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Generalsekretär Andreas Scheuer in WM-SOG

Sozialdemokraten hatten sich von der Wiedervereinigung schon verabschiedet

 
Die Vorstandschaft und Mandatsträger der CSU im Landkreis mit dem Generalsekretär v.l. Guntram Vogelsgesang (stv. Kreisvorsitzender), Sonja Rohrmoser (neugewählte Kassenprüferin), Peter Ostenrieder (stv. Kreisvorsitzender), Alexandra Bertl (Bezirksrätin), Harald Kühn (Landtagsabgeordneter), Andreas Scheuer, Alexander Dobrindt

Im Wessobrunner Gasthof "Zur Post" hatten sich am Samstag die Vertreter der CSU aus dem gesamten Landkreis Weilheim-Schongau zu ihrer jährlichen Versammlung eingefunden. Neben einigen organisatorischen Tagesordnungspunkten wie verschiedenen Berichten war es wohl insbesondere der Ehrengast des Abends, der die Delegierten in großer Zahl nach Wessobrunn kommen ließ.

Andreas Scheuer, dem Nachfolger von Alexander Dobrindt im Amt des Generalsekretärs der CSU, ist es ein Anliegen, persönlich alle Kreisverbände der CSU kennenzulernen und insbesondere sich den Mitgliedern vorzustellen. Der Termin der Veranstaltung am Vorabend des 9. November legte nahe, dass auch auf den 25. Jahrestag des Mauerfalls aus politischer Sicht eingegangen wurde. Landtagsabgeordneter Harald Kühn verwies darauf, dass man in diesem Zusammenhang auch nicht vergessen dürfe, welche politischen Strömungen sich gedanklich in den Achtziger Jahren von einer Wiedervereinigung Deutschlands bereits verabschiedet hatten, „und da gehörten namhafte Persönlichkeiten der Sozialdemokraten dazu“. Alexander Dobrindt, zugleich Bundesverkehrsminister und CSU-Kreisvorsitzender, verwies auf die offizielle Veranstaltung im Bundestag, in der der Liedermacher Wolf Biermann am Freitag spektakulär mit sehr deutlichen Worten "das über die Linken sagte, was ein Großteil im Land denkt". Andreas Scheuer, im letzten Kabinett Merkel noch Staatssekretär im Verkehrsministerium - jetzt Generalsekretär de CSU, stellte in seinem Vortrag die großen Erfolge der CSU bei den vergangenen Wahlen heraus (Betreuungsgeld, Mütterrente etc.), verwies zugleich aber darauf, wie wichtig es sei, als "einzig verbliebene Volkspartei" sich auch den Themen der Zukunft, den Themen des gesellschaftlichen Wandels zu stellen. Dies sei der Grund, warum er in ganz besonderem Maße den Dialog mit den Parteimitgliedern suche. „Unsere Partei muss die Zukunft bauen“, so der Generalsekretär, was ihm bei den Anwesenden großen Beifall und Zustimmung einbrachte.

Mit einem Geschenkkorb voll heimischer Produkte und einer geweihten Kerze mit dem "Wessobrunner Gebet" gab Alexander Dobrindt seinem Nachfolger für dieses Vorhaben die besten Wünsche mit auf den Weg.

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