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Grußwort Annette Kiermaier - 3. Bürgermeisterin

Wir schaffen eine Verkehrsentlastung für Ergolding, Landshut und Kumhausen nur mit dem Weiterbau der B15 neu.

 

Liebe Ergoldingerinnen, liebe Ergoldinger,

am 29.10.2015 fand in den Stadtsälen Bernlochner in Landshut eine Informationsveranstaltung zur Umfahrung Landshut statt. Teilgenommen haben die Mitglieder des Dialogforums, alle gewählten Vertreter der am Dia- logforum beteiligten Kommunen, darunter auch der Markt Ergolding, jeweils fünf Vertreter der am Dialogforum beteiligten Interessengruppen/Verbände/Initiativen und natürlich die Medien.

Der Ergoldinger Gemeinderat nahm fast vollzählig an der Veranstaltung teil; ein Großteil der anderen Stadt- und Gemeinderäte glänzte durch Abwesenheit. Wahrscheinlich haben sie den Verlauf des Abends schon geahnt.

Die Veranstaltung war vom Staatlichen Bauamt Landshut, Bereichsleitung Straßenbau, bestens vorbereitet worden. Manfred Dreier vom Staatl. Bauamt Landshut und Sprecher der Projektgruppe, Prof. Kurzak aus München und der Freisinger Landschaftsarchitekt Dr. Hans-Michael Schober stellten neun verschiedene Varianten vor.Das Ergebnis der Vorstellung war, dass die Variante „1a“ als beste Lösung für Landshut eingestuft wurde. Es handelt sich hier um eine stadtferne Ost-Umgehung mit vier Fahrstreifen und stadtnaher Süd-Umgehung.Diese Variante wird aber von den Gegnern der B15 neu abgelehnt. Sie favorisieren u. a. die Variante „9“, eine stadtnahe Osttangente, von der B11/B15 bis zur Kreisstraße LAs14, die insbesondere die Konrad-Adenauer-Straße erheblich entlastet, auch den Ergoldinger Ortsteil Piflas, und ebenso die Anbindung des Landshuter Ostens nachhaltig verbessert. Sie bringt jedoch keine ausreichenden Verbesserungen für den weiträumigen Verkehr.

Die stadtnahe Osttangente soll bei Albing an der B11/B15 beginnen. Wir planen in unmittelbarer Nähe unser neues Baugebiet „Am Anger“. Bei der Planung wurden bereits die Lärmschutzwerte berücksichtigt.

Dies wäre durch den Bau der stadtnahen Osttangente Makulatur. Hier gibt es noch großen Diskussionsbedarf!Wie bereits angekündigt, haben die Gegner der B15 neu ein „Gegengutachten“ vom Umweltplaner Wulf Hahn erstellen lassen. Herr Hahn hat bereits für mehrere grüne Verbände Gutachten erstellt. Und, oh Wunder, das Gutachten ist genauso ausgegangen, wie von den Gegnern der B15 neu vorher gesagt. Es werden die stadtnahen Varianten 6 und 9 bevorzugt.

Sie berücksichtigen dabei aber nicht, dass Ergolding bereits von einer Autobahn, drei Bundesstraßen, zwei Bahnlinien und einer Kreisstraße durchschnitten ist.

Da spielt anscheinend eine weitere viel befahrene Straße in unmittelbarer Nähe einer Wohn- bebauung keine Rolle mehr.Wer bei der Veranstaltung am 29.10.2015 dabei war, dem war klar, dass die Gegner der B15 neu niemals einem Vorschlag des Staatlichen Bauamts zustimmen werden. Nur ihre eigenen Vorschläge werden akzeptiert und sonst gar nichts. So ist auch das Gutachten von Herrn Hahn zu sehen. Dies war sicher auch ein Grund, warum mehrere Teilnehmer der Informationsveranstaltung gegen 21.30 Uhr den Saal verlassen haben. Es war hier schon klar, dass man mit den Gegnern der B15 neu niemals auf einen grünen Zweig kommen wird. Das Ergebnis des „Gegengutachten“ hat dies deutlich gezeigt.Da wir auf die Unterstützung des Bundestags- und der Landtagsabgeordneten der GRÜNEN nicht hoffen können, müssen wir auf den Einfluss und die schlagkräftigen Argumente der restlichen Abgeordneten unserer Region und des Staatl. Bauamtes setzen, sonstwerden wir in Zukunft im wahrsten Sinne des Wortes vom Verkehr „überrollt“.

Es ist utopisch zu glauben, dass man durch den Nichtbau von Straßen den Verkehr auf die Schiene bzw. auf den ÖPNV oder das Fahrrad bringt.

Dies mag in einigen seltenen Fällen vielleicht gelingen, aber die Mehrheit der Verkehrsteilnehmer wird weiterhin auf den PKW oder LKW setzen.Unsere Aufgabe muss es sein, eine sinnvolle, für alle tragbare Lösung beim Weiterbau der B15 neu zu finden. Dass es dabei Kompromisse geben wird, ist auch klar. Alle Beteiligten müssen sich etwas bewegen – aber vorwärts, nicht zurück! Wie Helmut Radlmeier, MdL so schön sagte: „Blockade ist Rückschritt, unsere Region braucht aber Fortschritt.“!

Um Ergolding, Landshut und Kumhausen zu entlasten, brauchen wir schnellstmöglich eine weitere Isarüberquerung.Dies ist aber nur mit dem Weiterbau der B15 neu zu schaffen.

Am 13. November wurden von den Initiatoren von B15 neu 43.000 Unterschriften für den Weiterbau an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt übergeben. Bitte unterstützen Sie den Weiterbau der B15 neu. Sie haben die Möglichkeit, sich im Internet auf der Web-Seite „Pro B15 neu“ zu informieren und einzutragen oder auch die Unterschriftenliste auszudrucken.

Ich wünsche Ihnen noch ruhige und erholsame Feiertage und für das Jahr 2016 alles erdenklich Gute, Zufriedenheit, viel Glück und Gesundheit!

Ihre Annette Kiermaier, 3. Bürgermeisterin

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