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Kreisverband Weilheim-Schongau

Stammtisch mit Alexander Dobrindt und Buchautorin Birgit Kelle

 
Kreisrätin Michaela Liebhardt (stehend) begrüßt Harald Kühn, Alexander Dobrindt, Andrea Jochner-Weiß und Birgit Kelle

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt war in seiner Eigenschaft als CSU-Kreisvorsitzender Gastgeber einer öffentlichen Dialogveranstaltung in Gut Rettenberg (Iffeldorf). Am "Stammtisch" diskutierte er mit der Buchautorin Birgit Kelle, die für die klassische Familie streitet und die Gender-Bewegung kritisiert. Breiten Raum im Gespräch nahmen die Themen Zuwanderung und Integration ein. Kelle kritisierte, dass der Mainstream in Politik und Medien zu lange geschwiegen hätten angesichts gravierender Integrationsdefizite. "Warum sollen wir nicht das Recht haben, so etwas wie Leitkultur vorzugeben?", fragte sie. "Wir müssen unsere Kultur nicht ständig neu verhandeln, wir haben sie."

Harald Kühn gab zu Bedenken, dass Kultur nicht unveränderlich festeschrieben sei, legte aber ebenfalls Wert auf klare Spielregeln. "Wenn sie gelingt, können alle von Integration profitieren." Andrea Jochner-Weiß sieht dabei den ländlichen Raum im Vorteil wegen des sozialen Zusammenhalts. "Doch auch auf dem Dorf sind wir herausgefordert durch Siedlungen, die ein anonymes Wohnen wie in der Stadt mit sich bringen."

Aus dem Publikum wurden u.a. die Maut und die Diesel-Affäre angesprochen. Dobrindt gab dazu umfassend Auskunft. "Die Kunden haben Anspruch darauf, dass die versprochenen Fahrzeugeigenschaften erfüllt werden." Wo dies nicht der Fall sei, müsse die zugesagte Qualität von der Industrie nachgerüstet werden.

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