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CSU in Aktion

Modern und gefällig: Neubau der B20-Reifenszene

 
Die Mitarbeiter der „B20 Reifenszene“ in Feldkirchen freuten sich über den Besuch und das Interesse der CSU-Delegation. Im Bild von links nach rechts: Standortleiter Sigi Belz, Werkstattleiter Ferdinand Krein, Geschäftsführer Josef Lindner sowie die CSU-Gemeinderäte Martin Reiter, Edith Höglauer, Sven Kluba und Ernst Peter.

Ainringer CSU besucht von Brand heimgesuchtes Unternehmen

Ainring (ep): Unter dem Motto „CSU in Aktion“ besucht der Ainringer Ortsverband und die CSU-Fraktion des Ainringer Gemeinderats regelmäßig Vereine oder Unternehmer vor Ort, um noch näher mit den Menschen in Kontakt zu treten und deren Anliegen aber auch Vorschläge und Ideen aufzugreifen. Dieses Mal stand die Besichtigung des Kfz-Fachbetriebs „B20-Reifenszene“ auf dem Programm, dessen Firmengebäude im Herbst letzten Jahres einem Großbrand zum Opfer gefallen war.

Ein PKW im Kfz-Fachbetrieb war damals in Brand geraten. Auch sofort eingeleitete Löschmaßnahmen durch die Mitarbeiter und der rasche Einsatz der Feuerwehr konnten nicht verhindern, dass das obere Stockwerk und das Dach des Hauptgebäudes ein Raub der Flammen wurden (wir berichteten).

Geschäftsführer Josef Lindner steckt der Schock noch immer in den Gliedern. „Ich bin noch heute froh, dass es keine Verletzten gegeben hatte. Auch die rund 4000 eingelagerten Neureifen und Kundenräder waren nicht beschädigt worden“, so Lindner, der in dritter Generation den „bayerischen Teil“ des vom Großvater im österreichischen Wals gegründeten Familienunternehmens leitet.

„Für uns stand von Anfang an fest, das Unternehmen in Ainring halten zu wollen und den regulären Kundenbetrieb trotz des Gebäude-Verlustes so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Das waren wir zum einen unseren zahlreichen Kunden gerade vor der beginnenden Winterreifen-Wechselsaison schuldig, zum anderen galt es auch, die Arbeitsplätze unserer zehn Mitarbeiter zu erhalten“, so Linder, der nicht ohne Stolz darauf verweist, dass sein Unternehmen in Ainring auch zwei jungen Menschen einen qualifizierten Ausbildungsberuf bietet.

Geschäftsführer Lindner führte die CSU-Mitglieder im Anschluss durch die kurz nach dem Brand aufgestellte und mit mobilen Hebebühnen ausgestattete provisorische Zelthalle, die in der letzten Bauausschusssitzung für einigen Wirbel im Gremium gesorgt hatte (wir berichteten).

„Von einem Aufbau der provisorischen Halle ohne Wissen der Gemeinde kann keine Rede sein“, so Lindner zu der für ihn nicht ganz nachvollziehbaren Diskussion im Bauausschuss. „Ich stand von Anfang an persönlich in engem Kontakt mit dem Bürgermeister und der Gemeindeverwaltung und habe über die Pläne unserer provisorischen Zelthalle informiert“. Insgesamt aber sei er sehr dankbar, welche Unterstützung sein Unternehmen durch Bürgermeister Hans Eschlberger und auch durch die Gemeindeverwaltung in dieser nicht leichten Zeit erhalten habe, so der Geschäftsführer. Dass die provisorische Zelthalle bald der Vergangenheit angehören wird, erläuterte Lindner der CSU-Delegation an Hand vorliegender Baupläne. „Sobald Baurecht vorhanden ist, sollen die Arbeiten am neuen Firmengebäude losgehen. Geplant ist, dass der Rohbau bis zum Winter steht, dann der Innenausbau vorgenommen wird und im ersten Halbjahr 2019 die Fertigstellung erfolgt“. „Modern und gefällig“, urteilten die CSU-Mitglieder unisono begeistert über die vorgelegten Planzeichnungen. Das neue Firmengebäude wird demnach neben den eigentlichen Betriebsräumen im Erdgeschoss im Obergeschoss zur B20 hin auch mehrere Büroräume und nach hinten drei großzügige Wohnungen beinhalten.

Im Zuge des Gesprächs mit Geschäftsführer und Mitarbeitern der B20-Reifenszene schilderten diese der CSU-Delegation ein schon länger anhaltendes Problem, das inzwischen auch von umliegenden Bürgern so bestätigt wurde: trotz angebrachtem Hinweis-Schild führten Navigationsgeräte anliefernde LKW-Fahrer häufig in die Sackgasse Franz-Wisbacher-Straße in Feldkirchen – der offiziellen Adresse des Unternehmens, wodurch es immer wieder zu schwierigen Wendemanövern für die LKW-Fahrer aber auch zu Belästigungen der Anwohner kommt.

Dies griffen die Mitglieder der CSU sofort auf. „Die CSU Ainring wird in der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag für eine neue Adresse des Grundstücks der Firma „B20 Reifenszene“ stellen“, so Vorsitzender Sven Kluba und ergänzt: „Es geht hier um die Verbesserung der Anbindung vor allem mittels Navigation für das neue Firmenareal. Wir könnten uns zum Beispiel eine Adresse „Feldkirchen an der B20“ vorstellen. Dies würde zum einen der Firma und deren Lieferanten helfen, zum anderen würde es die Anwohner in der Franz-Wisbacher-Straße schützen. Eine Verbesserung der Situation sollte das Ziel sein. Eine Adressänderung der Tankstelle, die ja im Anschluss an die Franz-Wisbacher-Straße liegt, soll damit nicht verbunden sein. Es geht nur um die Grundstücke, die im Anschluss der Tankstelle und damit fernab der Franz-Wisbacher-Straße liegen“.

 

 

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