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CSU Würzburg-Land

CSU´ler drücken die Schulbank - Besichtigung und Information vor Ort

 

Der Blick in ein Klassenzimmer der Rupert-Egenberger-Schule in Veitshöchheim gab sicherlich ein ungewöhnliches Bild: Nicht Kinder und Jugendliche drückten die Schulbänke und folgten den Anweisungen der Lehrkräfte, nein gestandene Frauen und Männer des CSU- Kreisvorstandes sowie der CSU-Kreistagsfraktion zwängten sich auf die Kinderstühle und folgten den Ausführungen des Schulleiters Herrn Sinke.

Hintergrund des ungewöhnlichen Bildes war ein Informationsbesuch der CSU vor Ort. Eine Aufgabe des Landkreises Würzburg in der Schullandschaft ist die Förderschule mit ihren Diagnose- und Förderklassen in den verschiedenen Standorten unter anderem in Veitshöchheim. Dort werden unter dem Motto „Persönlichkeit entwickeln - Selbstvertrauen gewinnen - Freude am Lernen entdecken“, 80 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.
Weitere Standorte sind Höchberg, Sommerhausen und Gelchsheim. Gerade in Höchberg und Veitshöchheim herrscht erheblicher Sanierungsstau.  Bereits im Jahr 1966 wurden in Höchberg die Sondervolksschulen gegründet. Inzwischen arbeitet die Rupert-Egenberger-Schule seit einem halben Jahrhundert im Bereich der Förderbeschulung und konnte die vier Standorte im Landkreis Würzburg etablieren. Landrat Eberhard Nuß hat nun in Abstimmung mit der CSU-Fraktion eine Sanierung der Gebäude vorgesehen. „Auch die Rupert-Egenberger-Schule ist uns als CSU wichtig und wir müssen ein optimales Lehr- und Lernumfeld schaffen“, so CSU-Kreisvorsitzender Thomas Eberth.

Daher war für die CSU´ler der Termin vor Ort wichtig. „Der Austausch mit den Lehrkräften, der Blick in das Gebäude, die Konzeption der Schule und die Emotionen,  die in der Diskussion stecken, sind nur vor Ort spürbar“, betont auch CSU-Kreistagsfraktionsgeschäftsführer Björn Jungbauer. Daher wurden die Räumlichkeiten besichtigt und mit dem Leiter der Liegenschaftsverwaltung, Herrn Stefan Dürr, sowie dem Schulleiter, einer Lehrkraft und dem Hausmeister über den Bestand diskutiert.

Neben dem Gebäude in Veitshöchheim wurden die Schülerzahlen, die Schülerbeförderung, die Differenzierung des Unterrichts an allen Standorten und der Zustand des Gebäudes vorgestellt und diskutiert. Bezirksrätin und Behindertenbeauftragte Elisabeth Schäfer erläuterte die Schwierigkeit,  das Gebäude in Veitshöchheim aufgrund  der Verschachtelung der einzelnen Gebäudeteile barrierefrei zu sanieren.

Auch die Erneuerung der Elektroverkabelung, die Einrichtung einer Internetverbindung, der Einbau einer modernen Be- und Entlüftung, ein energetisch sinnvoller Betrieb des Gebäudes sowie die Errichtung von Ganztagesbetreuungsräumen werden bei der Bestandsstruktur schwierig. Daher war sich die CSU einig, dass die Sanierung genau abgestimmt und verschiedene Varianten dringend überprüft werden müssen. Auch die Verlagerung des Standortes Veitshöchheim nach Rimpar, mögliche Zusammenlegungen der Standorte Höchberg und Veitshöchheim aber auch  ein Neubau wurden diskutiert. „Die Schülerinnen und Schüler der Rupert-Egenberger-Schule im nördlichen Landkreis Würzburg benötigen einen attraktiven Schulstandort“, so die CSU´ler.
Bundestagsabgeordneter Paul Lehrieder verwies auf das Förderprogramm für die Sanierung von Schulgebäuden. Daher wird die CSU unter Abwägung der verschiedenen Argumente, wie z.B. der Herstellung des bestmöglichen Lernumfeldes für die Kinder, eine gute Schülerbeförderung, die Pädagogik, der Elternwille, der Schulbetrieb während der Umbauphase und auch über die Kosten der Sanierung entscheiden.

Auch nach der Entscheidung von 1986, bei der der Kreistag in Abstimmung mit der  Regierung von Unterfranken beschlossen hat, durch eine Zusammenlegung der einzelnen Sondervolksschulen den Schulsprengel zu ändern und die Rupert-Egenberger-Schule in  Höchberg zur einzigen Sonderschule des Landkreises mit den Außenstellen Veitshöchheim, Frickenhausen und Gelchsheim zu etablieren, sind nach über 30 Jahren wieder Veränderungen möglich, darüber sind sich die Kommunalpolitiker einig. „Nichts ist beständiger wie/als der Wandel, gerade in der Schullandschaft, deshalb müssen wir gestalten und auch Entscheidungen treffen“, so Kreisvorsitzender Thomas Eberth.  Daher wurde festgelegt, nun zeitnah auch den Schulstandort Höchberg zu besichtigen und dann vor dem Hintergrund der möglicherweise freiwerdenden, topsanierten Mittelschule in Rimpar weitere Konzepte zu erarbeiten und dem Kreistag vorzuschlagen.

Bilderinfo: linkes Bild
Ein ungewöhnliches Bild:  CSU-Politiker drücken die Schulbank und lauschen den Ausführungen der Schulleitung.

rechtes Bild

Die Standorte der Rupert-Egenberger-Schule. Sanierungsbedarf besteht besonders in Höchberg und Veitshöchheim. Dort werden ca. 100 bzw. 80 Schülerinnen und Schüler beschult.

Quelle: CSU Würzburg-Land
Lw >

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Die Förderstufen der einzelnen Standorte - Vergleich

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