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Besichtigung Tunnelbaustelle

CSU-Stadtverband besichtigt Tunnelbaustelle der B11

Tunnelbesichtigung
 
Großes Interesse der CSU-Mitglieder an den Ausführungen von Robert Wufka

Seit Monaten wird der Stadtverkehr in Deggendorf durch die Renovierungsarbeiten der B11-Tunnels beeinflusst. Um sich ein Bild über den Stand der Sanierungsmaßnahmen vor Ort zu machen, besichtigte die Deggendorfer CSU, CSA, FU und JU die Tunnelbaustelle. Oliver Antretter, CSA-Vorsitzender, begrüßte die zahlreichen Besucher, darunter den 3. Bürgermeister der Stadt Deggendorf, Hermann Wellner, JU-Vorsitzenden Matthias Meindl und stellvertretende FU-Vorsitzende Yvonne Pletl.

Die Abteilungsleiterin des konstruktiven Ingenieurbaus im staatlichen Bauamt, Bauoberrätin Susanne Hopfner, erklärte, dass es sich bei den B11-Tunnels nicht nur um Betonröhren, sondern um eine hochintelligente Technik handelt, welche für die Sicherheit der Benutzter zukünftig sorgen wird. Robert Wufka, Leiter des staatlichen Bauamtes Passau, ging kurz auf die Entstehungsgeschichte der in den 1990er Jahre eröffneten Tunnels und die Katastrophen, wie das Unglück im Jahr 2001 im Gotthard-Tunnel ein. Dies, so Robert Wufka, mache eine Verbesserung der Sicherheit nach den Richtlinien „RABT“ auch in den Deggendorfer Tunnels dringend erforderlich. Die Umbaumaßnahmen, die ca. 5,6 Mio. € kosten werden, sehen eine Videoüberwachung mit zentraler Steuerung in München/Freimann vor. Außerdem muss alle 300 Meter ein Notausgang vorhanden sein.

Auch wenn, so Susanne Hopfner, die Einhausung Nord nur 400 Meter lang ist, musste ein Notausgang gebaut werden, da theoretisch die Tunnelzufahrten durch ein Unglück für eine Flucht versperrt werden könnten. Verhaltensdurchsagen werden zukünftig sowohl über akustisch abgestimmte Lautsprecher im Tunnel, als auch direkt über die Autoradios an die Fahrzeuginsassen möglich sein. Neuartige Deckenventilatoren können den Rauch bei einem Brand abziehen, aber auch die Luftzufuhr steuern ohne einen Brand weiter zu entfachen. Für die angenehme Beleuchtung im Tunnel sorgen Beleuchtungselemente, welche sich an der Tageslichtstärke orientieren.

Die Besucher waren beeindruckt von den schweren Kabeln, deren Isolierungen teilweise nicht entflammbar sein dürfen. An der Besichtigung nahmen desweiteren Stadträte Peter Weinbeck und Josef Kandler teil.