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CSU-Ortstermin zur Entwicklung im Wohn- und Gewerbegebiet Alburg-Nord

Von Geh- und Radwegen und Wohnqualität

 

Auf Einladung von Peter Ries, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Alburg, trafen sich am Mittwochabend Bürger, Stadträte und Nachrücker der CSU-Fraktion zum Ortstermin im Wohn- und Gewerbegebiet Alburg-Nord. Das Projektteam der Stoffel-Unternehmensgruppe sowie Klaus Reisinger vom Tiefbauamt informierten über das Baugebiet, Lärmschutz- und Verkehrsmaßnahmen und beantworteten Fragen.

Von einem "Meilensprung, von dem nicht nur Alburg, sondern auch Straubing und die ganze Infrastruktur mit Schule, Kindergarten und der Sportverein profitiert" sprach Peter Ries. Peter Mittermeier blickte kurz auf die Entwicklungen des gesamten Gebietes um die Georg-Kelnhofer-Straße mit dem Retentionsraum um den Allachbach zurück. Abgeschirmt von Garagen werde das Gewerbegebiet und davor das Wohnbaugebiet sowie die künftige Umgehungsstraße entstehen. Im Gewerbegebiet werde bereits gebaut und die Stadt bevorzuge eine kleinteilige Entwicklung.
Beatrix Kramlinger informierte im Namen der Firmengruppe Stoffel. Im Jahre 2011 sei ein städtebaulicher Vertrag über 120 000 Quadratmeter Gewerbefläche inklusive der Straßen und rund 60 000 Quadratmeter Wohnbaugebiet geschlossen worden. Das Nettobauland von ungefähr 43 000 Quadratmeter sei aufgeteilt in zwei Wohnbaugebiete. Sechs große Grundstücke rund um die Garagen seien für den Geschoßwohnungsbau und Mehrfamilienhäuser gedacht. Rund 17 500 Quadratmeter entfielen auf Straßenverkehrsflächen und öffentliche Grünflächen.
Erschlossen werde das Gebiet durch die künftige "Herzog-Ludwig-Straße", sowie Stichstraßen von Norden nach Süden mit Wendeplatten und Parkbuchten. Die zwei- bis fünfgeschossige Bebauung werde zum Wohnbaugebiet 2 abgestuft.
Die Geiselhöringer Straße werde durch eine hölzerne Lärmschutzwand abgeschirmt. Der Lärmschutz zur Umgehungsstraße erfolge durch einen Lärmschutzwall, der an den Garagen ende. Die anschließenden 49 Garagen mit Pultdächern sollen die Lärmschutzfunktion fortsetzten. Diese Maßnahmen seien bis Juli abgeschlossen.

Altersmäßig gut gemischt  
Die erschlossenen Grundstücke werden gemeinsam mit der Georg-Kelnhofer-Straße mit einem Breitbandanschluss ausgestattet. Nach Abschluss der Bautätigkeiten werde der Feinasphalt aufgebracht. Durch bereits angelegte Grünflächen, Straßenbeleuchtung und den kleinen Platzbereich mit vier großen Magnolienbäumen und Sitzgelegenheiten werde Wohlfühlatmosphäre erzeugt. Die Käuferschicht sei altersmäßig gut gemischt und Einfamilienhäuser, Bungalows und Doppelhäuser wechselten sich ab, informierte Anne-Katrin Kiendl, Assistentin der Geschäftsleitung der Firmengruppe Stoffel. Als erstes Objekt werde das größere Punkthaus mit Gewerbeflächen für Nahversorgung im Erdgeschoss, 17 Wohnungen und Penthouse-Wohnungen errichtet.

Geh- und Radweg
Klaus Reisinger informierte über Planung, Verkehrsanbindung und Lärmschutz. Ein Teil der Umgehungsstraße sei bereits erstellt, ein Teil im Flächennutzungsplan enthalten und der restliche Teil bis zum Ortsteilende von Alburg werde derzeit in den Flächennutzungsplan eingearbeitet. Ansonsten seien noch keine Grunderwerbsverhandlungen getätigt. Ein direkter Radweg in die Innenstadt werde mit dem kombinierten Geh- und Radweg bis zur Georg-Kelnhofer-Straße errichtet. Gegenüber soll ein Radfahrschutzstreifen markiert werden, da die Fahrbahn zehn Meter breit sei. Nach einer Prognose fahren ungefähr 9 000 Fahrzeuge auf den Knotenpunkt zu. Diese verteilen sich auf rund 6 400 aus der Geiselhöringer- und rund 2500 aus der Georg-Kelnhofer-Straße. Der Rest komme aus dem Baugebiert. Ein überfahrbarer Minikreisel mit 18 Meter Durchmesser soll den Verkehrsfluss verlangsamen und die Kreuzung überschaubar machen. ÖPNV-Bushaltestellen würden für Gewerbe- und Wohngebiert erstellt. Ein beidseitiger Streifen ab Ende des Baugebiets werde Radfahrer bis zur Rittergasse führen. Dies ziehe eine Fahrbahnerweiterung auf sieben Meter nach sich. Der gegenüberliegende Fußweg werde bis Alburg geführt und sei durch eine Mittelinsel sicher zu erreichen.
Ferner verwies ein Bürger auf eine mögliche Geschwindigkeitsreduzierung von Zügen im Wohngebiet und eine erforderliche Geschwindigkeitsbegrenzung und Fußgängerüberweg bei einem Wohnpflegeheim an der Wittelsbacher Höhe.

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