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Besuch Eisstadion-Baustelle

CSU-Fraktion informiert sich über Baufortschritt am Eisstadion

 
Architekt Markus Kress erklärt die Schritte des Umbaus

Es klappt, die Eishalle ist vom Dach befreit. Nächste Woche werden die Bleche auf den neuen Dachstuhl aus Stahl montiert. Dass alles im Zeitplan ist, davon überzeugten sich die CSU-Stadträte und CSU-Stadtratskandidaten am Mittwoch vor Ort. Architekt Markus Kress informierte über den Stand der Arbeiten.

Es bleibt dabei: Am 24. November steht die Eisfläche für Schlittschuhläufer, das Eishockey und Eisstockschützen wieder zur Verfügung. Freilich wird es ein bisserl kalt: Die seitlichen Fensteröffnungen bleiben offen, die Isolierungen über dem Blechdach kommen erst im nächsten Jahr. Das Dach wird erst vorgezogen, bis entschieden ist, wie die Fassade aussehen wird. Aber zunächst ist sichergestellt, dass die Eissportler das Stadion wieder nutzen können. Und das war allen das Wichtigste. Im jetzigen Zustand ähnelt die Eishalle ihrem ursprünglichen Zustand: Ganz am Anfang gab es nur die Eisfläche unter freiem Himmel, dann wurden Tribünen dazu gebaut. Und als die Zuschauer wegen der Kälte protestierten, wurde das Gebäude geschlossen. Das führte auch zu den Schäden an den mächtigen Holzbindern; die Belüftung war schlecht, am Dachstuhl sammelte sich das Wasser vom aufsteigenden Nebel. Das führte in den vergangenen Wintern zunehmend zu großen Problemen: Schnee musste abgeschaufelt werden, um die Last zu verringern. Zuletzt warnten die Statiker vor Einsturzgefahr. Die Stadt verpachtete das ganze Stadion an den Bauunternehmer Günther Karl, der den originellen Vorschlag gemacht hatte, das desolate Dach einfach zu entfernen und stattdessen eine Stahlkonstruktion einzuziehen. "Ich freue mich, dass alles so gut im Zeitplan liegt. Eine rasche Fertigstellung ist wichtig für Deggendorf und den Eishockeysport", bilanzierte Yvonne Pletl, Stadtratskandidatin und Wirtschaftsbeirätin beim DSC. Auch CSU-Fraktionschef Gerard Zacher und sein Stellvertreter Paul Linsmaier dankten Markus Kress für die Baustellenführung und dafür, dass der Bau so rasche Fortschritte macht. "Für alle Eissportler in Deggendorf ist das eine gute Nachricht", so Linsmaier.