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Besichtigung Renovierungsarbeiten

Anfang September soll wieder ein Gottesdienst in St. Martin stattfinden

Besichtigung der Renovierungsarbeiten in St. Martin mit Stadtpfarrer Wolfgang Riedl
 

Seit April dieses Jahres ist die Pfarrkirche St. Martin in Deggendorf für Gläubige nicht mehr betretbar. Nach der bereits erfolgten Außenrenovierung wird momentan der Innenraum der Kirche renoviert. Aber bereits im September spätestens zum Schulanfang soll St. Martin seine Pforten für die Gläubigen wieder öffnen. Um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren hat die CSU-Stadtratsfraktion und der CSU-Ortsverband Deggendorf zu einer Besichtigung unter der Führung von Stadtpfarrer Wolfgang Riedl, Architektin Ulrike Samberger und Kirchenmaler Claus Peter Mitterdorfer eingeladen. Unter den Teilnehmern war neben dem 2. Bürgermeister und Mitglied im Pfarrgemeinderat von St. Martin, Günther Pammer auf Bezirksrätin Margret Tuchen, FU-Ortsvorsitzende Christa Katzdobler, den beiden Fraktionsvorsitzenden der CSU und Jungen Liste, Paul Linsmaier und Josef Kandler, CSA-Ortsvorsitzender Oliver Antretter, die Stadträtinnen Renate Wasmeier, Hela Schandelmaier und Cornelia Wohlhüter sowie die beiden stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden Yvonne Pletl und Florian Roßmeisl.

Stadtpfarrer Wolfgang Riedl berichtete, dass er bereits im 2009 beim Bistum Regensburg den Antrag auf Renovierung der Pfarrkirche St. Martin gestellt habe. Heuer im April konnte mit der Innenrenovierung gestartet werden, wo viele Pfarreiangehörige mitgeholfen haben, die Kirche auszuräumen. Er dankte auch den Mitgliedern der Kirchenverwaltung um Kirchenpfleger Gottfried Kaiser, die in vielen Besprechungen jedes Detail der Renovierung mit ihm besprochen haben. Claus Peter Mitterdorfer antwortete auf die Frage, was mit den Bildern und Heiligen Figuren gemacht wurde, dass diese gereinigt und teilweise restauriert wurden und alle schon drauf warten wieder an ihren Platz in St. Martin zu kommen. Auch die Wandteppiche wurden gereinigt und restauriert. Ulrike Samberger stellte heraus, dass die Reinigung des Dachstuhles erst möglich wurde, durch eine temporäre Zwischendecke und einem daraufgesetzten, fahrbaren Gerüst. Neben dem Innenraum besichtigte man auch die Unterkirche, wo während des Baus von St. Martin der erste Gottesdienst gefeiert wurde und nun für Kindergottesdienste genutzt wird.

Bis St. Martin wieder geöffnet wird, weicht die Pfarrei St. Martin in die Heilig-Grabkirche St. Peter und St. Paul in der Innenstadt aus. Wolfgang Riedl bemerkte aber, dass nicht viele den Weg in die Grabkirche finden, trotz des von den Maltesern und ihrem Geschäftsführer Josef Kandler angebotenen, kostenlosen Fahrdiensts.