinder

wohnhaft in Gachenbach

Bürofachkraft

Vorsitzende CSU-Ortsverband Gachenbach
stellvertretende Kreisvorsitzende Frauen-Union ND/SOB

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

am 14. Oktober finden die Landtags- und Bezirkstagswahlen in Bayern statt. Sie entscheiden, wohin Bayern und Oberbayern steuern.
Im Bezirkstag Oberbayern möchte ich eine helfende und unterstützende Stimme für unsere sozialen Einrichtungen vor Ort sein. Hierfür darf ich um Ihre Unterstützung bitten!

Ihre

Martina Fischer

 

Persönliches

geboren bin ich als älteste Tochter von Marianne und Johann Naßl in Dachau. Aufgewachsen bin ich in einem Mehrgenerationen-Haushalt auf einem Bauernhof in Deutenhofen bei Altomünster. Unser Bauernhof, ein reiner Familienbetrieb, wurde im Vollerwerb mit Ackerbau und Viehzucht bewirtschaftet. Hier mitzuhelfen war für mich selbstverständlich.
Zur Schule bin ich in die Grund- und Hauptschule nach Altomünster gegangen.
Zu meinen Hobbies zählten das Musizieren im Musikverein Altomünster.
In der Basilika der Landvolkshochschule Peterberg war ich Ministrantin.
Politisch habe ich in Altomünster mit der JU angefangen - hier bin ich Gründungsmitglied.
Im CSU Ortsverband war ich zunächst als Beisitzerin dabei, später wurde ich Schatzmeisterin.
Im Kreisverband der JU und CSU war ich ebenfalls aktiv mit dabei.

Nach meiner Schulzeit habe ich den Beruf der Industriemechanikerin bei der Firma ARRI in München erlernt. Nach meiner Gesellenprüfung habe ich mich innerbetrieblich auf das Programmieren von CNC–Fräsmaschinen spezialisiert. Ich habe diesen Beruf 15 Jahre ausgeübt.

2002 haben mein Mann Peter Fischer und ich geheiratet und sind in der Gemeinde Gachenbach in unser neu gebautes Haus gezogen. Zusammen haben wir jetzt drei Kinder – unsere zwei Jungs Lukas (14 Jahre) und Quirin (8 Jahre) sowie unsere Tochter Johanna (11 Jahre).
Ehrenamtlich sind wir als Familie in Gachenbach in der Pfarrei, Gemeinde und Vereinen dabei.
Politisch bin ich seit 2010 wieder aktiv, zunächst als stellvertretende Ortsvorsitzende des CSU Ortsverbandes. Seit 2013 bin ich CSU-Ortsvorsitzende in Gachenbach. Die Frauenunion Schrobenhausen unterstütze ich aktiv mit, während ich im Kreisverband der FU stellvertretende Kreisvorsitzende bin.
Im Arbeitskreis GPA (Gesundheitspolitischer Arbeitskreis) bin ich zudem Beisitzerin.
In den Arbeitskreisen der CSU zur Energiewende und Umweltpolitik bin ich als Mitglied dabei.
Weiterhin unterstütze ich den Förderverein für Kindergärten und Schulen sowie den Förderverein für unser Krankenhaus Schrobenhausen.
Beruflich bin ich jetzt im elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb angestellt, der jetzt als zweites Standbein ein kommunales Lohnunternehmen mit Landschaftspflege hat. Den Betrieb haben meine Brüder 2018 übernommen. Ich unterstütze sie hier im Büro.

Politische Standpunkte

Brauchtum und Kultur

Als ehemalige Musikantin und Freundin „alter Dinge“ freut es mich, wenn unsere Geschichte, Trachten und Liedgut erhalten bleiben. Unser Brauchtum ist in Oberbayern sehr abwechslungsreich, daher fördert der Bezirk sehr vielfältig verschiedene Projekte.
Als Bindeglied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist der Bezirk z.B. Träger von Freilichtmuseen und den Psychiatriemuseen in Wasserburg und Haar.
Er ist Teilhaber an verschiedenen Einrichtungen, wie z.B. Hopfenmuseum Wolnzach, Keltenmuseum Manching, Freilichtmuseum Donaumoos mit Umweltbildungsstätte.
Zudem hat der Bezirk Oberbayern ein eigenes Kultur und Bildungszentrum in Kloster Seeon. Mit den Bereichen Heimatpflege, Volksmusikpflege und Trachtenpflege wird vieles bewahrt, damit es auch für die Zukunft erhalten bleibt.
Es wird hier auch ständig weiterentwickelt, wie z. B. das europäische Künstlerhaus in Freising.

