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Stammtisch am Kirchweihsonntag

Wertschätzung für hochwertige und regionale Lebensmittel

 
Unternehmer Sepp Krönauer diskutiert mit Alexander Dobrindt und Ulrike Scharf im Gasthof Post

Die erste öffentliche Veranstaltung des CSU-Kreisverbands Weilheim-Schongau im Format „Stammtisch“ liegt schon fünf Jahre zurück. Inzwischen ist eine kleine Tradition daraus entstanden: Alexander Dobrindt in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender diskutiert mit Gästen – und mit dem Publikum – über aktuelle politische und soziale Themen. Am 18.10.2015 trat der „Stammtisch“ erstmals seit langem wieder an einem Sonntag als Frühschoppen zusammen. Dobrindts Gesprächspartner im Gasthof Post in Peißenberg waren diesmal die Bayerische Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf, der Molkereiunternehmer Sepp Krönauer und der Stimmkreisabgeordnete Harald Kühn.

Ministerin Scharf beschrieb am Beispiel des Salmonellenskandals („Bayern-Ei“) das Spannungsfeld zwischen Verbraucherschutz und unternehmerischer Freiheit: Zwar gebe es in der Lebensmittelproduktion nur wenige schwarze Schafe, derentwegen jedoch ein hohes Maß an Kontrollen und Vorschriften nötig sei. Die Mehrheit der gewissenhaften Betriebe empfinde dies zum Teil als bürokratische Last. Hier müsse immer wieder eine vernünftige Balance gefunden werden. Als ehemalige Tourismus-Unternehmerin habe sie großes Verständnis für die Perspektive des Handwerks und der Gewerbetreibenden. Mit Harald Kühn, der sich seit Jahrzehnten für den Schutz des Murnauer Moors einsetzt, zeigte sie sich einig, dass ein angemessen vergüteter Vertragsnaturschutz künftig einen noch höheren Stellenwert in der Landwirtschaft bekommen sollte.

Sepp Krönauer, der als Inhaber der Schönegger Käse-Alm mit 140 Mitarbeitern Heumilch-Käse produziert und erfolgreich im In- und Ausland vertreibt, brach eine Lanze für hochwertige und unverwechselbare Lebensmittel. Hierbei kämen wesentliche Elemente zusammen: Gesundes Essen, Erhalt der Kulturlandschaft und eine faire Partnerschaft zwischen Bauern und dem Veredelungsbetrieb.

Bundesverkehrsminister Dobrindt lobte die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für Flüchtlinge. Die Aufnahmefähigkeit Deutschlands sei jedoch endlich. Die EU-Ebene habe in dieser Frage bislang völlig versagt. Die jüngsten Änderungen im Asylrecht seien ein wichtiger Zwischenschritt und nur auf Druck der CSU in Berlin erreicht worden.

 

 

 

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