Geschichte

Um in den Gemeinden Eckersdorf und Donndorf, den traditionellen Hochburgen der SPD im damaligen "roten Gürtel" um die Stadt Bayreuth ein politisches Gegengewicht zu schaffen, taten sich 1974 einige mutige Männer zusammen, und gründeten den CSU-Ortsverband Eckersdorf, Donndorf und Umgebung.

Bereits bei der Gründung zeichnete sich ab, daß die Gemeindegebietsreform in Bayern unmittelbar bevorstand, und so wurden dem Ortsverband vorausschauend alle dem heutigen Gemeindegebiet angehörenden Ortsteile angegliedert. Erklärtes Ziel war ein gutes Abschneiden bei der Kommunalwahl 1978. Es begann ein atemberaubender Aufschwung.

Das zeigte sich einerseits an der Mitgliederbewegung, die von einer Hand voll auf über 70 Mitglieder anwuchs, andererseits auch in dem hervorragenden Abschneiden bei der Kommunalwahl 1978. Die CSU-Fraktion stellte auf Anhieb 6 von damals 16 Gemeinderäten. Hätten 25 weitere Bürgerinnen und Bürger bei der Stichwahl nicht SPD sondern CSU gewählt, hätte die CSU bereits bei der ersten Wahl nach der Gründung des Ortsverbandes den Bürgermeister gestellt.

Auch bei den Landtags- und Bundestagswahlen ist Eckersdorf mittlerweile aus dem Kreis der roten Gemeinden ausgeschert und die CSU meist stärkste Partei. Kulturelle Glanzlichter waren über Jahrzehnte hinweg die Sommernachtsfeste des CSU-Ortsverbandes im Schloßpark Fantaisie, bis dieser zum Gartenkunst Museum umgebaut wurde.

Seit dem Einzug ins Eckersdorfer Rathaus haben sich die jeweiligen Fraktionen stets um die Fortentwicklung unserer Gemeinde bemüht, deshalb tragen auch viele Projekte in der Gemeinde Eckersdorf die Handschrift des CSU-Ortsverbandes.

Im Wahlkampf 1996 setzte sich der CSU-Ortsverband zum Ziel, das total verwahrloste Rathausgelände mit einem Seniorenwohn- und Pflegeheim zu bebauen, um so auch das "Alt werden" in unserer Gemeinde zu ermöglichen.

Bei der Wahl zum CSU-Ortsvorsitzenden am 13.03.2007 wurde Claus-Dieter Vogel gewählt, um den Ortsverband in die Kommunalwahl 2008 zu führen. Er löste damit den langjährigen Ortsvorsitzenden Winfried Parchent ab, der wegen seines neuen Amtes als Fraktionsvorsitzender der CSU/Offenen Liste Eckersdorf nicht mehr antrat.