Landwirtschaft und Umwelt

Da ich in einem landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb mit Ackerbau und Viehzucht aufgewachsen bin und auch jetzt wieder in diesem Betrieb mitarbeite, sind mir die Themen Landwirtschaft und Umweltschutz sehr wichtig!
Auch der Bezirk Oberbayern übernimmt eine besondere Verantwortung für unsere Umwelt.
In den Bezirkseinrichtungen stehen der betriebliche Umweltschutz und der Schutz unserer oberbayrischen Kulturlandschaften im Vordergrund.
Bis heute gehören Natur- und Landschaftsschutz zu den Kernaufgaben der Gegenwart. Mit dem Verlust an Lebensräumen geht ein anhaltender Verlust an Tier- und Pflanzenarten einher.
Somit unterstützt der Bezirk auch überregional bedeutsame Institutionen wie z.B. den DonaumoosZweckverband als Umweltbildungsstätte im Landkreis Neuburg/Schrobenhausen. Durch Ankauf und Pacht von ökologisch wertvollen Flächen fördert der Bezirk Projekte im Naturschutz. Auch ein möglichst schonender Umgang mit unseren regionalen Ressourcen ist das Ziel.
Bekannt ist der Bezirk auch durch seine Fachberatung der Berufsimker und Fischer.
Auch für Einzelpersonen und Vereine sind diese Beratungsstellen eine Anlaufstelle.
Für mich gehören eine umweltverträgliche Landwirtschaft und der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen untrennbar zusammen.
Unsere Region Neuburg/Schrobenhausen und Pfaffenhofen ist noch dörflich geprägt und überregional sehr bekannt durch seinen Hopfen und Spargel bzw. Kartoffelanbau. Die Region hat das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet –Deutschlands größtes zusammenhängendes Kartoffelanbaugebiet und ein gemeinsames Spargelanbaugebiet. Um diese „Sonderkulturen“ der Bevölkerung näher zu bringen, hat der Bezirk in Wolnzach eine Beteiligung am Deutschen Hopfenmuseum. In Schrobenhausen gibt es hierzu das europäische Spargelmuseum. Diese Kulturen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für diese Regionen.
Dahinter stehen stets bäuerliche Familienbetriebe, die wesentlich zum Erhalt und Pflege unserer Kulturlandschaft beitragen.
Unsere Landwirtschaft befindet sich auch weiterhin im ständigen Umbruch.
Der Bezirk Oberbayern bietet für unsere angehenden Landwirte beste Aus- und Fortbildungsbedingungen im Agrarzentrum in Landsberg am Lech an.
Auch im hauswirtschaftlichen Bereich wird hier eine fundierte Ausbildung angeboten.

Soziales

Als Mutter von drei Kindern weiß ich, dass es nicht immer selbstverständlich ist, gesunde Kinder zu haben. Daher ist es gut, wenn es Einrichtungen gibt, die Kindern mit unterschiedlichen Defiziten weiter helfen. Es muss immer der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen.
Der Bezirk Oberbayern versteht sich hier als überörtlicher Träger der Sozialhilfe – er wendet jährlich eine Milliarde Euro dafür auf. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen und Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.
Die Eingliederungshilfe liegt in der Hand der bayerischen Bezirke - hier sind alle Leistungen für Menschen mit Behinderung gebündelt. Unabhängig davon, ob ein Mensch geistig, körperlich oder seelisch krank ist, ist der Bezirk die richtige Adresse.
Der Bezirk fördert Einrichtungen, die schon mit einer Frühförderung für Kinder mit verschiedenen Behinderungen starten.
Damit Menschen mit einer Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen können, wird auch hier auf Bildung gesetzt. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Schul- und Berufsausbildung von schwerhörigen und gehörlosen und körperbehinderten Kindern und Jugendlichen in Förderschulen.
Eine Einrichtung befindet sich bei uns im Stimmkreis: Regens Wagner.
Weiter werden auch bestimmte Berufsfachschulen vom Bezirk unterstützt. In Wohnheimen können Menschen mit Behinderung ein weitgehend selbstbestimmtes Leben je nach Behinderung führen. Regens Wagner baut auch hier laufend Wohnungen, z.B. in Pfaffenhofen an der Ilm.

Gesundheit

Leider gibt es Menschen, die mit ihrem Leben momentan nicht zurecht kommen! Der Bezirk unterstützt auch bei Erkrankungen. In den letzten 10 Jahren wurde eine wohnortnahe Versorgung für die Patienten weiter stark ausgebaut. In den kbo Krankenhäusern werden jährlich ca.110000 Menschen von 6700 Mitarbeitern behandelt, gepflegt und betreut. Für Notfälle ist auch gesorgt.
Der Bezirk hat in einem Modellprojekt eine einheitliche Hotline 0180/655 3000 eingeführt. Es ist für Menschen gedacht, die in einer seelischen Notlage schnelle Hilfe über das Krisentelefon brauchen. Ihnen kann unbürokratisch und wohnortnah weitergeholfen werden.
In Pfaffenhofen wurde in diesem Jahr eine Anlaufstelle für Menschen mit einer Suchterkrankung geschaffen. Der Bezirk übernimmt hier die Kosten.

Pflege

Mein Opa ist 95 Jahre alt, besitzt Pflegestufe 5, und wird zuhause gepflegt. Ich weiß, wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie ist.
Leider kann sich keiner von uns davor schützen, pflegebedürftig zu werden. Oft sind es die älteren Menschen, die betroffen sind. Aber auch wir Junge können durch Krankheit oder durch einen Unfall schnell auf Hilfe von außen angewiesen sein. Oft ist die notwendige Pflege und Betreuung sehr teuer. Hier hilft der Bezirk weiter, wenn hierzu das eigene Einkommen und Vermögen nicht reichen.

 

 

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