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Monatstreffen Juni 2016

CSU-Ortsverband sieht trotz guten Abschneiden in Prognos-Studie Verbesserungspotential

Progos Zukunftsatlas 2016
 
Deggendorf schneidet beim Zukunftsatlas 2016 von der Prognos AG sehr gut ab und ist mit Rang 127 im vorderen Drittel von 402 bewerteten Landkreisen und kreisfreien Städten aus Deutschland zu finden.

 

Dahin gehen, wo man die Deggendorfer Bürger trifft, hat sich der CSU-Ortsverband Deggendorf mit seinem Vorsitzenden und Oberbürgermeister Dr. Christian Moser vorgenommen. Bei den Treffen soll es besonders um über aktuelle Themen und Anliegen der Deggendorfer gehen.

Beim ersten Termin konnten Dr. Christian Moser und sein Stellvertreter Florian Roßmeisl den Zukunftsatlas 2016 von der Prognos AG vorstellen. Dabei handelt sich um eine Studie über die Zukunftschancen Landkreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Deggendorf schneidet bei diesem Ranking sehr gut ab und ist mit Rang 127 im vorderen Drittel von 402 bewerteten Landkreisen und kreisfreien Städten aus Deutschland zu finden. Zwar sortiert man den Landkreis von der momentanen Stärke noch auf Rang 165 ein. Aber durch die Dynamik, wo man Rang 63 belegt, werden dem Landkreis für die Zukunft schon Chancen vorausgesagt. Diese Chancen gilt es zu nutzen, um gerade in den Bereichen Innovation, Arbeitsmarkt und vor allem Demographie Deggendorf weiter zu stärken.

Hinsichtlich der Innovation und des Arbeitsmarktes stellte Dr. Christian Moser fest, dass mit ITC 1 und 2 einiges in der Vergangenheit geschafft worden ist, aber beide bereits am Ende ihre Kapazitäten angelangt sind. Einhellig stimmten die Anwesenden ihm zu, dass die Zeit für einen ITC 3 gekommen ist um weitere Möglichkeiten für innovative Firmengründungen aus der Technische Hochschule heraus zu ermöglichen und damit auch wieder Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Vor allem das Thema Demographie, wo man in den Einzelbewertungen derzeit nur auf Platz 267 ist, zeigt, dass mehr Wohnraum für junge Familien geschaffen werden muss. Mit den Baugebieten in Niederkandelbach und Seebach hat die Stadt Deggendorf bereits einiges auf den Weg gebracht und die Planungen mit dem Klosterberg gehen auch in die richtige Richtung.

Zum Thema Klosterberg, das in der letzten Stadtratssitzung behandelt wurde, merkte Gertraud Schwankl von der Frauen-Union an, dass die Bürger einer Bebauung positiv gegenüberstehen aber auch wollen, dass die Kuppe, wie auch der Plan der Stadt ist, frei bleiben und für die Naherholung besser erschlossen werden soll.

Ein weiteres Thema, was diskutiert wurde, ist die künftige Nutzung des Ratskellers. Yvonne Pletl von der Mittelstandsunion zeigte sich recht begeistert vom Konzept einer französischen Brasserie, wo man vom Frühstück ab 8 Uhr über Mittag- und Abendessen auch noch am Abend ein Glas Wein oder einen Cocktail nach der Arbeit genießen kann.

Auf Nachfrage von Thomas Bielmeier ging Dr. Moser auf die Ergebnisse des Runden Tischs zur Verkehrssituation auf der A3 und A92 ein. Dabei dankte er dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Paul Linsmaier, auf dessen Betreiben hin der Runde Tisch stattgefunden hat. Als wichtigste Maßnahme ist zu nennen, dass zukünftig der Standstreifen auf der A92 bei Rückstau von der A3 her verwendet werden darf. Somit soll gewährleistet werden, dass die A92 in Richtung Deggendorf frei bleibt. Damit soll auch der Ausweichverkehr über Natternberg, Altholz und Fischerdorf und damit auch die Belastung für die Anwohner und Firmen an den Straßen verringert werden. Ebenso will man das Stadtgebiet für den Maut-Ausweichverkehr sperren.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Tobias Beer, konnte auch von der Rama-Dama-Aktion des Bezirksfischereivereins Deggendorf und der JU Deggendorf berichten. Wenn man sieht, was alles aus dem Bogenbach gezogen wurde, kann man nur an alle appellieren, seinen Müll richtig zu entsorgen statt in die Natur zu werfen. Eigentlich sollte es für jeden selbstverständlich sein, alle Orte in unserer Stadt so hegen und zu pflegen, dass man wieder gerne dort verweilt. Jeder einzelne Deggendorfer Bürger ist für die Sauberkeit unserer Heimatstadt mitverantwortlich Soweit die Witterung es zulässt, sollen die nächsten Treffen an der Donaustrandbar stattfinden.