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Ballungsrauminitiative der CSU

Emotionale Debatte zum Wohnraum in Ebersberg

 

In einer intensiv geführten Diskussion haben sich CSU-Ortsverband Ebersberg, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema Wohnraumentwicklung in der Kreisstadt auseinandergesetzt.

„Die zum Teil emotionale Debatte zeigt, dass das Thema auch persönliche Betroffenheit hervorruft“, so Alexander Gressierer im Anschluss der Veranstaltung. „Auf Grund der hohen Wohnortattraktivität und dem starken Siedlungsdruck aus München, fällt es inzwischen sogar schon normalverdienenden Familien schwer, passenden und bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir sind uns bewusst, dass hier auch die Politik in der Pflicht ist“, so Gressierer weiter. Erforderlich sei jedoch eine moderate Entwicklung, die es auch ermögliche den Charakter Ebersbergs beizubehalten. Dies gelte sowohl für den Außen-, als auch für den Innenbereich.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die sogenannte Ballungsrauminitiative, ein Konzept der CSU Oberbayern, das sich unter anderem den Herausforderungen einer ausgewogenen Entwicklung zwischen Metropolregion und ländlichem Raum widmet.

Landtagsabgeordneter und Initiator der Ballungsrauminitiative, Thomas Huber, stellte deren für Ebersberg relevante Punkte in der Veranstaltung vor. Von besonderer Bedeutung sei eine Gesamtstrategie, um auch künftig Zuzug, Wohnungsentwicklung und die dafür notwendige Infrastruktur justieren zu können, so Huber. „Bei jeder Form des Wachstums muss berücksichtigt werden, dass damit auch ein erhöhter Bedarf an Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, usw. einhergeht“, hob Huber hervor. Ein Aspekt, den auch Bürgermeister Brilmayer in seinen anschließenden Ausführungen zur Situation der Kreisstadt betonte.

Zentrale Gesichtspunkte einer Gesamtstrategie seien außerdem die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs, sowie der weitere Breitbandausbau zur Entzerrung des Ballungsraums. Auch die Förderung von Wohneigentum, z.B. durch Instrumente der Besteuerung nehmen eine prominente Position in der Ballungsrauminitiative ein. Eigentumsförderung fungiere nicht nur als Möglichkeit zur Entlastung des Mietmarktes, vielmehr sei sie langfristig auch unter dem Gesichtspunkt der Altersvorsorge von zentraler Bedeutung, gab Huber zu bedenken.

Mit diesen uns zahlreichen anderen Aspekten rund um das Thema Wohnungs- und Stadtentwicklung will sich der CSU-Ortsverband weiterhin auseinandersetzen, um auch künftig kommunalpolitisch die richtigen Weichen stellen zu können.

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