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Ortsverband Peißenberg

Gespräche über Rigi-Rutschn, Trump und Arbeitsplätze der Zukunft

 

 „Der Neujahrsempfang soll ein Angebot sein, mit den politischen Mandatsträgern ins Gespräch zu kommen“, erklärte der Bundestagsabgeordnete und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt den Gästen im Foyer der Tiefstollenhalle. So standen beim Empfang der Peißenberger CSU auch nicht lange Reden im Vordergrund, sondern direkte Gespräche bei Getränken und Weißwürsten.

Zur Begrüßung machten Sandra Rößle, die zweite Bürgermeisterin, und Gemeinderat Michael Hosse die finanziellen Herausforderungen deutlich, vor der die Gemeinde  stehe, v.a. beim Hochwasserschutz. Trotz vieler notwendiger Investitionen und Sanierungsarbeiten sollen die freiwilligen Leistungen für die Vereine erhalten bleiben. Auch für eine nachhaltige Zukunft des Bades Rigi-Rutschn werde intensiv nach einer Möglichkeit gesucht. Ein zusätzliches Gewerbegebiet werde angestrebt. 

Zur großen Politik erklärte Dobrindt auch mit Blick auf den neuen US-Präsident Trump, dass der internationale Wettbewerb härter werde. „Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten, die Frage ist nur, wo die Arbeitsplätze entstehen werden.“ Zum Stand der Maut berichtete er von seiner Einigung mit der EU-Kommission. Die Kritik aus Österreich wies er als unbegründet zurück, da das Land selbst seit langem ein Maut-Konzept erfolgreich umsetzt, um auch durchreisende Ausländer an den Kosten der Verkehrswege zu beteiligen.