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Kommentar von Hubert Schmitt

Umgehungsstraße Dormitz

 
Umgehungsstraße Dormitz

Jede Gemeinde hat ein Anrecht darauf, dass der Durchgangsverkehr, also die Fahrzeuge deren Fahrer keinerlei Interesse haben in dieser Ortschaft etwas anderes zu tun als diese so schnell wie möglich wieder zu verlassen, sie nicht Tag und Nacht belästigt.

Im Falle von Dormitz sei hier gesagt, dass es für mich keinen großen Unterschied macht ob es 2020 nur noch 8500 oder doch schon über 12000 Fahrzeuge sind. Ich möchte den Verkehr nicht als Trennband haben.

Ich möchte durch unser Dormitz gehen, ohne erst lange auf eine Lücke im Verkehr warten zu müssen. Der Umweg über unsere Ampel ist natürlich immer eine Alternative. Aber es ist nun mal so, dass die Kirche, der Kindergarten, die Schule, der Einkaufsmarkt und sogar unsere Metzger von meiner Sicht aus auf der anderen Seite der Hauptstraße sind. Die Bushaltestelle ist für jeden von uns  einmal am Tag auf der anderen Straßenseite, natürlich nur für die, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, im Gegensatz zu denen die deren Benutzung propagieren.

Sollte sich in der Zukunft, wie es manche vertreten,  der Verkehr mit 30 km/h hinter der Stub auf sogenannten Flüsterasphalt bewegen, wäre das wirklich eine merkliche Verbesserung?  Der Verkehr bleibt.  Der Lärm bleibt. Die Abgase bleiben. Die Gefahr für unsere Kinder bleibt.

Wir möchten unser Dormitz gestalten nicht verwalten.